Chapter 5:

Über Inspiration und Schrift

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Was zeichnet die Schrift aus? Und was ist es was die die Schrift inspirierend macht? Die Antwort mag abweichen von dem was wir denken.

Der Apostel Kepha (Petrus) impliziert, dass die Schriften Shauls (Paul) die Schrift sind, da er Shaul`s Schriften mit dem Rest der Schrift vergleicht.

Kepha Bet (2. Petrus) 3:15-16
15 Und seht die Langmut unseres Herrn als eure Rettung an, wie auch unser geliebter Bruder Paulus euch geschrieben hat nach der ihm gegebenen Weisheit,
16 so wie auch in allen Briefen, wo er von diesen Dingen spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.

In der Nazarener Schrift Studien zeigen wir dass, diejenigen die im ersten Jahrhundert Shauls Schriften verdreht haben, die selben heute noch sind, die sie verdrehen—die Ersatztheologie Christen. Allerdings ist unser Punkt hier, dass Kepha hätte nicht sagen können, dass die Christen Apostels Shaul Schriften verdrehen zusammen mit dem Rest der Schrift, es sei denn Shaul´s Schriften waren die Schrift.

Aber was genau bedeutet es das Shauls Schriften die Schrift sind? Bedeutet es dass, jedes Wort das Shaul jemals schrieb inspiriert und unfehlbar war? Viele in den Kirchen lehren dies, basierend auf 2. Timotheus 3:16-17. Wir werden uns die Schlachter Version anschauen.

Zweiter Timotheus 3:16-17, GSB
16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
17 damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

Nach Angaben der Schlachter Version (und die meisten anderen Mainstream-Übersetzungen), sollten wir in der Lage sein, unfehlbare Lehren zu bilden auschließlich basierend aus den Schriften des Apostel Shauls, in dem wir sehen dass

  1. Kepha uns sagt dass die Schriften Schauls die Schrift sind
  2. Jede Schrift inspiriert ist

Aber warten Sie,—nicht so schnell. Die American Standard Version (ASV) gibt uns eine ganz andere Lektüre. Die spezifische Lesung im ASV impliziert, dass es nur die Schriften sind, die von Elohim inspiriert sind, die für die Lehre, Tadel, Korrektur usw. profitable sind.

Zweiter Timotheus 3:16-17 ASV
16 Jede Schrift von Gott inspiriert [ist] auch für den Unterricht profitabel, zur Strafe, zur Besserung, zur Belehrung in der Gerechtigkeit.
17 Dass der Mann Gottes vollkommen sei, ganz zu jedem guten Werk eingerichtet.

Wenn wir darüber nachdenken, macht es einen großen Unterschied, ob alle Schriften Shauls inspiriert sind (d.h, sie kommen direkt von Elohim), oder ob die Schriften Shauls die Wortes eines Mannes sind, der sein Bestes versuchte um Elohim zu dienen. Wenn das letzteres der Fall ist, dann sicherlich, während Shauls Worte einen bleibenden Wert haben würden, könnten sie nie mit Elohims Worte gleichgestellt  sein.

Wir wollen hier die Wahrheit erfahren, also lassen Sie uns sowohl in der Aramaic Peshitta sowie in dem Grieschischen nachforschen. Der Grund für die Aufnahme des griechischen ist dass, während ich in einer semitischen (Hebräisch oder Aramäisch) Inspiration des erneuerten Bundes (Neues Testament) glaube, scheint die Peshitta nicht das inspirierte ursprüngliche zu sein, da es sehr viel Hellenimus und andere Korruption enthält. Stattdessen scheint die Peshitta eine rückwärts Übersetzung aus den frühen griechischen Texten zu sein, die für die Textanalyse der älteren griechischen wertvoller  ist.

Die Aramäische Peshitta scheint die ASV-Übersetzung an dieser Stelle zu unterstützen. Es sagt uns nicht, dass „alle“ Schrift inspiriert ist. Vielmehr teilt es uns mit, das nur, die Dinge, die durch den Geist geschrieben wurden sind, profitabel für Angelegenheiten der Lehre sind.

2. Timotheus 3:16
(16) Alles Schreiben, dass von dem Geist geschrieben wurde, ist profitabel für Lehre und zur Zurechtweisung, und zur Besserung, zur Anweisung die über Rechtschaffenheit ist…

PEH 2 Timothy 3:16
כל כתב דברוחא אתכתב מותרנא הו ליולפנא ולכוונא ולתורצא ולמרדותא דבכאנותא׃

Dies verbirgt die Frage, „wie wir feststellen können was von dem Geist geschrieben wurde?“ Was Sinn ergibt ist, dass die Worte Yahwehs und Yeschua`s inspiriert sind, genauso die Worte die Yahweh durch die Propheten gesprochen hat. Insofern, ist alles was Yahweh spricht für die Lehre profitable.

Jedoch rechtfertigt dies nicht den Entschluss das jedes einzelne Wort was die Aposteln jemals gesprochen haben inspiriert waren.

Da die Peshitta vermutlich eine Übersetzung des älteren grieschischen ist, lassen Sie uns einen Blick auf das grieschische werfen. Es wird auch näher an dem ASV kommen, solange wir das richtig Übersetzen. Ich habe das grieschische Wort καὶ fettgedruckt, um Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

2. Timotheus 3:16
16 Alle Schrift gegeben durch Inspiration von Elohim [ist auch] nützlich zur Lehre, fur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Anweisung in der Gerechtigkeit ….
BGT  2 Timothy 3:16
πᾶσα γραφὴ θεόπνευστος καὶ ὠφέλιμος πρὸς διδασκαλίαν, πρὸς ἐλεγμόν, πρὸς ἐπανόρθωσιν, πρὸς παιδείαν τὴν ἐν δικαιοσύνῃ,

Die Übersetzer der Schlachter Bibel wählten es das Wort καὶ als ein einfaches „und“ zu übersetzten. Allerdings, obwohl dieses Wort “und“ bedeutet, ist es wahrscheinlich nicht nur ein einfaches „und.” Stattdessen, in diesem ist es wahrscheinlich so etwas wie „ und von daher“ oder „also dann“

NT: 2532 kai (Kahee); offenbar eine Primärpartikel mit einem copulative und manchmal auch eine kumulative Kraft; und, auch, sogar, so dass, dann, auch, usw.; oft in Verbindung (oder Zusammensetzung) mit anderen Teilchen oder kleine Worte verwendet:
Lut – und, auch, beide, aber, auch, weil, wenn, oder, so, dass, dann, wenn, daher, noch.

Die ASV Übersetzung, “ist auch” ist viel genauer. Es erhebt Shaul nicht zu einem Status von einem Halbgott. Vielmehr lässt es uns daraus schließen, dass während Shauls Worte in der Tat abgesonderte Schrift ist, und während sie für unsere Anweisungen aufbewahert wurden sind, sind sie nicht (tatsächlich) gleichzusetzen zu (oder mächtiger als) die Worte Yahweh`s oder Yeschua`s.

Wenn diese Schlussfolgerung genau ist, wird es uns helfen Passagen zu verstehen, wo Shaul uns erst sagt was Yahweh gesagt hat, und uns dann seine Meinung darlegt, (und identifiziert beide als verschieden zu einander).

Qorintim Aleph (1. Korinther) 7:10-12
10 Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern Yahweh, dass eine Frau sich nicht scheiden soll von dem Mann
11 wenn sie aber schon geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann, und dass der Mann die Frau nicht entlassen soll.
12 Den Übrigen aber sage ich, nicht Yahweh: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat, und diese ist einverstanden, bei ihm zu wohnen, so soll er sie nicht entlassen;

Diese Unterscheidung ermöglicht es uns, auch eine Menge anderer Belange zu lösen. Zum Beispiel, wenn buchstäblich jedes einzelne Wort welches die Aposteln gesprochen haben inspiriert war, wie können wir dann die Verleumdung Kephas von Yeshua erklären?

Marqaus (Markus) 14:29-30
29 Kepha aber sagte zu ihm: „Wenn auch alle an dir Anstoß nehmen, doch nicht ich.“
30 Und Yeschua spricht zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen“

Man kann den Fehler Kephas auf der Grundlage wegerklären, das der Geist noch nicht ausgeschhüttet wurde. Allerdings, wenn alles was Kepha sprach nach dem Tag des Pfingsten inspiriert wurde, wie erklären wir dann die Tatsache das Shaul ihn ins Angesicht zurechtgewiesen hat, als er nach Antiochia kam, weil er verantwortlich gemacht wurde?

Galatim (Galater) 2:11-13
11 Als aber Kepha nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, denn er war im Unrecht.
12 Bevor nämlich etliche von Ya`akov kamen, aß er mit den Heiden; als sie aber kamen, zog er sich zurück und sonderte sich ab, weil er die aus der Beschneidung fürchtete.
13 Und auch die übrigen Juden heuchelten mit ihm, sodass selbst Bar Nabas von ihrer Heuchelei mit fortgerissen wurde.

Wenn wir verstehen das es nur Elohim´s Worte sind, die durch den Geist inspiriert sind, dann ist es einfacher für uns zu verstehen wie ausgewählte Männer wie Kepha und Bar Naba (Barnarbas) in Scheinheiligkeit verführt werden konnten.

Es wäre auch leichter zu verstehen, wie es war, dass Ya`akov (Jakob) Shaul benachrictigen konnte über die weit verbreitete Fehlinterpretation seiner Briefe zu berücksichtigen.

Ma’asei (Apostelgeschichte) 21:18-24
18 Am folgenden Tag aber ging Shaul mit uns zu Ya`akov, und alle Ältesten fanden sich ein.
19 Und nachdem er sie begrüßt hatte, erzählte er alles bis ins Einzelne, was Elohim unter den Heiden durch seinen Dienst getan hatte.
20 Sie aber priesen Yahweh, als sie dies hörten; und sie sprachen zu ihm: „Bruder, du siehst, welch große Zahl von Juden gläubig geworden ist, und alle sind Eiferer für die Torah.“
21 Es ist ihnen aber über dich berichtet worden, du würdest alle Juden, die unter den Heiden sind, den Abfall [d.h die Torah zu vernachlässigen] von Mose lehren und sagen, sie sollten ihre Kinder nicht beschneiden und nicht nach den Gebräuchen wandeln.
22 Was ist nun zu tun? Auf jeden Fall muss die Menge zusammenkommen; denn sie werden hören, dass du gekommen bist.
23 So tue nun das, was wir dir sagen: „Wir haben vier Männer, die [auch] ein [Nasiräer] Gelübde auf sich haben;
24 diese nimm zu dir, lass dich reinigen mit ihnen und trage die Kosten für sie, dass sie das Haupt scheren lassen [und ihr Gelübde beenden]; so können alle erkennen, dass nichts ist an dem, was über dich berichtet worden ist, sondern dass auch du ordentlich wandelst und die Torah hältst.”

Auch wenn wir für den Augenblick Fragen zum Erneuertem Bund (Neues Testament) beiseite legen, hilft es zu verstehen das Iyov´s (Hiobs) Frau nicht nach dem Geist sprach, als sie zu Iyov sagte das er einfach Elohim verfluchen soll und dann sterben soll.

Iyov (Hiob) 2:9
9 Da sprach seine Frau zu ihm: „Hältst du immer noch fest an deiner Tadellosigkeit? Sage dich los von Elohim und stirb!”

Iyov’s Fraus Worter sind unstreitbar die Schrift. Jedoch, weil ihre Wörter nicht vom Geist inspiriert waren, sind sie nicht nützlich für Lehre.

Die Wörte Korahs und seiner Männer sind ebenso Schrift, aber für die Lehre nicht nützlich.

Bemidbar (Numeri) 16:3
3 Und sie versammelten sich gegen Moshe und gegen Aharon und sprachen zu ihnen: „Ihr beansprucht zu viel; denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und Yahweh ist in ihrer Mitte! Warum erhebt ihr euch über die Gemeinde Yahweh?“

Was sollen wir denn sagen? Wenn Yahweh oder Yeschua sprechen, ist es für die Lehre nützlich. Genauso, wenn Yahweh durch Seine Knechte die   Propheten spricht, ist es ebenso nützlich für die Lehre. Allerdings, zu anderen Zeiten müssen wir verstehen das wir die Wörter von Menschen lesen. Während ihre Wörter ein Teil der Schrift sind, und obwohl ihr Wörter wertvoll sind, können wir nicht immer Lehren auf sie basieren.

Zum Beispiel, betrachten Sie die vier Arten die Yahweh sagt mit der wir das Laubhüttenfest (Sukkot) feiern sollen.

Vayiqra (Levitikus) 23:40
40 “Ihr sollt aber am ersten Tag Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmenzweige und Zweige von dicht belaubten Bäumen und Bachweiden, und ihr sollt euch sieben Tage lang freuen vor Yahweh, eurem Elohim.”

In den Tagen von Ezra und Nehemia wurde dem Volk geboten das Gebot auszuführen, aber sie haben ein paar Details misverstanden. Sie nannten fünf Arten  anstatt vier (und nur zwei von ihnen waren das gleiche).

Nehemia 8:14-15
14 Und sie fanden in der Torah, das Yahweh durch Moshe geboten hatte, dass die Kinder Israels am Fest im siebten Monat in Laubhütten wohnen sollten.
15 Und so ließen sie es verkünden und in allen ihren Städten und in Jerusalem ausrufen und sagen: „Geht hinaus auf die Berge und holt Ölzweige, Zweige vom wilden Ölbaum, Myrtenzweige, Palmzweige und Zweige von dicht belaubten Bäumen, um Laubhütten zu machen, wie es geschrieben steht.“

Sind diese Worte die Schrift? Ohne Frage, ja. Allerdings, sind sie für die Lehre nützlich? Nein, sind sie nicht, weil Yahweh nicht aktiv durch Nehemia gesprochen hatte als er dies niederschrieb (zumindest, nicht wie Er durch eines Seiner Propheten spricht). Es ist in diesem Zusammenhang, das wir die Frage über den Talmud und die sogenannte mündlichen Torah aufbringen sollen.

Die Schrift sagt uns dass, als die Torah am Berg Sinai gegeben würde, „Schrieb Mosche alle Worter Yahwehs auf.“ Alle worte die Moshe empfangen hat, schrieb er nieder.

Shemote (Exodus) 24:4
4 Da schrieb Moshe alle Worte Yahwehs nieder. Und er stand früh am Morgen auf und errichtete einen Altar unten am Berg und zwölf Gedenksteine für die zwölf Stämme Israels.

Im Gegensatz hierzu, lehrt das Judentum das Mosche nur ein Teil der Wörter die Yahweh sprach niederschrieb, aber aus irgend einem Grund wurde der Rest mündlich überliefert.

Pirkei Avot (Verse unsere Väter) 1:1
1 Moshe empfing die Torah von Sinai und übermittelt es Josua; Josua zu den Ältesten; die Ältesten den Propheten; und die Propheten an die Männer der Großen Versammlung. Sie [die Männer der Großen Versammlung] sagten drei Dinge: beraten Sie sich im Gericht; bilden Sie viele Jünger aus; und machen Sie einen Zaun für die Torah.

Der Ausdruck “machen Sie einen Zaun” für die Torah bedeutet zur Torah hinzuzufügen, um sicher zu stellen das keiner es überschreitet. Allerdings verstößt diese Lehre an für sich gegen Yahwehs Torah, weil Yahweh uns sagt nichts hinzuzufügen, oder etwas wegnehmen.

Devarim (Deuteronomium) 4:2
2 “Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote Yahwehs, eures Elohim, haltet, die ich euch gebiete.”

So wie Yahweh die Dinge zum Ausdruck bringt, scheint Er zu implizieren dass, wenn wir Seine Gebote halten wollen, dann sollten wir darauf achten, sie in keiner Weise zu verändern. Dies ist sinnvoll, und es versteht sich von selbst das ein Diener seinen Herrn gehörcht. Wer glaubt der Diener seines Herrn zu sein, wird danach trachten die Gebote zu halten.

Wenn wir ernsthaft glauben das wir Yahweh´s Diener sind, dann werden wir danach trachten Seinen Wunsch zu erfüllen. Allerdings, wenn wir tatsächlich glauben das die Rabbis unser Herrn sind, dann werden wir danach trachten ihre Gebote zu erfüllen (d.h den Talmud). Angesichts dessen, lassen Sie uns bemerken das die Rabbiner uns sagen, dass wir den Talmud mehr als die Torah achten sollen. (Hinweis: die Zahlen in der Passage beziehen sich auf Fußnoten.)

Talmud – Mas. Eruvin 21b
Mein Sohn, sei vorsichtiger 14 in [Einhaltung der] Wörter der Schriftgelehrten als den Worten der Torah, weil in den Gesetzen der Torah gibt es positive und negative Gebote; 15, aber, wie die Gesetze der Schriftgelehrten, wer eine der Erlasse des Schriftgelehrten überschreitet erleidet die Todesstrafe.

Die Rabbiner lehren, dass es wichtiger ist den Talmud zu gehorchen als die Torah, weil sie glauben dass, als Yahweh Israel die Torah gab, gewährte Er auch die vollkommene Macht die Torah zu verändern wie sie notwendig sei. Sie erachten ihre Autorität als vollständig, dass sie keine Notwendigkeit mehr haben, in den Himmel (Yahweh) zu hören.

Talmud – Mas. Baba Metzia 59b
Sagte R. Jeremia: [Weil] die Torah bereits auf dem Berg Sinai gegeben worden ist; achten wir nicht auf die himmlische Stimme, denn Du hast längst in der Torah am Berg Sinai geschrieben: nach der Mehrheit zu entscheiden. 5

Die Rabbiner glauben das sie die Autorität haben in jeder Generation ein neues „Torah Gesetz“ zu etablieren. Aus diesem Grund, anstatt auf Yahwehs Torah zu schauen, glauben sie das die Meining der Mehrheit buchstäblich das „Torah Gesetz“ ist für ihrer Generation. Allerdings ist dies das absolute Gegenteil zu dem was Yahweh in Exodus 23:2 sagt, wo Er sagt das wir nicht mit der Masse gehen sollen, “um Böses zu tun.”

Shemote (Exodus) 23:2
2 Du sollst nicht der Menge folgen zum Bösen und sollst vor Gericht deine Aussagen nicht nach der Menge richten, um das Recht zu beugen.

Die Torah zu ändern (oder sogar die eigene Torah zu bilden), ist das Gegenteil zu dem was Yahweh sagt zu tun.

Devarim (Deuteronomium) 12:32
32 “ Das ganze Wort, das Ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun; du sollst nichts zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen.“
(Hinweis übersetzt aus der KJV, dieser Vers fehlt im deutschen)

Während die mündliche Torah nicht offiziell bis 220 CE zusammengestellt wurde, existierten viele der gleichen Tradition bereits zu Yeshuas Tagen. Yeshua hatte nie etwas Gutes über diese Traditionen gesagt. Stattdessen, gab er die Schriftgelehrten (Karaite) und die Pharisäer (Orthodoxen) eine vernichtende Zurechtweisung für ihre Heuelei das sie Yahweh dienen, während sie ihre eigenen Gebote aufstellten.

Mattityahu (Matthäus) 15:1-9
1 Da kamen die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem zu Yeschua und sprachen:
2 „Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten [d.h. die mündliche Traditionen und den Talmud]? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen.“
3 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: „Und warum übertretet ihr das Gebot Elohims um eurer Überlieferung willen?“
4 Denn Elohim hat geboten und gesagt: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“ und: „Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben“
5 Ihr aber sagt: „Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Ich habe zur Weihegabe bestimmt, was dir von mir zugutekommen sollte!, der braucht auch seinen Vater oder seine Mutter nicht mehr zu ehren.“
6 Und so habt ihr das Gebot Elohims um eurer Überlieferung willen aufgehoben.
7 Ihr Heuchler! Treffend hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht:
8 „Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.
9 Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.“

Zusätzlich zu den Beispielen die wir bereits gesehen haben, gibt es wirklich viele widerliche „richtige Bechlüsse“ im Talmud, die ins Auge springen, was weder anständig noch gut ist.  Zum Beispiel sagt uns der Talmud, dass eine Frau Sex mit Tieren haben kann, und dennoch einen Hohepriester heiraten kann (Yevamot 59b). Der Talmud sagt uns auch, dass, wenn ein Mann Sex mit einem Jungen im Alter von neun Jahren oder weniger hat, qualifiziert es nicht als Sünde (Sanhedrin 54b). Darüber hinaus lehrt es uns dass: „Wenn ein erwachsener Mann Geschlechtsverkehr mit einem kleinen Mädchen hat, ist das nichts“ (Ketuvot 11b).

Während wir unsere jüdischen Brüder lieben und nur das Beste für sie wollen, sollten wir auch erkennen, dass es einen Grund gab, warum Yeshua diejenigen, die den Talmud lehrten „Kinder der Hölle“ nannte, die als „übertünchten Gräber“ vor den Menschen auftreten. Zu lehren, dass Yahwehs Anweisungen in den Hintergrund rücken sollte, um die Gebote von Menschen hervorzuheben ist Böse.

Mattityahu (Matthäus) 23:15-28
15 „Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr Meer und Land durchzieht, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es geworden ist, macht ihr einen Sohn der Hölle aus ihm, zweimal mehr, als ihr es seid!
16 Wehe euch, ihr blinden Führer, die ihr sagt: „Wer beim Tempel schwört, das gilt nichts; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist gebunden.“
17 Ihr Narren und Blinden, was ist denn größer, das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt?
18 Und: „Wer beim Brandopferaltar schwört, das gilt nichts; wer aber beim Opfer schwört, das darauf liegt, der ist gebunden.“
19 Ihr Narren und Blinden! Was ist denn größer, das Opfer oder der Brandopferaltar, der das Opfer heiligt?
20 Darum, wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf ist.
21 Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt.
22 Und wer beim Himmel schwört, der schwört bei dem Thron Elohims und bei dem, der darauf sitzt.
23 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässigt, nämlich das Recht und das Erbarmen und den Glauben! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen.
24 Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber verschluckt!
25 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit!
26 Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde!
27 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind!
28 So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.“

Es sollte deutlich sein, dass alles was Yahweh´s Worte widerspricht nicht von Yahweh kommt. (Nicht nur ist es nicht inspiriert, es ist nicht die Schrift.)

Also was haben wir nun gesagt? Es gibt die Schrift und dann gibt es die insipirierte Schrift. Um als inspirierte Schrift zu qualifizieren, muss die Passage Yahweh´s oder Yeschuas Worte beinhalten, entweder direkt von Yahweh oder durch den Mund eines Propheten.

Während alle Schrift die nicht inspiriert ist, einen Wert hat, müssen die Worte eines Menschen immer den zweiten Platz einnehmen gegenüber die Worte Yahwehs und Seinen Sohn. Wenn wir die Schrift mit dies im Hinterkopf begegnen, dann können wir verstehen wie wir schwierige Passagen abgleichen können, wo es scheint, dass die Wörter von Menschen nicht mit den Worten von Elohim übereinstimmen.

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