Chapter 10:

Wie Lang ist ein Hebräischer Tag?

Genesis 1 sagt uns, dass einen Tag sowohl aus einen Abend (Nacht) Teil und einen Morgen („Tageslicht“) Teil besteht. Zum Beispiel:

B’reisheet (Genesis) 1:31b
31b Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

Levitikus 23:32 sagt uns auch, dass der Tag der Versöhnung von einem Abend zum nächsten  währt. Dies bestätigt das ein Hebräischer Tag von einem Abend zum anderen Abend währt. (Der Versöhnungstag wird hier “Sabbat” genannt, was ein Ruhetag bedeutet).

Vayiqra (Levitikus) 23:32
32 “Ein Sabbat der Ruhe soll es für euch sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen. Am neunten Tag des Monats, am Abend, sollt ihr die Feier beginnen, und sie soll währen von einem Abend bis zum anderen.“

Heute denken wir das ein Tag 24 Stunden währt, aber der Begriff “Stunde” wird nicht in der Torah genutzt. Dieses Wort ist eine spätere Entwicklung der Ägypter, Griechen und die Römer. Dennoch, nutzt Yeschua diesen Begriff und sagt uns das ein Tag 12 „Stunden“ hat (Vers 9), und das es auch ein Nacht Teil gibt (Vers 10).

Yochanan (Johannes) 11:9-10
9 Yeschua erwiderte: „Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand bei Tag wandelt, so stößt er nicht an, denn er sieht das Licht dieser Welt.
10 Wenn aber jemand bei Nacht wandelt, so stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.”

Das Konzept einer Stunde ist Ägyptisch. Ursprünglich teilte die Sonnenuhr das Tageslicht in 10 Portionen, plus zwei „Dämmerungen“ (morgens und abends), für insgesamt zwolf Teile. In Yeschuas Zeit teilten die Römer auch den Schatten der Sonne in zwolf „Stunden“. Nach dieser Methode war eine Stunde nicht 60 Minuten lang, wie wir es heute kennen. Vielmehr, war eine Stunde so lang wie die Sonne ihren Schatten auf zwei besonderen Makierungen warf auf einer Sonnenuhr. Stunden varrierten in der Länge, im Sommer länger und im Winter kürzer. Aber was wir hier sehen sollten ist dass, während Yeschua diesen Begriff nutzt in den Tagen der römischen Besetzung (weil die Menschen mit diesem Begriff vertraut waren), hat es nichts über die Art und Weise zu sagen wie Yahweh ursprünglich einen Tag definierte als ein Nacht Teil, gefolgt von einem Tageslichtbereich (und währt heute als das was wir „24 Stunden“ nennen).

Weil einige irrtümlicherweise glauben der Begriff “Tag” kann sich nur auf einen 12 Stunden Zeitraum von Tageslicht beziehen (und nicht die 24 Stunden von Nacht-und-dann-Tag), wurden zahlreiche Theorien über den Kalender aufgestellt. Einige von ihnen beinhalten die Überzeugung das der Tag am Morgen beginnt, die Überzeugung das der Tag am Mittag anfängt und das Yom Kippur in wirklichkeit zwei Tage lang währt, usw. Es ist nicht unsere Aufgabe diese Theorien hier aufzustellen, aber all diese Theorien fallen auseinander, wenn wir realisieren das der Begriff Tag sich sowohl auf eine (+/-) “12-Stunden” Zeitraum des Tageslicht bezieht, und auch auf den 24-Stunden Zeitraum von Dunkelheit und Licht welchen vom Abend zum Abend währt.

Es kann auch hilfreich sein, zu erkennen, dass die rabbinischen Juden heute behaupten, dass es vier Kalenderjahre gibt:

  1. Ein “heiligen” Kalender
  2. Ein Zivilen Kalender
  3. Ein Kalender für Könige, und
  4. Ein Kalender für Bäume

Im ersten Jahrhundert führten unsere jüdischen Geschwister eine getrennte Uhr, welche um 6 Uhr früh began, („Wachzustand“). Zum Beispiel, wurde Yeschua um die “neunte Stunde” zu Tode gebracht auf dieser „Wachzeit“ Uhr.

Mattityahu (Matthäus) 27:45-46
45 Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde.
46 Und um die neunte Stunde rief Yeschua mit lauter Stimme: „Eli, Eli, lama sabachthani“, das heißt: „Mein El, mein El, warum hast du mich verlassen?“

[Hinweis: in der Peshitta steht, “Dafür wurde ich geboren.”]

Die “sechste Stunde” entspricht 12 Uhr Mittags, und die “neunte Stunde” entspricht ungefähr 15 Uhr, oder das was die Torah “zwischen den Abenden” nennt, (der „erste Abend“ um die Mittagszeit, wenn die Sonne ihren Niedergang beginnt, und der „zweite Abend“ bei Sonnenuntergang).

Weitere Informationen über den Kalender, finden Sie in „Der Torah Kalender“.

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