Chapter 13:

Über Shauls Ministerium

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Einige glauben, dass der Apostel Shaul (Paulus) Ketzerei gelehrt hat, und sie wollen, das seine Werke aus der Bibel entfernt werden. Das ist ein Fehler. Yahweh hat Shaul handverlesenen und sagte: er war ein „auserwähltes Werkzeug“, um Seinen Namen vor den rückkehrenden heidnischen Ephraimitern, Könige und die Söhne Israels zu tragen. Yahweh sagte auch, das Shaul wird viel für Seinen Namen leiden müssen.

Ma’asei (Apostelgeschichte) 9:15-16
15 Aber Yahweh sprach zu ihm: „Geh hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israels zu tragen!
16 Denn ich werde ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen.“

Später sagte der Geist zu einer Gruppe von Propheten und Lehrern, in Antiochia, sowohl Shaul als auch Bar Naba (Barnabas) auszusenden. Wie wir erklären werden in Erfüllung der großen Kommission, auf eine Mission geschickt zu werden ist ein „Gesandter“ zu sein, welches die Defintion eines Apostels ist.

 Ma’asei (Apostelgeschichte) 13:1-3
1 Und in Antiochia waren in der dortigen Gemeinde einige Propheten und Lehrer, nämlich Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene und Manahen, der mit dem Vierfürsten Herodes erzogen worden war, und Saulus.
2 Als sie nun Yahweh dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: „Sondert mir Barnabas und Shaul aus zu dem Werk, zu dem ich sie berufen habe“
3 Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.

Es ist wahr das diejenigen die für den Dienst berufen wurden sind, wegfallen können. Zum Beispiel, König Shaul (wessen Name “fragen” beduetet), wurde dem Volk gegeben, als sie nach einem König fragten (1.  Samuel 8, 9). Dennoch, als Shaul Yahweh gegenüber ungehorsam wurde, lehnte Yahweh ihn ab weiter König über Israel zu sein.

Shemuel Aleph (1. Samuel) 15:22-23
22 Samuel aber sprach zu Saul: „Hat Yahweh dasselbe Wohlgefallen an Schlachtopfern und Brandopfern wie daran, dass man der Stimme Yahweh gehorcht? Siehe, Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Folgsamkeit besser als das Fett von Widdern!
23 Denn Ungehorsam ist [wie] die Sünde der Wahrsagerei, und Widerspenstigkeit ist [wie] Abgötterei und Götzendienst. Weil du nun das Wort Yahwehs verworfen hast, so hat er dich verworfen, dass du nicht mehr König sein sollst.“

Doch im Gegensatz zu König Shaul, wurde der Apostel Shaul nicht von den israelitischen Volk gewählt, aber von Yahweh selbst. Glauben diejenigen die Shauls Werke aus dem Kanon werfen möchten,  dass Yahweh eine schlechte Wahl für Sein auserwähltes Werkzeug machte? Elohim bewahre! Yahweh macht keine schlechten Entscheidungen. Alles, was Yahweh tut, ist erfolgreich.

Yeshayahu (Jesaja) 55:10-11
10 „Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst –
11 genau so soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.”

Shauls Aufgabe war über die Maßen schwierig. Er musste fortgehen zu Menschen über denen er nichts wusste, die seine Sprache nicht sprachen, und sollte ihnen erklären das sie nicht nur Yahweh und Seinen Sohn lieben sollen, aber das sie auch ihr Leben an Ihm übergeben sollen. Um dies zu tun, musste Shaul mit ihnen in einer Sprache sprechen welche allen Menschen bekannt ist: und das ist die Sprache der Liebe.

Es ist einfach sich zurück zu lehnen und Shaul zu kritisieren. Er sagt Dinge die leicht fehlinterpretiert werden und falsch verstanden werden. Selbst Kepha (Petrus) sagt das selbe.

Kepha Bet (2. Petrus) 3:15-17
15 Und seht die Langmut unseres Herrn als eure Rettung an, wie auch unser geliebter Bruder Shaul euch geschrieben hat nach der ihm gegebenen Weisheit,
16 so wie auch in allen Briefen, wo er von diesen Dingen spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.
17 Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch die Verführung der Frevler mit fortgerissen werdet und euren eigenen festen Stand verliert….

Doch wie viele von uns würde es heute gelingen, wenn wir in fremde Länder geschickt werden, um Leute, die nichts von der Bibel wissen, und die nicht einmal unsere Sprache sprechen? Wie viele von uns wären in der Lage, die gleichen Dinge zu vollbringen wie Shaul sie  erreichen konnte? Und wie viele von uns wären in der Lage, dies perfekt zu tun, ohne irgendwelche Fehler oder ohne irgendwelche Aussagen, die möglicherweise fehlinterpretiert werden könnten? Nicht sehr viele, vermute ich.

Wir können eine besser Vorstellung von den Herausforderungen, mit denen Shaul konfrontiert wurde bekommen, wenn wir das größere Bild verstehen wie Yahweh damit begann  die heidnischen Ephraimitern zurück zu der Nation Israel zu führen.

Wie wir in Israel der Nazarener erklären, die Griechen und hellenisierten, die vor Apostelgeschichte 10 an Yeschua glauben, sind was wir heute als säkular oder reformierte Juden bezeichnen würden. Dies liegt daran, das der erste Heide der zum Glauben geführt wurde Cornelius war  (in Apostelgeschichte 10).

Ma’asei (Apostelgeschichte) 10:44-45
44 Während Kepha noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten.
45 Und alle Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Kepha gekommen waren, gerieten außer sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde.

“Die Beschneidung” die in Vers 45 erwähnt wird, bezieht sich nicht auf Kepha, sondern auf die Vorläufer der ein Haus messianischen Juden von heute (d.h diejenigen, die die Zwei Haus-Theorie leugnen). Diese finden wir in eine Haus Organisationen wie der messianisch-jüdischen Allianz von America (MJAA), die Union der Konservativen messianisch-jüdischen Synagogen (UCMJS) und die Union der messianisch-jüdischen Gemeinden (UMJC). Sie glauben, eine merkwürdige synkretistische Mischung aus dem Talmud und Yeshuas Lehren (was so paradox ist, wenn man bedenkt, dass Yeschua felsenfest gegen alle rabbinischen Veränderungen der Schrift war). Es gibt auch zwei Haus-Versionen über „die Beschneidung“, von denen einige sich entweder (Rabbinische) „messianischen Israeliten“ oder „Nazarener Juden“ nennen. Sie glauben auch, eine Mischung aus der Schrift und den Talmud.

„Die Beschneidung“ glaubte dass, um das Heil zum Leben zu erhalten, mussten alle Heiden, einen bestimmten rabbinischen Verfahren befolgen der als Giur (gie-yure) Prozess bekannt ist. Dieser Prozess sagt, dass Konvertierte müssen zunächst am Unterricht der rabbinischen Lehre über die Interpretation der Torah (d.h der Talmud) teilnehmen, und dann können sie physisch beschnitten werden, und dass es der physische Akt des beschneidens, der zur Errettung zum Leben führt. Sie waren daher erstaunt, als Yahweh die Gabe seines Geistes zu einem unbeschnittenen Nichtjuden wie Cornelius gab, der den rabbinischen Giur Verfahren nicht gefolgt war. Und Yahwehs Wahl über Kornelius störte die Juden in Judäa

Ma’asei (Apostelgeschichte) 11:1-3
1 Und die Apostel und die Brüder, die in Judäa waren, hörten, dass auch die Heiden das Wort Elohim angenommen hatten.
2 Und als Kepha nach Jerusalem hinaufkam, machten die aus der Beschneidung ihm Vorwürfe
3 und sprachen: „Zu unbeschnittenen Männern bist du hineingegangen und hast mit ihnen gegessen!“

Kepha jedoch erklärte, dass es Yahweh war, der ihn in Cornelius‘ Haus geführt hatte, und dass es Yahweh war, der entschieden hatte, die Gabe des Heiligen Geistes zu Kornelius und sein Haus zu geben. Wollten die aus der Beschneidung, dass er versucht, zu widerstehen, was Elohim getan hatte?

Ma’asei (Apostelgeschichte) 11:4-18
4 Da begann Kepha (Petrus) und erzählte ihnen alles der Reihe nach und sprach:
5 „Ich war in der Stadt Joppe und betete; da sah ich in einer Verzückung ein Gesicht: Ein Gefäß kam herab, wie ein großes, leinenes Tuch, das an vier Enden vom Himmel herabgelassen wurde, und es kam bis zu mir.
6 Als ich nun hineinblickte und es betrachtete, sah ich die vierfüßigen Tiere der Erde und die Raubtiere und die kriechenden Tiere und die Vögel des Himmels.
7 Und ich hörte eine Stimme, die zu mir sprach: Steh auf, `Kepha, schlachte und iss!`
8 Ich aber sprach: `Keineswegs, Herr! Denn nie ist etwas Gemeines oder Unreines in meinen Mund gekommen!`
9 Aber eine Stimme vom Himmel antwortete mir zum zweiten Mal: `Was Elohim gereinigt hat, das halte du nicht für gemein.`
10 Dies geschah aber dreimal; und alles wurde wieder in den Himmel hinaufgezogen.
11 Und siehe, in dem Augenblick standen vor dem Haus, in dem ich war, drei Männer, die aus Cäsarea zu mir gesandt worden waren.
12 Und der Geist sprach zu mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen ziehen. Es kamen aber auch diese sechs Brüder mit mir, und wir gingen in das Haus des Mannes hinein.
13 Und er berichtete uns, wie er den Engel in seinem Haus stehen sah, der zu ihm sagte: Sende Männer nach Joppe und lass Shimon mit dem Beinamen Kepha holen;
14 der wird Worte zu dir reden, durch die du gerettet werden wirst, du und dein ganzes Haus.
15 Als ich aber zu reden anfing, fiel der Heilige Geist auf sie, gleichwie auf uns am Anfang.
16 Da gedachte ich an das Wort des Herrn, wie er sagte: Yochanan hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft werden.
17 Wenn nun Elohim ihnen die gleiche Gabe verliehen hat wie auch uns, nachdem sie an den Herrn Yeschau Messais gläubig geworden sind, wer war ich denn, dass ich Elohim hätte wehren können?“

 In diesem Moment begann es den Anwesenden zu dämmern, dass Yahweh nicht den rabbinische Giur Verfahrens achtet.

18 Als sie aber das hörten, beruhigten sie sich und priesen Elohim und sprachen: „So hat Elohim auch den Heiden die Buße zum Leben gegeben!“

Der erneuerte Bund wurde geschrieben nach dem griechischen Zeitraum, in dem Antiochus Epiphanien entschied, dass die Juden ihre Kinder nicht mehr beschneiden sollten, sonst folgt die Todesstrafe. Ein hellenistischer (griechischer Jude) war einer, der mit Antiochus Epiphanien Verordnungen im Einklang war.

1 Makkabäer 1:41-49
41 Damals schrieb der König seinem ganzen Reich vor, alle sollen zu einem einzigen Volk werden
42 und jeder solle seine Eigenart aufgeben. Alle Völker fügten sich dem Erlass des Königs.
43 Auch vielen Männern aus Israel gefiel der Gottesdienst, den er angeordnet hatte; sie opferten den Götterbildern und entweihten den Sabbat.
44 Der König schickte Boten nach Jerusalem und in die Städte Judäas mit der schriftlichen Anordnung, man solle eine Lebensform übernehmen, die dem Land fremd war.
45 Brand-, Schlacht- und Trankopfer im Heiligtum seien einzustellen, Sabbate und Feste zu entweihen,
46 das Heiligtum und die Heiligen zu schänden.
47 Man solle statt dessen Altäre, Heiligtümer und Tempel für die fremden Götter errichten sowie Schweine und andere unreine Tiere opfern.
48 Ihre Söhne dürften sie nicht mehr beschneiden, vielmehr sollten sie sich mit jeder denkbaren Unreinheit und Schande beflecken.
49 So sollte die Torah in Vergessenheit geraten und alle seine Vorschriften sollten hinfällig werden.

Heute, die weltlichen und reformierten Juden beschneiden ihre Kinder oder nicht; aber so oder so, in der Regel gehorchen sie nicht den orthodoxen Rabbinern und somit schauen die Rabbiner auf sie herab. Historisch wurden sie „Griechen“ oder sogar „Heiden“ genannt (als eine Beschimpfung), und heute kann man hören, wie die Rabbiner sie als Gojim (Nichtjuden) bezeichnen. Allerdings goss Yahweh seinen Geist auf viele der hellenisierten in Antiochia, was die Apostel aufgefordert hat, Bar Naba zu ihnen zu senden.

Ma’asei (Apostelgeschichte) 11:19-26
19 Die nun, welche sich zerstreut hatten seit der Verfolgung, die sich wegen Stephanus erhoben hatte, zogen bis nach Phönizien und Zypern und Antiochia und redeten das Wort zu niemand als nur zu Juden.
20 Unter ihnen gab es aber einige, Männer aus Zypern und Kyrene, die, als sie nach Antiochia kamen, zu den Griechischsprechenden redeten und ihnen das Evangelium von dem Herrn Yeschua verkündigten.
21 Und die Hand Yahweh war mit ihnen, und eine große Zahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn.
22 Es kam aber die Kunde von ihnen zu den Ohren der Gemeinde in Jerusalem, und sie sandten Barnabas, dass er hingehe nach Antiochia.
23 Und als er ankam und die Gnade Elohim sah, freute er sich und ermahnte alle, mit festem Herzen bei Yahweh zu bleiben;
24 denn er war ein guter Mann und voll Heiligen Geistes und Glaubens; und es wurde dem Herrn eine beträchtliche Menge hinzugetan.
25 Und Barnabas zog aus nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen,
26 und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Es begab sich aber, dass sie ein ganzes Jahr zusammen in der Gemeinde blieben und eine beträchtliche Menge lehrten; und in Antiochia wurden die Jünger zuerst „Christen“ genannt.

In Israel der Nazarener sprechen wir darüber warum die Jünger in Antiochia Christen genannt wurden. Im Grunde war dies einer der wichtigsten Anfänge der Kirche, wie wir sie heute kennen, —die als separate Einheit agiert, anders als die Israelitischen Synagogen. Wir werden an anderen Stellen ein bisschen mehr darüber sprechen, aber beachten wir dass, in Apostelgeschichte 13, wie einige Propheten und Lehrer in Antiochien ein Wort von Yahweh gehört haben,  Shaul und Barnabas rauszusenden und zu verkünden. So begann Shaul Missionsreisen.

Ma’asei (Apostelgeschiche) 13:1-3
1 Und in Antiochia waren in der dortigen Gemeinde einige Propheten und Lehrer, nämlich Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene und Manahen, der mit dem Vierfürsten Herodes erzogen worden war, und Saulus.
2 Als sie nun Yahweh dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: „Sondert mir Barnabas und Shaul aus zu dem Werk, zu dem ich sie berufen habe!“
3 Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.

Währenddessen, zurück in Antioch, kamen bestimmte rabbinischen Brüder „der Beschneidung“ nach Antiochia und begannen, darauf zu bestehen, dass die hellenisierten Gläubigen den rabbinische Giur Prozess  folge leisten mussten, um beschnitten zu werden nach dem, was sie die „Sitte Moshe (Mose)“ genannt haben, was nicht die Torah Mose ist. [Beachten wir in Vers 5, wie die rabbinischen Juden bezeichnet werden als die „Sekte der Pharisäer, die glaubten.“]

Ma’asei (Apostelgeschichte) 15:1-5
1 Und aus Judäa kamen einige herab und lehrten die Brüder: „Wenn ihr euch nicht nach dem Gebrauch Moses beschneiden lasst, so könnt ihr nicht gerettet werden!“
2 Da nun Zwiespalt aufkam und Shaul und Barnabas eine nicht geringe Auseinandersetzung mit ihnen hatten, bestimmten sie, dass Shaul und Barnabas und einige andere von ihnen wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und Ältesten nach Jerusalem hinaufziehen sollten.
3 So durchzogen sie nun als Abgeordnete der Gemeinde Phönizien und Samaria, indem sie von der Bekehrung der Heiden erzählten und allen Brüdern große Freude bereiteten.
4 Als sie aber nach Jerusalem kamen, wurden sie von der Gemeinde, den Aposteln und den Ältesten empfangen und berichteten alles, was Elohim mit ihnen gewirkt hatte.
5 Aber einige von der Richtung der Pharisäer, die gläubig geworden waren, standen auf und sprachen: „Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, die Torah Moshes zu halten!“

Also, im Grunde, hatten sie alle unterschiedliche Meinungen, wie es heute wäre, wenn Sie die MJAA, die UCMJS, die UMJC, die MIA / ARI, Israel der Nazarener, und alle anderen Gruppen zusammen auf der gleichen Konferenz bekämen. Der Unterschied zwischen damals und heute ist, dass die Aposteln es verstanden, dass es musste nur ein Standard für den Eintritt in den Versammlungen geben, oder aber die Versammlungen wären nicht mehr abgesondert gewesen für Yahweh. Also im Grunde, erkannte die Apostel, das sie jedem in dem selben Raum zusammenbringen mussten um zu sprechen. Apostelgeschichte sagt uns, dass es „viel Streit“ gab und dann stand Kepha auf um allen mitzuteilen, dass Yahweh´s Hauptanliegen nicht der Giur Prozess war, aber das Herz. Und da das Problem der rabbinischen Giur Prozess war, der „Joch“ der in Vers 10 beschrieben wird, ist kein Hinweis auf die Torah von Moshe, aber auf die rabbinischen Entscheidungen und Lehren (d.h der Giur Prozess).

Ma’asei (Apostelgeschichte) 15:6-11
6 Da kamen die Apostel und die Ältesten zusammen, um diese Sache zu untersuchen.
7 Nachdem aber eine große Auseinandersetzung stattgefunden hatte, stand Kepha auf und sprach zu ihnen: „Ihr Männer und Brüder, ihr wisst, dass Elohim lange vor diesen Tagen mitten unter uns die Heiden erwählt hat, dass sie durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben kommen sollten.
8 Und Elohim, der die Herzen kennt, legte für sie Zeugnis ab, indem er ihnen den Heiligen Geist gab gleichwie uns;
9 und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte.
10 Weshalb versucht ihr denn jetzt Elohim, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legt, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten?
11 Vielmehr glauben wir, dass wir durch die Gnade des Herrn Yeschua Messias gerettet werden, auf gleiche Weise wie jene.“

Dann gaben Shaul und Bar Naba eine zusammenfassung von all den wunderbaren Werken die Yahweh unter diejenigen tat die nicht den rabbinischen Guir Prozess befolgten.

Ma’asei (Apostelgeschichte) 15:12
12 Da schwieg die ganze Menge und hörte Bar Nabas und Shaul zu, die erzählten, wie viele Zeichen und Wunder Elohim durch sie unter den Heiden getan hatte.

Dann zeigte Yaakov (Jakobus), warum er als der führender Apostel angesehen wurde—er verstand die Sache, und war in der Lage, eine Lösung für das Problem vorzuschlagen, und beendete die Angelegenheit auf einem guten Weg. Er sagte, die Konvertiten sollten sich von vier Dinge fernhalten (Götzendienst, Unzucht, erwürgtes [oder unreines] Fleisch und Blut), und dass sie dann in den Synagogen aufgenommen werden, in denen sie die Torah von Moshe hören dürfen, wie sie in den Synagogen laut vorgelesen wurden seit der Antike. Wenn diejenigen mit Yahwehs Geist sich nur von diesen vier Dingen enthalten würden, würden sie im Laufe der Zeit lernen, den Rest der Torah zu halten.

Ma’asei (Apostelgeschichte) 15:13-21
13 Nachdem sie aber zu reden aufgehört hatten, ergriff Ya`akov das Wort und sagte: „Ihr Männer und Brüder, hört mir zu!
14 Shimon hat erzählt, wie Elohim zuerst sein Augenmerk darauf richtete, aus den Heiden ein Volk für seinen Namen anzunehmen.
15 Und damit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht:
16 `Nach diesem will ich zurückkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten,
17 damit die Übriggebliebenen der Menschen Yahweh suchen, und alle Heiden, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht Yahweh, der all dies tut.
18 Elohim sind alle seine Werke von Ewigkeit her bekannt.
19 Darum urteile ich, dass man denjenigen aus den Heiden, die sich zu Elohim bekehren, keine Lasten auflegen soll,
20 sondern ihnen nur schreiben soll, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht, vom Erstickten und vom Blut zu enthalten.
21 Denn Moshe hat von alten Zeiten her in jeder Stadt solche, die ihn verkündigen, da er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

Viele glauben, Galater 2 bezieht sich auf dieses Treffen. Darin erfahren wir, dass Ya’akov, Kepha, and Yochanan (Johannes) (alle einen Dienst hatten für diejenigen, die immer noch für die Überzeugung der rabinischen Beschneidung waren) akzeptierten Shaul als Apostel.

Galatim (Galater) 2:1-10
1 Darauf, nach 14 Jahren, zog ich wieder hinauf nach Jerusalem mit Barnabas und nahm auch Titus mit.
2 Ich zog aber aufgrund einer Offenbarung hinauf und legte ihnen, insbesondere den Angesehenen, das Evangelium vor, das ich unter den Heiden verkündige, damit ich nicht etwa vergeblich liefe oder gelaufen wäre.
3 Aber nicht einmal mein Begleiter Titus, obwohl er ein Grieche ist, wurde gezwungen, sich beschneiden zu lassen.
4 Was aber die eingeschlichenen falschen Brüder betrifft, die sich hereingedrängt hatten, um unsere Freiheit auszukundschaften, die wir in Messias Yeschua haben, damit sie uns unterjochen könnten –
5 denen gaben wir auch nicht eine Stunde nach, dass wir uns ihnen unterworfen hätten, damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestehen bliebe.
6 Von denen aber, die etwas gelten – was sie früher waren, ist mir gleich; Elohim achtet das Ansehen der Person nicht –, mir haben diese Angesehenen nichts weiter auferlegt;
7 sondern im Gegenteil, als sie sahen, dass ich mit dem Evangelium an die Unbeschnittenen betraut bin, gleichwie Kepha mit dem an die Beschneidung –
8 denn der, welcher in Kepha kräftig wirkte zum Aposteldienst unter der Beschneidung, der wirkte auch in mir kräftig für die Heiden –,
9 und als sie die Gnade erkannten, die mir gegeben ist, reichten Jakobus und Kephas und Johannes, die als Säulen gelten, mir und Barnabas die Hand der Gemeinschaft, damit wir unter den Heiden, sie aber unter der Beschneidung wirkten;
10 nur sollten wir an die Armen gedenken, und ich habe mich auch eifrig bemüht, dies zu tun.

Nun, bevor wir fortfahren, müssen wir verstehen, dass eine Synagoge typischerweise durch einen „Vorsteher der Synagoge“ gedient wird, wie wir in Apostelgeschichte 18: 8 sehen.

Ma’asei (Apostelgeschichte) 18:8
8 Krispus aber, der Synagogenvorsteher, wurde an den Herrn gläubig samt seinem ganzen Haus; auch viele Korinther, die zuhörten, wurden gläubig und ließen sich taufen.

Im Gegensatz dazu ist eine Ecclesia irgendeine Versammlung die an Yeschua glauben, ob oder nicht sie Teil einer Synagoge oder eine konfessionelle Kirche sind. (Das heißt, nicht jede Ecclesia ist eine Synagoge oder eine Kirche.)

NT: 1577 ekklesia (ek-klay-see‘-ah); aus einer Verbindung vom NT: 1537 und einem abgeleiteten Wert von NT: 2564; ein Ausrufen, dh (konkret) ein beliebter Treffpunkt, vor allem eine religiöse Gemeinschaft (jüdische Synagoge oder christliche Gemeinschaft der Mitglieder auf der Erde oder Heiligen im Himmel oder beide):
Lut – Versammlung, Kirche.

Eine ecclesia findet statt, wenn zwei oder mehr Personen in Yeschuas Namen versammelt sind.

Mattityahu (Matthäus) 18:20
20 “Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

Es war eine große Veränderung als William Tyndale den Begriff Ecclesia als „Versammlung“ übersetzte, anstatt nach der katholischen Interpretation von „Kirche“, denn es gab Anlass zu den frühen protestantischen Ideen einer sichtbaren Kirche und eine unsichtbare Kirche. Nach dieser Theorie war die sichtbare Kirche die katholische Kirche, deren Mitglieder mehr Interesse haben könnte an Formalitäten und Hierarchie, als in einer reinen Herzen Haltung. Im Gegensatz dazu, ihre Sicht der unsichtbaren Kirche bestand aus diejenigen, die danach suchten die Kirche in einer viel reineren Form herzustellen.

Da die frühen Protestanten die Zwei Haus-Theorie nicht verstanden haben, haben sie nicht verstanden, dass das Ziel für beide Häuser (Juda und Israel) ist, gemeinsam unter Führung wieder vereint zu werden. Dieses Unverständnis führte zu einer Kirchenspaltung innerhalb der Christenheit zwischen ecclesaistische Reformer (z.B Martin Luther und King James), die vereinigten Führung begünstigen, und Presbyterian Reformer, die gegen vereinigten Führung sind. Einige könnten Presbyterianismus als „Aufstand gegen die Führung“ definieren, und so sollte es nicht überraschen, dass die meisten messianischen Israeliten in ihrer Natur Presbyterian sind, was  eindeutig in der Tatsache zu erkennen ist, dass sie gegen vereinte Führung sind (auch wenn die Schrift dafür ist). Dies ist nur ein Auswuchs von Ephraims rebellische Natur, und wir müssen warten, bis es  hinausgewachsen ist.

Als Shaul und Bar Naba nach Korinth kamen, gingen sie in der dortigen Synagoge, in der Hoffnung, empfangen zu werden. Dennoch, als  der Vorsteher der Synagoge (Crispus) ihre Botschaft abgelehnt hatte, gingen sie nach nebenan, in das Haus eines Mannes mit Namen Justus, und hielten eine Weile dort ihre Ecclesia. Aber dann, als Crispus später Yeschua akzeptiert, schlossen sie die Versammlung bei Justus und die Ecclesia zog zurück in die korinthischen Synagoge. Dies liegt daran, das es nicht ihr Ziel war ein separates Kirchen System zu errichten, sondern den Israeliten zu helfen, ihren Messias kennen zu lernen.

Ma’asei (Apostelgeschichte) 18:5-8
5 Als aber Silas und Timotheus aus Mazedonien ankamen, wurde Shaul durch den Geist gedrängt, den Juden zu bezeugen, dass Yeschua der Messias ist.
6 Als sie aber widerstrebten und lästerten, schüttelte er die Kleider aus und sprach zu ihnen: „Euer Blut sei auf eurem Haupt! Ich bin rein davon; von nun an gehe ich zu den Heiden!“
7 Und er ging von dort weg und begab sich in das Haus eines gottesfürchtigen Mannes mit Namen Justus, dessen Haus an die Synagoge stieß.
8 Krispus aber, der Synagogenvorsteher, wurde an den Herrn gläubig samt seinem ganzen Haus; auch viele Korinther, die zuhörten, wurden gläubig und ließen sich taufen.

Nachdem der Tempel im Jahr 70 zerstört wurde, führten die Rabbiner die birkhat haminim, den „Segen“ (eigentlich ein Fluch) über die Nazarener ein. Sobald dies ein Teil des pharisäischen Liturgie wurde, mussten die Nazarener sich entscheiden zwischen sich selbst und ihre Familien in der Synagoge zu verfluchen, oder die Gründung einer eigenen Kirchen (wie die Torahlosen Christen es bereits taten).

In Israel der Nazerener zeigen wir, wie die Christen und die Nazarener Israeliten zwei verschiedene Gruppen von Menschen waren, so wie sie es heute sind. Die Nazarener Israeliten bemühten sich Yahwehs Torah zu halten, und identifizierten sich selbst als Israeliten. Im Gegensatz dazu, verdrehten die Christen die Schriften des Apostels Shauls,  um es scheinen zu lassen, als ob die Torah und die Propheten abgeschafft worden wären.

Kepha Bet (2. Petrus) 3:15-17
15 Und seht die Langmut unseres Herrn als [eure] Rettung an, wie auch unser geliebter Bruder Shaul euch geschrieben hat nach der ihm gegebenen Weisheit,
16 so wie auch in allen Briefen, wo er von diesen Dingen spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.
17 Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch die Verführung der Frevler mit fortgerissen werdet und euren eigenen festen Stand verliert….

Manche beschuldigen Shaul das er absichtlich ein neues Kirchensytem errichtet hat, seperat von Israel, aber dies kann nicht richtig sein. In Galater 2:9 geben die anderen Aposteln in Jerusalem Shaul die rechte Hand der Gemeinschaft.

Galatim (Galater) 2:9-10
9 und als sie die Gnade erkannten, die mir gegeben ist, reichten Ya´akov und Kephas und Yochanan, die als Säulen gelten, mir und Barnabas die Hand der Gemeinschaft, damit wir unter den Heiden, sie aber unter der Beschneidung wirkten;
10 nur sollten wir an die Armen gedenken, und ich habe mich auch eifrig bemüht, dies zu tun

Shaul und Kepha verbrachten auch Zeit zusammen  in Antiochia. Kepha hätte viel Einsicht gehabt in das was Shaul lehrt, und es ist klar das sie sich gegenseitig korrigiert hätten, wenn es nötig war.

Galatim (Galater) 2:11-13
11 Als aber Kepha nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, denn er war im Unrecht.
12 Bevor nämlich etliche von Ya´akov kamen, aß er mit den Heiden; als sie aber kamen, zog er sich zurück und sonderte sich ab, weil er die aus der Beschneidung fürchtete.
13 Und auch die übrigen Juden heuchelten mit ihm, sodass selbst Barnabas von ihrer Heuchelei mit fortgerissen wurde.

Die größte Sorge die entstanden haben könnte, scheint nicht darüber zu sein was Shaul in Person lehrte, sondern aber das seine Briefe leicht misverstanden und misinterpretiert wurden. In Apostelgeschichte 21, kam Shaul hoch nach Jerusalem, um das Fest zu halten wie in der Torah beschrieben. Wie wir woanders beschreiben, ging er hoch um sich von sein Nasiräer Gelübde zu trennen, und keiner nimmt ein Nasiräer Gelübde (wie in 4. Mose 6) auf sich, es sei denn man glaubt das die Torah für einen Gültigkeit hat. Dennoch als er in Jerusalem ankommt, konfrontiert ihm Ya´akov (der führende Apostel), und sagt ihm das es ein Menge Verwirrung gibt wegen seinen Briefen. Dann sagt er, dass, um die Verwirrung aufzuklären, sollte Shaul nicht nur die 3 Tieropfer zahlen, um sich selbst von sein eigenen Gelübde zu trennen, sondern dass er auch  die Tieropfer für 4 anderen Männern zahlen soll, also insgesamt 15 Tiere. Auch heute noch, ist dies eine Menge Geld: damals war es ein kleines Vermögen. Niemand würde bereitwillig 15 Tiere zum Opfern zahlen, wenn er dachte, dass Yeshua gekommen war, um die Torah hinwegzutun.

Ma’asei (Apostelgescichte) 21:17-24
17 Und als wir in Jerusalem angekommen waren, nahmen uns die Brüder mit Freuden auf.
18 Am folgenden Tag aber ging Shaul mit uns zu Ya´akov, und alle Ältesten fanden sich ein.
19 Und nachdem er sie begrüßt hatte, erzählte er alles bis ins Einzelne, was Elohim unter den Heiden durch seinen Dienst getan hatte.
20 Sie aber priesen Yahweh, als sie dies hörten; und sie sprachen zu ihm: „Bruder, du siehst, welch große Zahl von Juden gläubig geworden ist, und alle sind Eiferer für die Torah.
21 Es ist ihnen aber über dich berichtet worden, du würdest alle Juden, die unter den Heiden sind, den Abfall von Mose lehren und sagen, sie sollten ihre Kinder nicht beschneiden und nicht nach den Gebräuchen wandeln.
22 Was ist nun zu tun? Auf jeden Fall muss die Menge zusammenkommen; denn sie werden hören, dass du gekommen bist.
23 So tue nun das, was wir dir sagen: Wir haben vier Männer, die ein [Nasiräer] Gelübde auf sich haben;
24 diese nimm zu dir, lass dich reinigen mit ihnen und trage die Kosten für sie, dass sie das Haupt scheren lassen; so können alle erkennen, dass nichts ist an dem, was über dich berichtet worden ist, sondern dass auch du ordentlich wandelst und die Torah hältst.”

Es wäre für Shaul billiger gewesen hätte er die Torah verwehrt, aber er tat es nicht. Er zahlte für die Opfer, um zu zeigen, dass er immer noch alles, was in der Torah und in den Propheten geschrieben steht glaubt.

Ma’asei (Apostelgeschichte) 24:14
14 “Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Elohim der Väter auf diese Weise diene, dass ich an alles glaube, was in der Toarh und in den Propheten geschrieben steht.”

Manche schlagen vor, dass Shaul gegen die Torah lehrte, und das er es heimlich widerrufen hat, als Yaákov ihn konfrontierte in Apostelgeschichte 21. Nach dieser Theorie würde Kepha nur versuchen, Shaul zu decken, als er sagte Shaul´s Briefe waren (lediglich) „schwer zu verstehen.“ Doch während wir nicht beweisen können, dass diese Theorie falsch ist, so scheint es, nicht eingängig zu sein, wenn wir die Tatsache betrachten, dass es nie eine Aufzeichnung der Lehrunterschiede zwischen Shaul und die anderen Apostel gab, entweder davor oder danach.

Also, wenn Shaul nicht das Kirchensystem erfunden hat, wer dann? Die primäre Ursache war hier das kleine Horn von Daniel 7 (d.h Satan und das Papsttum)

Daniel 7:25-27
25 Und er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben, und er wird danach trachten, Zeiten und die Torah zu ändern; und sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.
26 Aber das Gericht wird sich setzen und ihm die Herrschaft wegnehmen, um sie endgültig zu vertilgen und zu vernichten.
27 Aber das Königreich, die Herrschaft und die Macht über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben werden; sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen!

Es wurde prophezeit, dass es ein großer Abfall geben wird, in dem die Heiligen, von der Kirche verfolgt werden eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit lang. Wie wir in Israel der Nazarener erklären, entspricht dies der 1260 Jahre zwischen dem Zeitpunkt der römisch-katholischen Kirchen Bildung und der protestantischen Reformation. Ist es wirklich fair, die Schuld hierfür an Shaul Füßen zu legen, wenn er hunderte von Jahren zuvor lebte, und wenn er uns auch schon warnte, dass das passieren würde?

Thessaloniqim Bet (2. Thessalonicher) 2:1-4
1 Wir bitten euch aber, ihr Brüder, wegen der Wiederkunft unseres Herrn Yeschua Messias und unserer Vereinigung mit ihm:
2 Lasst euch nicht so schnell in eurem Verständnis erschüttern oder gar in Schrecken jagen, weder durch einen Geist noch durch ein Wort noch durch einen angeblich von uns stammenden Brief, als wäre der Tag des Messias  schon da.
3 Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens,
4 der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Elohim oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Elohim setzt als ein Elohim  und sich selbst für Elohim ausgibt.

Wenn Shaul nicht Yahwehs Diener ist, wie kann er uns dann vor Satan warnen? Yeschua sagt uns das ein Haus in sich geteilt, kann nicht bestehen.

Mattityahu (Matthäus) 12:24-27
24 Als aber die Pharisäer es hörten, sprachen sie: „Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen“
25 Da aber Yeschua ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen: „Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen.
26 Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst uneins. Wie kann dann sein Reich bestehen?
27 Und wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein.”

In Israel der Nazarener erkunden wir, wie Yahweh vermutlich gezielt erlaubt haben mag, dass Shaul seine Briefe in einer Weise schreibt, dass sie leicht von der Kirche misinterpretiert werden können. Yahwehs Grund hierfür kann möglicherweise sein das die christliche Kirche dadurch in der Lage wäre, den Glauben an einen jüdischen Messias zu den Enden der Erde zu verbreiten, viel früher als die Torah-gehorsamen Israel der Nazarener es tun würden (vor allem, wenn man bedenkt, dass die Heiligen für 1260 Jahre in die Hand des kleinen Horns gegeben werden).

Sobald gesetzloses Christentum den Glauben an einen hebräischen Messias zu den Enden der Erde gebracht hat, wird Yahweh´s Geist seine Auserwählten führen, sein Wort zu lesen, und wählen zwischen der Torah gehorchen (und ewiges Leben empfangen) oder nicht. Dies kann auf die gleiche Weise geschehen wie Hefe langsam den Brotteig gehen lässt, während Feuer den Sauerteig schnell ausbackt.

Und nach dem das Feuer der Trübsal den Sauerteig aus Yahweh´s Volk ausgebrannt hat, werden die beiden Häuser vereint werden und ganz Israel wird errettet werden, wie es geschrieben steht: Der Erlöser wird aus Zion kommen, und er wird Ungerechtigkeit von seinem Volk abwenden.

Romim (Römer) 11:26-27
26 Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: „Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden,
27 und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“

Dann wird Yeschua seine Braut nehmen, dessen Herz die Torah hält in dem liebevollen Geist, dass Shaul so lange und so hart erlitt, um uns verstehen zu helfen.

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