Chapter 19:

Jüdische Etikette ist wie eine gefaltete Serviette

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Wenn unser guter himmlischer Vater Sie mit der Gelegenheit segnen sollte, in einem jüdischen Haus zu speisen, könnte die Kenntnis der jüdischen Sitten hilfreich sein. Hier ist, wie Yeshua mit Fragen der Tischmanieren umging.

In der jüdischen Etikette ist es Brauch, wenn man das Essen in der Gemeinschaft genossen hat (und gerne wiederkommen möchte, wenn man eingeladen wurde), seine Serviette ordentlich zu falten und sie an die Seite des Gedeckes zu legen. Wenn wir Yeshua’s Auferstehung in diesem Sinne noch einmal lesen, können wir sehen, wie Yeshua diese Etikette sogar in seinem Tod und in seinem neuen Leben eingehalten hat.

Zu Beginn sagt uns Yeshua, dass Er das Brot des Lebens ist.

Yochanan (Johannes) 6:48-58
48 Ich bin das Brot des Lebens.
49 Eure Vorfahren haben das Manna in der Wüste gegessen und sind dann doch gestorben.
50 Aber hier ist das wahre Brot, das vom Himmel kommt, damit man davon essen kann und nicht sterben muss.
51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er ewig leben. Und das Brot, das ich ihm gebe, bin ich selbst. Es ist mein Körper, den ich gebe für das Leben der Welt.“
52 Das löste einen heftigen Streit unter den Juden aus. „Wie kann der uns sein Fleisch zu essen geben?“, schimpften sie.
53 Aber Jesus fuhr fort: „Ich versichere euch mit allem Nachdruck: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, könnt ihr das ewige Leben nicht in euch haben.
54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn an jenem letzten Tag von den Toten auferwecken.
55 Denn mein Fleisch ist wirkliche Speise und mein Blut wirklicher Trank.
56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt innerlich mit mir verbunden und ich mit ihm.
57 Genauso wie ich durch den lebendigen Vater lebe, der mich gesandt hat, so wird auch der, der mich isst, durch mich leben.
58 So verhält es sich mit dem Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird ewig leben und nicht wie eure Vorfahren sterben, die doch das Manna gegessen hatten.“

Später, beim Letzten Abendmahl, nahm Yeshua das Brot, gab es seinen Jüngern und forderte sie auf, davon zu essen.

Mattityahu (Matthäus) 26:26-29
26 Noch während sie aßen, nahm Yeshua ein Fladenbrot und lobte darüber YAHWEH. Er brach es, reichte es den Jüngern und sagte: „Nehmt und esst, das ist mein Leib!“
27 Dann nahm er einen Kelch, dankte YAHWEH, reichte ihnen auch den und sagte: „Trinkt alle daraus!
28 Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
29 Und ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von diesem Wein trinken bis zu dem Tag, an dem ich das neu mit euch zusammen im Reich meines Vaters tue.“

In der jüdischen (und nahöstlichen) Etikette heißt es, wenn man mit jemandem isst, sollen sie für immer Freunde sein und sich von da an nicht mehr gegenseitig angreifen. Dies ist ein weiterer Grund, warum die Sünde von Yehudah (Judas Iskariot) so groß war, ist, dass sie alle gesellschaftlichen und kulturellen Erwartungen übertroffen hat.

Jochanan (Johannes) 13:18
18 „Ich spreche nicht von euch allen. Ich weiß, wen ich erwählt habe; aber damit die Schrift erfüllt werde: ‚Wer mit mir Brot isst, der hat seine Ferse gegen mich erhoben‘.

Nach dem Letzten Abendmahl kam die Kreuzigung und dann die Auferstehung – aber was war es, das der andere Jünger sah und glaubte?

Yochanan (Johannes) 20:1-8
1 Früh, am ersten Wochentag, als es noch dunkel war, ging Maria aus Magdala zum Grab. Sie sah, dass der Stein, der den Eingang zur Grabhöhle verschloss, weggenommen war.
2 Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Yeshua besonders lieb hatte, und sagte: „Sie haben den Herrn aus der Gruft weggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingebracht haben.“
3 Die beiden Jünger brachen sofort auf und eilten zum Grab.
4 Sie liefen miteinander los, aber der andere Jünger war schneller als Petrus und kam zuerst an der Grabhöhle an.
5 Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden daliegen, ging aber noch nicht hinein.
6 Als Simon Petrus ankam, ging er gleich in die Grabkammer. Er sah die Leinenbinden daliegen
7 und auch das Schweißtuch, das man dem Toten um den Kopf gebunden hatte. Es lag nicht bei dem Leinenzeug, sondern zusammengewickelt an einer anderen Stelle.
8 Jetzt ging auch der andere Jünger, der zuerst angekommen war, hinein. Er sah es sich an und glaubte.

Nichts in dem inspirierten Wort von Elohim ist da, weder zufällig noch zum Zwecke des leichten Lesens. Könnte es daher sein, dass Yeshua, indem er die Serviette, die das Brot des Lebens bedeckt hatte, richtig faltete und sie an die Seite Seiner Grabfassung legte, Seinen Jüngern signalisierte, dass Er Sein letztes Abendmahl mit ihnen genossen hatte; und dass Er gerne wieder zu ihnen kommen würde, wenn Er eingeladen würde?

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