Chapter 4:

Yeschua der Zölibatär Nasiräer

Als Yahweh den Menschen schuf, gab Er uns ein starkes Verlangen danach uns zu vermehren.

B’reisheet (Genesis) 1:28
28 Und Elohim [Gott] segnete sie; und Elohim sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan…“

Yahweh legte diese Neigung direkt in unser Fleisch, somit ist das Verlangen nach Sex eines der stärksten von unsere Verlangen, (zweites vielleicht das Verlangen zu leben).

Yahweh machte uns auch als soziale Tieren, weshalb es nicht gut ist (und nicht einfach ist), das wir alleine sind.

B’reisheet (Genesis) 2:18
18 Und Yahweh Elohim sprach: “Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht.”

Yahweh machte auch die Frauen als Gefährtin für ihre Männer. Frauen helfen Männer nicht nur bei ihre Arbeit, sondern helfen ihnen auch die Kinder zu erziehen.

Tehillim (Psalmen) 127:3-5
3 Siehe, Kinder sind eine Gabe Yahwehs,
die Leibesfrucht ist eine Belohnung.
4 Wie Pfeile in der Hand eines Helden,
so sind die Söhne der Jugend.
5 Wohl dem Mann, der seinen Köcher mit ihnen gefüllt hat!
Sie werden nicht zuschanden, wenn sie mit den Widersachern reden im Tor.

In der Schrift sind viele Dinge ein zwei schneidiges Schwert. Im praktischen Sinne, müssen die meisten Männer und Frauen heiraten, und Kinder erziehen auf dem Wege den sie gehen sollen.

Mishle (Sprüche) 22:6
6 Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll, so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird!

Im praktischen Sinne gesprochen, hätten die Patriarchen nicht geheiratet und Familien gegründet, würde es vermutlich heute kein Israel geben. Zölibatär zu sein scheint ins Auge des gesunden Menschenverstand  zu fallen. Es ist auch klar, dass eine Gesellschaft am besten funktionert, wenn Menschen an der Gesellschaft teilhaben; dennoch ohne etwas von der Berufung der Mehrheit etwas wegzunehmen, spricht die Schrift sehr viel von einem anderen Weg, dass viele (wenn nicht die meisten) von Israels Propheten berufen wurden sind. Dies ist der Weg des zolibatären Nasiräers.

Das zölibatär Gelübde und der Nasiräer Gelübde sind zwei verschiedene Gelübe. Man kann zölibatär sein, ohne ein Nasiräer zu sein. Dennoch gehen beide meistens zusammen, weil ein Nasiräer (נְזִיר) ist jemand der von dem normalen israelischen Leben abgesondert ist, um für Yahweh einen besonderen Dienst darzubringen.

AT: 5139 naziyr (naw-zeer‘); oder nazir (naw-zeer ‚); von AT: 5144; getrennten, d.h geweiht (als Prinz, ein Nasiräer); damit (im übertragenen Sinne von letzterem) ein unbeschnittenen Weinstock (wie ein ungeschoren Nasiräer).

Die Referenz zum AT:5144 bezieht sich auf jemandem der sich vom normalen Leben enthält um eine göttliche Mission zu erfüllen (oder einem abgesonderten Zweck).

AT: 5144 Nazar (naw-zar ‚); eine Primitivwurzel; sich zurückhalten, d.h (intransitiv) enthalten (von Speisen und Getränken, von Unreinheit, und sogar aus den Gottesdienst [d.h apostatize]); insbesondere sich abzusondern (für heilige Zwecke), d.h zu widmen.

Es ist wichtig, die Grundlagen bei der Arbeit hinter den Segnungen zu verstehen. Man kann entweder freiwillig oder unfreiwillig abgesondert werden. Die erste Verwendung des Begriffs Nazir tritt in Genesis 49 auf, wo gesagt wird, dass Joseph zum Nazir (נְזִיר) wurde, als er von seinen Brüdern getrennt wurde (um für Yahweh einen beonderen  Zweck  zu erfüllen).

Genesis 49:26
26 Die Segnungen deines Vaters übertreffen die Segnungen meiner Voreltern, sie reichen bis an die Köstlichkeit der ewigen Hügel. Sie sollen auf das Haupt Josephs kommen, auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern!
(26) בִּרְכֹת אָבִיךָ גָּבְרוּ עַל בִּרְכֹת הוֹרַי עַד תַּאֲוַת גִּבְעֹת עוֹלָם | תִּהְיֶיןָ לְרֹאשׁ יוֹסֵף וּלְקָדְקֹד נְזִיר אֶחָיו:

Joseph´s Absonderung dient auch als ein Vorschatten, wie die zehn Stämme Israels (Ephraim), die später von ihrem Erbe Israel getrennt werden, um eine besondere Mission zu erfüllen. Yeschua verweist auf die Trennung Epraims im Gleichnis vom verlorenen Sohn hin.

Luqa (Lukas) 15:11-24
11 Und er sprach: „Ein Mensch [Yahweh]  hatte zwei Söhne [Juda and Ephraim].“
12 Und der jüngere von ihnen sprach zum Vater: „Gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt, Vater!“ Und er teilte ihnen das Gut.
13 Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste in ein fernes Land [d.h., wurde getrennt], und dort verschleuderte er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben.
14 Nachdem er aber alles aufgebraucht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und auch er fing an, Mangel zu leiden.
15 Da ging er hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seine Äcker, die Schweine zu hüten.
16 Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, welche die Schweine fraßen; und niemand gab sie ihm.
17 Er kam aber zu sich selbst und sprach: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber verderbe vor Hunger!
18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir,
19 und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!“ Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte Erbarmen; und er lief, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
21 Der Sohn aber sprach zu ihm: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen!
22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: „Bringt das beste Festgewand her und zieht es ihm an, und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an die Füße;
23 und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es; und lasst uns essen und fröhlich sein!
24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; und er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.”

In Josephs Fall kam die Trennung wegen seiner Prahlerei, und im Falle des verlorenen Sohnes ist die Trennung selbstverschuldet. Die Trennnung von Ephraim war auch durch Selbstschuld, und dennoch ist Yahweh treu uns zu segnen, wenn wir uns von unserem eigenen Leben in der Welt umkehren, und Ihm suchen.

Es ist das Absondern von der Welt, um zu Ihm zu kehren was wichtig ist. Wann immer wir getrennt sind von unserem Brüdern und Schwestern in Isreal (oder von unserem Leben in der Welt), entsteht eine große Lücke, und wir müssen diese Lücke mit etwas füllen. Wenn wir diese Lücke mit Seinem Geist füllen, dann werden wir gesegnet werden, aber wenn wir diese Lücke mit etwas anderem füllen, dann kann es für uns noch schlimmer werden wie vorher.

Luqa (Lukas) 11:24-26
24 “ Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchzieht er wasserlose Gegenden und sucht Ruhe. Und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will zurückkehren in mein Haus, aus dem ich weggegangen bin.
25 Und wenn er kommt, findet er es gesäubert und geschmückt.
26 Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die bösartiger sind als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen dort, und es wird der letzte Zustand dieses Menschen schlimmer als der erste.“

Wir sind auch aufgefordert uns emotional fernzuhalten von Familienmitgliedern, die nicht nach Seinem Geist wandeln (ob sie behaupten das sie glauben oder nicht)

Mattityahu (Matthäus) 10:34-39
34 „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!
35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
36 und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert.
39 Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.”

Wenn wir uns den weltlichen Dingen entziehen und uns Yahweh nähern, segnet Yahweh uns. In der Tat, je mehr wir uns von der Welt entziehen, und je näher wir zu Ihm rücken, um so mehr kann Er uns segnen. Dieses Prinzip ist sehr verlässlich, dennoch, gibt es wahrscheinlich für die meisten Menschen eine praktische Grenze bis wohin sie sich von der Welt absondern können.  Wenn es der Job einer Familie ist, Kindern zu erziehen die Ihm dienen, dann müssen sie Zeit mit ihren Kindern verbringen, und sie auf den richtigen Wege führen. Zumindest bis zu einen praktischen Teil, bedeutet es an der Welt teilzunehmen (zumindest um für Frau und Kinder sorgen zu können).

Wenn man ein zölibatär Nasiräer wird, hält man sich fern von der Welt sogar bis zu dem Punkt das man keine Familie gründet. Mann legt sein Recht sich fortzupflanzen ab, um mehr Zeit zu haben Yahweh und Sein Volk zu dienen. Um dies zu erkennen, lassen Sie uns die Vorschriften des Nasiräer Gelübdes in Numeri 6. untersuchen. Diese sind:

  • Enthaltung von allen Arten des Alkohol
  • Enthaltung von allen Sorten von Trauben und Trauben Produkten
  • Enthalten von Haare schneiden
  • Den Kontakt mit Leichen vermeiden
  • Nicht unrein werden (d.h trauern) wegen dem Tod von jemanden (noch nicht mal den vom eigenen Vater oder Mutter)
  • Alles was man kann für den Dienst Yahwehs zu widmen, (sowohl Zeit wie auch Geld)

Anfangs mag es nicht offensichtlich sein, wie diese sechs Gebote dazu führen einen von der Welt fern zu halten, aber hoffentlich wird es deutlicher, wenn wir mit dieser Studie fortfahren. Lassen Sie uns das Kapitel in Segmente analysieren.

Enthaltung von Trauben und Trauben Produkten

Bemidbar (Numeri) 6:1-8
1 Und Yahweh redete zu Mosche und sprach:
2 „Rede zu den Kindern Yisraels und sage ihnen: Wenn ein Mann oder eine Frau sich weiht, indem er das Gelübde eines Nasiräers gelobt, um als Nasiräer für Yahweh zu leben,
3 so soll er sich von Wein und starkem Getränk enthalten; Essig von Wein und Essig von starkem Getränk soll er nicht trinken; er soll auch keinen Traubensaft trinken und darf weder frische noch getrocknete Trauben essen.
4 Solange seine Weihe währt, soll er nichts essen, was vom Weinstock gewonnen wird, weder Kern noch Haut.
5 Solange das Gelübde seiner Weihe währt, soll kein Schermesser auf sein Haupt kommen; bis die Zeit, die er Yahweh geweiht hat, erfüllt ist, soll er heilig sein; er soll das Haar auf seinem Haupt frei wachsen lassen.
6 Während der ganzen Zeit, für die er sich Yahweh geweiht hat, soll er zu keinem Toten gehen.
7 Er soll sich auch nicht verunreinigen an seinem Vater, an seiner Mutter, an seinem Bruder oder seiner Schwester, wenn sie sterben; denn die Weihe seines Elohim ist auf seinem Haupt.
8 Während der ganzen Zeit seiner Weihe soll er Yahweh heilig sein.”

Israeliten nehmen Trauben, Wein und Alkohol zu sich am Shabbat und Festtage, weil sie Ihm zelebrieren. Dennoch sagt Yeschua uns nicht betrunken zu sein, wenn Er zurückkehrt, damit nicht unseren Teil an den ungläubigen geht.

Luqa (Lukas) 12:42-46
42 Der Herr aber sprach: „Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter, den der Herr über seine Dienerschaft setzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gibt?
43 Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird!“
44 Wahrlich, ich sage euch: „Er wird ihn über alle seine Güter setzen.“
45 Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen spricht: „Mein Herr säumt zu kommen! und anfängt, die Knechte und die Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen,
46 so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn entzweihauen und ihm sein Teil mit den Ungläubigen geben.“

Wir können das Wort betrunken sowohl im wörtlichen und spirituellen Zusammenhang verstehen, aber es ist im geistigen Zusammenhang, dass Yahweh vorraus sagt, wehe dem „Trunkenen Ephraims.“

Yeshayahu (Jesaja) 28:1-3
1 Wehe der stolzen Krone der Trunkenen Ephraims, der welken Blume seines herrlichen Schmucks auf dem Gipfel über dem fetten Tal der vom Wein Überwältigten!
2 Siehe,Yahweh hat einen Starken und Gewaltigen bereit; wie ein Hagelwetter, wie ein Verderben bringender Sturm, wie ein Wolkenbruch mit mächtiger Wasserflut; er wirft sie zu Boden mit Macht.
3 Mit Füßen wird zertreten die stolze Krone der Trunkenen Ephraims….

Hosea sagt uns, dass Ephraim andere Götter dient und seinen Traubenkuchen isst, während er zu Yahweh zurückkehren sollte.

Hoshea (Hosea) 3:1
1 Und Yahweh sprach zu mir: “Geh nochmals hin und liebe eine Frau, die von ihrem Freund geliebt wird und im Ehebruch lebt, gleichwie Yahweh die Kinder Israels liebt, obwohl sie sich anderen Göttern zuwenden und Traubenkuchen lieben.”

Die Schrift gib uns Hinweise das Yeschua, Yochanan HaMatbil (Johannes der Täufer) und Shaul (Paulus) wahrscheinlich zölibatär Nasiräer waren. Zum Beispiel sagt uns Lukas das Yochanan HaMatbil kein starkes Getränk zu sich nehmen durfte.

Luqa (Lukas) 1:15
15 “Denn er wird groß sein vor Yahweh; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken, und mit Heiligem Geist wird er erfüllt werden schon von Mutterleib an.”

Dies ist die gleiche Sprachauswahl die Yahweh im 4. Mose 6 nutzt um den Nasiräer Gelübde zu beschreiben.

Bemidbar (Numeri) 6:2-3
2 “Rede zu den Kindern Yisraels und sage ihnen: „Wenn ein Mann oder eine Frau sich weiht, indem er das Gelübde eines Nasiräers gelobt, um als Nasiräer für Yahweh zu leben,
3 so soll er sich von Wein und starkem Getränk [von Trauben] enthalten; Essig von Wein und Essig von starkem Getränk soll er nicht trinken; er soll auch keinen Traubensaft trinken und darf weder frische noch getrocknete Trauben essen.’”

Auch wird uns gesagt dass, als Yochanan kam, war er nur mit Kamelhaar bekleidet und trug einen ledernen Gürtel. Zusätzlich hierzu war seine Nahrung wilder Honig und Heuschrecken.

Marqaus (Markus) 1:6
6 Yochanan aber war bekleidet mit Kamelhaaren und trug einen ledernen Gürtel um seine Lenden, und er aß Heuschrecken und wilden Honig.

Da Johannes nur mit Kamelhaaren und einen ledernen Gurtel bekleidet war, und das er darauf vertrautete das Yahweh für seine Nahrung sorgen würde, deutet daraufhin, das er wahrscheinlich all seinem weltlichen Besitz schon Yahweh gegeben hat. Beachten Sie die Paralelle zu der Sprache die in 4 Mose 6:21 genutzt wird.

Bemidbar (Numeri) 6:21
21 Das ist die Torah für den Nasiräer, der ein Gelübde ablegt, und das Opfer, das er Yahweh für seine Weihe darbringen soll, außer dem, was seine Hand sonst aufbringen kann. Wie er es gelobt hat, so soll er handeln, nach der Torah seiner Weihe.

Wir bekommen auch Hinweise darüber das Yeschua ein Nasiräer war, bevor Sein Dienst began, weil es scheint als beendetet Er ein Nasiräer Gelübde, bevor Sein Dienst began, (in dem Er Wasser in Wein wandelte).

Yochanan (John) 2:1-4
1 Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galil (Galiläa), und die Mutter Yeschuas war dort.
2 Aber auch Yeschua wurde samt seinen Jüngern zur Hochzeit eingeladen.
3 Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Yeschuas zu ihm: „Sie haben keinen Wein.“
4 Yeschua spricht zu ihr: „Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen, (mein Nasiräer Gelübde zu trennen).

Während ein Nasiräer Gelubde ein Leben lang währen kann, muss es nicht. Es kann eine bestimmte festgesetzte Zeit dauern, es kann auch so lange dauern bis ein bestimmtes Ereignis passiert (z.B. bis Passah nächstes Jahr).

Bemidbar (Numeri) 6:8
8 Während der ganzen Zeit seiner Weihe soll er Yahweh heilig sein.

Es kann sein, dass, obwohl Yeschua immer noch unter Seinem Nasiräer Gelübde war, als seine Mutter sagte, es gebe keinen Wein, das sich Yeschua entschied Sein Gelübde frühzeitig zu beenden. Wenn dem so sei, dann dürfte dies zeigen, dass Yeschua Mitgefühl mit dem Volk hatte und war darauf bedacht ihre Bedürfnisse zu dienen.

Yahweh sagt uns auch, das wenn plötzlich jemand neben einen Nasiräer stirbt (d.h. in einem Augenblick), muss er sein Haupt scheren und hoch zu Yahwehs Tempel gehen.

Bemidbar (Numeri) 6:9-20
9 „Und wenn wirklich jemand bei ihm unversehens und plötzlich stirbt und sein geweihtes Haupt verunreinigt wird, so soll er sein Haupt scheren am Tag seiner Reinigung; am siebten Tag soll er es scheren.
10 Und am achten Tag soll er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zu dem Priester an den Eingang der Stiftshütte bringen.
11 Und der Priester soll die eine als Sündopfer und die andere als Brandopfer opfern und Sühnung für ihn erwirken, weil er sich durch eine Leiche versündigt hat; und er soll so sein Haupt an demselben Tag heiligen,
12 und er soll Yahweh [erneut] die Tage seines Gelübdes weihen und ein einjähriges Lamm als Schuldopfer darbringen. Aber die früheren Tage sind verfallen, weil seine Weihe verunreinigt worden ist.”

Zusätzlich, wenn der Nasiräer in der Regel sein Gelübde beendet, so das “die Tage seiner Absonderung sich erfüllt haben,” muss er denoch sein Haupt scheren und zum Hause Yahwehs gehen, wo er Tieropfer für seine Reinigung darbringt.

13 “Und das ist die Torah des Nasiräers: Wenn die Zeit seiner Weihe erfüllt ist, soll man ihn an den Eingang der Stiftshütte führen.
14 und er soll Yahweh seine Opfergabe darbringen, ein einjähriges, makelloses Lamm als Brandopfer und ein einjähriges, makelloses weibliches Lamm als Sündopfer und einen makellosen Widder als Friedensopfer,
15 und einen Korb mit Ungesäuertem: Kuchen aus Feinmehl, mit Öl gemengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl gesalbt, samt dem dazugehörenden Speisopfer und den dazugehörenden Trankopfern.
16 Und der Priester soll es vor Yahweh darbringen und soll sein Sündopfer und sein Brandopfer opfern.
17 Und er soll Yahweh den Widder als Friedensopfer opfern samt dem Korb mit dem Ungesäuerten; auch soll der Priester das dazugehörige Speisopfer und das dazugehörige Trankopfer opfern.
18 Der Nasiräer aber soll sein geweihtes Haupt scheren vor dem Eingang der Stiftshütte, und er soll sein geweihtes Haupthaar nehmen und es auf das Feuer legen, das unter dem Friedensopfer ist.
19 Und der Priester soll von dem Widder die gekochte Vorderkeule nehmen und einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korb und einen ungesäuerten Fladen und soll es dem Nasiräer auf die Hände legen, nachdem er sein geweihtes Haar abgeschoren hat.
20 Und der Priester soll sie als Webopfer vor Yahweh weben. Das ist als heilig für den Priester bestimmt, samt der Brust des Webopfers und dem Schenkel des Hebopfers. Danach darf der Nasiräer Wein trinken.”

Wenn Yeschua wirklich ein Nasiräer Gelübde frühzeitig beendete, um Wein für die Hochtzeitsgäste  darzubieten, erwarten wir doch das Er sich kurze Zeit später auf dem Weg nach Jerusalem macht, um Opfer darzubringen für die Reinigung. Beachten wir das Er genau dies tat in Johannes 2:13

Yochanan (Johannes) 2:11-13
11 Diesen Anfang der Zeichen machte Yeschua in Kana in Galiläa und ließ seine Herrlichkeit offenbar werden, und seine Jünger glaubten an ihn.
12 Danach zog er hinab nach Kapernaum, er und seine Mutter und seine Brüder und seine Jünger, und sie blieben wenige Tage dort.
13 Und das Passah der Juden war nahe, und Yeschua zog hinauf nach Jerusalem.

Da per Definition ein Nasiräer sich von den Dinge der Welt abgrenzen soll, und da es Yeschuas Dienst war, die Sünder zur Umkehr zu rufen, wäre es einfacher für Yeschua, die Menschen zu erreichen, nachdem Er sich von sein Gelübde getrennt hatte.

 Luqa (Lukas) 5:31-32
31 Und Yeschua antwortete und sprach zu ihnen: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
32 Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.”

Es wäre einfacher für Yeschua gewesen die Sünder zur Buße zu rufen, wenn er mitten unter Ihnen sein konnte. Dies zog viel Kritik mit sich von den Menschen um Ihn herum, aber wie die Peshitta Ausführung uns sagt, ist Weisheit von ihren Werken gerechtfertigt.

Mattityahu (Matthäus) 11:18-19 (Peshitta)
18 “Denn Yochanan ist gekommen, der aß nicht und trank nicht; da sagen sie: „Er hat einen Dämon!“
19 Der Sohn des Menschen ist gekommen, der isst und trinkt; da sagen sie: „Wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder!“ Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden von ihren Werken.“

Haare schneiden unterlassen

In einigen östlichen Traditionen, rasieren diejenigen sich die Köpfe die ihr Leben Spirituellen Bestrebungen gewidmet haben, um zu zeigen “das sie die Welt entsagt haben.” Im Gegensatz hierzu bemüht der Nasiräer sich nicht sein Haupt zu scheren. Über die notwendige Sauberkeit und gute generelle Hygiene, verbringt der Nasiräer keine Zeit damit, das Angesicht des Menschen zu gefallen.

Galatim (Galater) 1:10
10 Rede ich denn jetzt Menschen oder Elohim zuliebe? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich allerdings den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich nicht ein Knecht des Messias.

Dies heißt nicht das er nicht auf sein Erscheinungsbild achten soll; er soll nur nicht zulassen dass, die Meinung der anderen ihm beinträchtigen.

Den Kontakt mit Leichen vermeiden

Die Torah sagt uns das Leichen unrein sind.

Vayiqra (Levitikus) 22:4-7
4 „Ist irgendjemand vom Samen Aharons aussätzig oder mit einem Ausfluss behaftet, so soll er von dem Heiligen nicht essen, bis er rein wird. Und wer irgendeinen durch einen Toten Verunreinigten anrührt oder einen Mann, der einen Samenerguss hat,
5 oder wer irgendein Gewürm anrührt, durch das er unrein wird, oder einen Menschen, an dem er sich verunreinigen kann wegen irgendetwas, was unrein macht;
6 wer so etwas anrührt, der ist unrein bis zum Abend und soll nicht von dem Heiligen essen, es sei denn, er badet zuvor seinen Leib im Wasser.
7 Und wenn die Sonne untergegangen ist, so ist er rein, und danach mag er von dem Heiligen essen; denn es ist sein Brot.”

Es gibt Verunreinigungen in der materiellen Welt, und wir werden rituell unrein wegen ihnen.  Allerdings muss ein Nasiräer sein Bestes tun, um rituelle Verunreinigungen, einschließlich Leichen und sogar Trauer zu vermeiden.

Beerdigungen werden nicht zugunsten der Verstorbenen gehalten, sondern für diejenigen, die Verluste erlitten haben.  Während das Trauern um eine geliebte Person biblisch ist, und während die Gefühle der Trauer und Unsicherheit sicherlich verständlich sind, soll der Nasiräer sein Vertrauen in Yahweh setzen und darauf vertrauen das alle Dinge zum Guten dienen für diejenigen die Elohim lieben, und die Berufen sind für Seinen Zweck.

Romim (Römer) 8:28
28 Wir wissen aber, dass denen, die Elohim lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

Während es gestattet ist, dass ein normler Israelit um den Verlust seines Vaters oder Mutter trauern kann, soll der Nasir dies nicht tun. Er soll keine Zeit verschwenden für die Dinge die nicht in seiner Macht stehen. Stattdessen, soll er vetrauen das Yahweh alles unter Kontrolle hat und für die Verbesserung von Yahwehs Reich zu arbeiten.

Alles geben für Sein Werk und auf Ihm vertrauen.

Die Idee welche hinter abgesondert zu sein von der Welt steckt ist, dass der Nasiräer alles was er hat, Yahweh gibt. 4. Mose 6:21 sagt uns das der Nasiräer alles tun soll was er kann oder das was die Werke seiner Hände geben können, um Sein Reich aufzubauen.

Bemidbar (Numeri) 6:21
21 Das ist die Torah für den Nasiräer, der ein Gelübde ablegt, und das Opfer, das er Yahweh für seine Weihe darbringen soll, außer dem, was seine Hand sonst aufbringen kann. Wie er (oder sie) es gelobt hat, so soll er handeln, nach der Torah seiner Weihe.

Yeschua wird das Erbe was auch immer Er hatte für den Tempel gegeben haben, den Er hatte keine Bleibe.

Luqa (Lukas) 9:58
58 Und Yeschua sprach zu ihm: „Die Füchse haben Gruben, und die Vögel des Himmels haben Nester; aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann.”

Im Hebräischen ist “seinen Vater begraben” eine Redewendung welches bedeutet „ein Erbteil zu erhalten.“ Den Rat den Yeschua den jungen Mann gab, der seinen Vater beerdigen wollte, war eine sehr Nasiräerische Sache zu sagen.

Luqa (Lukas) 9:59-60
59 Er sagte aber zu einem anderen: „Folge mir nach“ Der sprach: „Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben.“
60 Yeschua aber sprach zu ihm: „Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Elohim.“

Wenn der Nasiräer wirklich versteht dass, Yahweh ganz und gar souveränen ist, und wenn er sich nicht um die Dinge der Welt schert, warum sollte er Zeit verschwenden die frohe Botschaft zu verkünden bis zu dem Zeitpunkt, wo er ein Erbteil erhält? Yahweh ist treu uns mit allem zu versorgen, was wir brauchen um Ihn zu dienen, also warum zögern den Dienst zu beginnen?

Luqa (Lukas) 9:61-62
61 Herr, ich will dir nachfolgen; zuvor aber erlaube mir, von denen, die in meinem Haus sind, Abschied zu nehmen.“
62 Yeschua aber sprach zu ihm: „Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Elohim.”

Der Nasiräer sollte so sehr auf das Aufbauen von Yahwehs Reich fokusieren, das er einfach nicht wünscht, etwas zu tun, was mit diesem Zweck nicht verwandt  ist. Sein Leben ist Yahwehs Werke zu tun.

Yochanan (Johannes) 5:17
17 Yeschua aber antwortete ihnen: „Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch.“

Obwohl Yeschua schon früher sein Nasiräer Gelübde beendet hatte, war seine Haltung noch die eines Nasiräers. Während andere feierten, tranken, heirateten und sich verheiraten ließen (all dies ist ein Fokus auf die materiellen Bereich), fokusierte Yeschua sich auf die Dinge Yahwehs.

‘Samsonit’ und Gewidmete Nasiräer

Die Orthodoxen Juden meinen das es zwei Arten von Nasiräern gibt. Der Talmud nennt das erste Samsonit  Nasiräer, und der zweite wird Gewidmeter (oder abgesonderter) Nasiräer genannt.

Der Grund für den Name “Samsonit” Nasiräer ist das  Shimshon (Samson) setzte nicht unbedingt das beste Beispiel von dem was ein Nasiräer sein soll. Z.B. nahm Shimson seine beiden Frauen von den Philistern.

 Shophetim (Richter) 14:1-3
1 Und Shimson ging nach Timnat hinab; und er sah in Timnat eine Frau von den Töchtern der Philister.
2 Und als er wieder heraufkam, sagte er es seinem Vater und seiner Mutter und sprach: „Ich habe in Timnat eine Frau gesehen von den Töchtern der Philister; nehmt sie mir doch zur Frau!“
3 Sein Vater und seine Mutter sprachen zu ihm: „Gibt es denn keine Frau unter den Töchtern deiner Brüder oder unter unserem Volk, dass du hingehst und eine Frau nimmst von den Philistern, die unbeschnitten sind? Shimson sprach zu seinem Vater: „Nimm mir diese, denn sie ist recht in meinen Augen.“

Nachdem seine erste Frau getötete wurde (von den Philistern selbst, siehe Shophetim 15:6), verkehrte Shimson mit einer anderen Philsiterin, eine Hure names Delilah

Shophetim (Richter) 16:1
1 Und Shimson ging nach Gaza; und er sah dort eine Hure und ging zu ihr ein.

Es ist zwar wahr, dass Shimson sich die Haare nicht schneiden ließ, er liebte Delila so sehr, das er schließlich ihre Belästigungen nachgab und ihr das Geheimnis seiner Kraft verriet. Worauf sie ihn verraten hat.

Shophetim (Richter) 16:16-17
16 Als sie ihn aber alle Tage mit ihren Worten nötigte und in ihn drang, da wurde seine Seele zum Sterben matt.
17 Da verriet er ihr alles, was in seinem Herzen war, und sprach zu ihr: „Es ist kein Schermesser auf mein Haupt gekommen; denn ich bin ein Nasiräer für Elohim von Mutterleib an. Wenn ich nun geschoren würde, so wiche meine Kraft von mir, und ich würde schwach und wie alle anderen Menschen.“

Historisch gesehen, wurden diejenigen die ein Nasiräer Gelübde auf sich nahmen für eine Dauer von dreißig bis sechszig Tagen (um vom Alkohol „trocken zu werden“) Simsonnitische Nasiräer genannt. Sie nahmen ein Gelübde als eine Vorübergehende Maßnahme,  um eine süchtige Gewohnheit zu unterbrechen.

Im Gegensatz hierzu, gibt uns die Schrift viele Beispiele von sogenannten gewidmeten Nasiräern. Zum Beispiel,  die Beschreibung von Eliyahu HaNavi (Elia der Prophet) als ein „haariger Mann“ deutet darauf das er vermutlich ein gewidmeter Nasiräer war.

Melachim Bet (2. Könige)  1:7-8
7 Da sprach er zu ihnen: „Wie sah der Mann aus, der euch begegnete und dies zu euch sagte?“
8 Sie sprachen zu ihm: „Der Mann trug einen Mantel aus Ziegenhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden.“ Er aber sprach: „Es ist Elia, der Tisbiter!“
(Anmerkung: im englischen steht in Vers 8 „ein haariger Mann“)

In Psalm 22, macht Yeschua ein Gelübde.

Tehillim (Psalm) 22
22 Von dir soll mein Loblied handeln in der großen Gemeinde; ich will meine Gelübde erfüllen vor denen, die ihn fürchten!

Es scheint auch möglich zu sein, dass Yeschua beim letzten Abendmahl sein Gelübde wiedereinsetzte.

Luqa (Lukas) 22:17-18
17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: „Nehmt diesen und teilt ihn unter euch.“
18 Denn ich sage euch: „Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Reich Elohim gekommen ist.“

Beachten wir dass Yeschua nicht aus dem Kelch trank und dann weiter reichte: Er reichte es einfach weiter, und sagte Seinen Jüngern das er von den festlichen Früchten nicht mehr zu sich nehmen würde, bis das Reich Elohim gekommen ist. Dies steht im Einklang mit der Nasiräer Haltung, alle seine Chancen im Leben nieder zu legen, zu Gunsten der Arbeit für den Vater.

Lukas sagt uns auch das Yeschua den saueren Wein (Essig) nicht kostete, während er am Holz (Kreuz) hing, obwohl er sehr dürstete.

Luqa (Lukas) 23:36-37
36 Aber auch die Kriegsknechte verspotteten ihn, indem sie herzutraten und ihm Essig brachten
37 und sprachen: „Bist du der König der Juden, so rette dich selbst!“

Zusätzlich:

Mattityahu (Matthew) 27:33-34
33 Und als sie an den Platz kamen, den man Golgatha nennt, das heißt „Schädelstätte“,
34 gaben sie ihm Essig mit Galle vermischt zu trinken; und als er es gekostet hatte, wollte er nicht trinken.

Der Grund warum Yeschua es nicht trank war weil er beim letzten Abendmahl den Nasiräer  Gelübde wieder auf sich nahm.

Wie wir in Israel der Nazarener erklären,  trennte der Apostel Shaul sich von einem Nasiräer Gelübde in Apostelgeschichte 18:18.

Ma’asei (Apostelgeschichte) 18:18
18 Nachdem aber Shaul noch viele Tage dort verblieben war, nahm er von den Brüdern Abschied und segelte nach Syrien, und mit ihm Priscilla und Aquila, nachdem er sich in Kenchreä das Haupt hatte scheren lassen; denn er hatte ein Gelübde.

Der Nasiräer Gelübde, ist das einzige Gelübde in der Schrift, welches das Haupthaar zu scheren erfordert. Wir wissen auch, dass Shaul sich von einem zweiten Nasiräer Gelübde trennte, als er in Apostelgeschichte 21 hoch nach Jerusalem ging, weil Ya`akov (Jakobus) ihn drängte die Kosten für vier weiteren Männern zu zahlen, die sich von ihrem Nasiräer Gelübde reinigten

Ma’asei (Apostelgeschichte) 21:23-24
23 So tue nun das, was wir dir sagen: „Wir haben vier Männer, die ein Gelübde auf sich haben;
24 diese nimm zu dir, lass dich reinigen mit ihnen und trage die Kosten für sie, dass sie das Haupt scheren lassen; so können alle erkennen, dass nichts ist an dem, was über dich berichtet worden ist, sondern dass auch du ordentlich wandelst und die Torah hältst

Shaul verzichtete auch auf die Ehe.

Qorintim Aleph (1.Korinther) 9:3-5
3 Dies ist meine Verteidigung denen gegenüber, die mich zur Rede stellen:
4 Sind wir nicht berechtigt, zu essen und zu trinken?
5 Sind wir nicht berechtigt, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen, wie auch die anderen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?

Es macht Sinn, das der Grund warum Shaul nicht heiratete war, damit er mehr Zeit hat und flexibler ist Yahwehs Volk zu dienen.

Also, was soll man mit der Einberufung der Zölibat Nasiräer machen? Wie viele andere Dinge in der Schrift, ist es ein zweischneidiges Schwert. Während die Schrift uns sagt, dass eine gerechte Frau und Kinder ein Segen von Yahweh sind, sagt uns Yeschua auch, dass diejenigen, die das Zölibat Gelübde empfangen können, es annehmen sollen.

Mattityahu (Matthäus) 19:10-12
10 Da sprechen seine Jünger zu ihm: „Wenn ein Mann solche Pflichten gegen seine Frau hat, so ist es nicht gut, zu heiraten.“
11 Er aber sprach zu ihnen: „Nicht alle fassen dieses Wort, sondern nur die, denen es gegeben ist.
12 Denn es gibt Verschnittene [gemeint ist verformt], die von Mutterleib so geboren sind; und es gibt Verschnittene [gemeint ist kastriert], die von Menschen verschnitten sind; und es gibt Verschnittene [gemeint ist Zolibät], die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen. Wer es fassen kann, der fasse es.”

Zölibat zu sein ist wünschenswert, in dem es mehr Zeit und Flexibilität gibt, um Yahwehs Volk zu dienen. Paradoxerweise, ist es auch wünschenswert, da es bewirkt, dass man sehr viel näher an Yahweh ranrückt für Unterstützung. Yahweh mag es, wenn wir Ihn nähern (egal aus welchem Grund)

Allerdings, wenn Menschen berufen sind eine Ehe zu führen, sollten sie nicht versuchen abstinent zu werden, es sei denn beide Partein stimmen bereitwillig im Vorfeld zu.

Qorintim Aleph (1. Korinther) 7:1-9
1 Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es ja gut für den Menschen, keine Frau zu berühren;
2 um aber Unzucht zu vermeiden, soll jeder [der nicht zum Zölibat berufen wird] seine eigene Frau und jede [Frau die nicht zum Zölibat gerufen wird] ihren eigenen Mann haben.
3 Der Mann gebe der Frau die Zuneigung, die er ihr schuldig ist, ebenso aber auch die Frau dem Mann.
4 Die Frau verfügt nicht selbst über ihren Leib, sondern der Mann; gleicherweise verfügt aber auch der Mann nicht selbst über seinen Leib, sondern die Frau.
5 (so dass, die andere Partei nicht irrt) Entzieht euch einander nicht, außer nach Übereinkunft eine Zeit lang, damit ihr euch dem Fasten und dem Gebet widmen könnt; und kommt dann wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht um eurer Unenthaltsamkeit willen.
6 Das sage ich aber aus Nachsicht und nicht als Befehl.
7 Denn ich wollte, alle Menschen wären wie ich (d.h. im Zöllibat); aber [ich bin nicht besser, denn] jeder hat seine eigene Gnadengabe von Elohim, der eine so, der andere so.
8 Ich sage aber den Ledigen und den Witwen: „Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich (d.h. im Zölibat).
9 Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so sollen sie heiraten; denn heiraten ist besser als in Glut geraten.

Es ist wünschenswert, einen zölibatären Gelübde und/oder ein Nasiräer Gelübde auf sich zu nehmen, indem wir dann vom normalen Leben getrennt sind. Bedrängnis bringt verfeinerung mit sich, was uns näher zu Yahweh bringt.  Allerdings sind einige Worte der Vorsicht in Ordnung.

Qoheleth (Prediger) 5:4-5
4 Wenn du Elohim ein Gelübde ablegst, so versäume nicht, es zu erfüllen; denn er hat kein Wohlgefallen an den Toren; was du gelobt hast, das sollst du auch erfüllen!
5 Es ist besser, dass du nichts gelobst, als dass du etwas gelobst und es nicht erfüllst.

Manchmal erfahren die Menschen über diese Gelübde und nehmen sie sofort, ohne nachzudenken welches Auswirkungen dies auf ihr Leben hat. Es kann vorkommen, dass junge Menschen, die Auswirkungen ihrer Biologie unterschätzen. Was nicht so schwierig scheint, im Alter von zwanzig oder dreißig, kann sehr schwierig sein zehn oder mehr Jahre später, dennoch erwartet Yahweh, dass wir unser Wort halten. Ein Gelübde ist ein Gelübde; und es ist besser, kein Gelübde aufzunehmen, als zu geloben und nicht zu zahlen.

(Weitere Informationen finden Sie auch in der Studie „Abstinenz, Zölibat und Nasiräer“, was ein Teil der Bundesbeziehungen Studie ist.)

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