Chapter 3:

Über Gerechtes Urteil

In Johannes 7:24, sagt uns Yeschua nicht nach dem Aussehen zu urteilen, sondern ein gerechtes Urteil zu fallen.

Yochanan (Johannes) 7:24
24 “Richtet nicht nach dem Augenschein, sondern fällt ein gerechtes Urteil.“

Es gibt sowohl das gerechte sowei das ungerechte Urteil, und wir müssen vorsichtig sein, welches wir nutzten. In Matthäus 7:1-5 lehrt Yeschua uns dass, wenn wir gerecht urteilen, wird Yahwehs Urteil über uns gerecht sein, aber wenn wir ungerecht urteilen, wird Yahweh uns als ungerecht beurteilen.

Mattityahu (Matthew) 7:1-5
1 „Richtet nicht [ungerecht], damit ihr nicht [als ungerecht] gerichtet werdet!
2 Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird auch euch zugemessen werden.
3 Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, der Balken ist in deinem Auge?
5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen.”

Viele Christen glauben, das diese Passage bedeutet das wir niemanden richten sollen, aber dies ist widersprüchlich zu der Torah, und auch zu den Schriften von Apostel Shaul (Paulus).

Die schrift sagt uns das Mosche (Mose) der Nation als Richter diente.

Shemote (Exodus) 18:13
13 Und es geschah am folgenden Tag, da setzte sich Mosche, um das Volk zu richten; und das Volk stand um Mosche her vom Morgen bis zum Abend.

War Mosche ein Torahbrecher, indem er saß um das Volk zu richten? Das sei fern! Denn Mosches Schwiegervater Yitro (Jetro) sah, das er dies nicht gegen das Volk tat, sondern für das Volk.

Shemote (Exodus) 18:14-16
14 Als aber Moses Schwiegervater alles sah, was er mit dem Volk tat, sprach er: „Was tust du denn mit dem Volk? Warum sitzt du allein und das ganze Volk steht um dich her vom Morgen bis zum Abend?“
15 Mose antwortete seinem Schwiegervater: „Das Volk kommt zu mir, um Elohim zu befragen.
16 Denn wenn sie eine Rechtssache haben, kommen sie zu mir, dass ich entscheide, wer von beiden recht hat, und damit ich ihnen Elohims Ordnungen und seine Gesetze verkünde.“

Mosche’s Schweigervater sah, das was Mosche tat Recht war, das es dem Volk half Yahwehs Anwesiungen in ihrem Leben einzubeziehen. Das einzige Problem war das Mosche es allein tat. Daher sagte Mosches Schwiegervater zu ihm andere tüchtige Männer zu suchen, die als Richter und Vorsteher unter ihm dienen, damit der Dienst das Volk zu richten effiezienter angewandt werden kann. Dies würde dem Volk besser dienen.

Shemote (Exodus) 18:17-26
17 Aber Mosches Schwiegervater sprach zu ihm: „Es ist nicht gut, was du tust!
18 Du wirst müde und kraftlos, sowohl du als auch das Volk, das bei dir ist; denn diese Sache ist zu schwer für dich, du kannst sie allein nicht ausrichten.
19 So höre auf meine Stimme; ich will dir raten, und Elohim wird mit dir sein. Tritt du für das Volk vor Elohim, und bringe du ihre Anliegen vor Elohim,
20 und erkläre ihnen die Ordnungen und Gesetze, dass du ihnen den Weg verkündest, auf dem sie wandeln, und die Werke, die sie tun sollen.
21 Sieh dich aber unter dem ganzen Volk nach tüchtigen Männern um, die Elohim fürchten, Männer der Wahrheit, die dem ungerechten Gewinn feind sind; die setze über sie als Oberste über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn,
22 damit sie dem Volk allezeit Recht sprechen! Alle wichtigen Sachen aber sollen sie vor dich bringen, und alle geringen Sachen sollen sie selbst richten; so wird es dir leichter werden, wenn sie die Bürde mit dir tragen.
23 Wenn du das tun wirst, und wenn es dir Elohim gebietet, so wirst du bestehen können; und dann wird auch dieses ganze Volk in Frieden an seinen Ort kommen! „
24 Da folgte Mosche der Stimme seines Schwiegervaters und tat alles, was er sagte.
25 Und Mosche erwählte tüchtige Männer aus ganz Israel und machte sie zu Häuptern über das Volk, zu Obersten über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn,
26 damit sie dem Volk allezeit Recht sprechen sollten; die schweren Sachen brachten sie vor Mosche, die geringen Sachen aber richteten sie.

Wir wissen das Yahweh möchte das wir Richter und Vorsteher an allen unseren Toren setzen, weil Er uns gebietet dies zu tun. Nur, möchte Er das wir gerechte Richter und Vorsteher einsetzen (und nicht ungerechte), damit das Volk mit gerechten Urteil gerichtet wird (und nicht mit ungerechtem) Urteil.

Devarim (Deuteronomium) 16:18
18 „Du sollst dir Richter und Vorsteher einsetzen in den Toren aller deiner Städte, die Yahweh, dein Elohim, dir gibt in allen deinen Stämmen, damit sie das Volk richten mit gerechtem Gericht.”

Das Christentum lehrt uns fast das es eine Sünde sei unseren Nächsten zu richten. Allerdings ist dies ein Widerspruch zur Torah, das besagt das wir unseren Nächsten gerecht richten sollen.

Vayiqra (Levitikus) 19:15
15 “Ihr sollt keine Ungerechtigkeit begehen im Gericht; du sollst weder die Person des Geringen ansehen noch die Person des Großen ehren; sondern du sollst deinen Nächsten gerecht richten.“

Jesaja sagt uns das Gericht (משפט) zu suchen, und sagt uns dem Waisen Recht (שִׁפְטוּ) zu schaffen. Was ist nun damit?

Yeshayahu (Jesaja) 1:17
17 “Lernt Gutes tun, trachtet nach dem Recht, helft dem Bedrückten, schafft der Waise Recht, führt den Rechtsstreit für die Witwe.”
(17) לִמְדוּ הֵיטֵב דִּרְשׁוּ מִשְׁפָּט אַשְּׁרוּ חָמוֹץ | שִׁפְטוּ יָתוֹם רִיבוּ אַלְמָנָה

Das Hebräische Wort für Gerechtigkeit (משפט) ist das selbe Hebräische Wort für Urteil (משפט), und die Begrifflichkeiten können in Hinblick auf das Hebräische Wort verwendet werden. Es spricht davon Yahwehs Urteil zu geben.

AT: 4941 Mischpat (Misch-pawt ‚); von AT: 8199; richtig, ein Urteil (positiv oder negativ) ausgesprochen gerichtlich, vor allem einen Satz oder formellen Erlass (Mensch oder [Teilnehmer] göttliches Gesetz, individuell oder kollektive), einschließlich der Akt, den Ort, den Anzug, das Verbrechen und die Strafe; abstrakt, Gerechtigkeit, einschließlich das Recht der Teilnehmer oder Privileg (gesetzliche oder gewohnheits) oder sogar einem Stil:

Lut – Gegner, Zeremonie, Ladung, Verbrechen, kundenspezifische, Wüste, Entschlossenheit, Diskretion, Entsorgung, durch, Form, um gerichtet zu werden, Urteil, Gerecht (igkeit, lich) (Art) Recht (-lich) , Art und Weise, zu messen, (durch) um, Verordnungen, Recht, Satz, pflegst, würdig, falsch.

Wollen wir Gerechtigkeit (משפט) für die Waisen? Wenn ja, müssen wir sie beurteilen (שִׁפְטוּ). Wir müssen Yahwehs Urteil bekannt geben. Durch Ausweitung, ist dies auch für sie rechtschaffen zu agieren (in ihrem Namen).

AT: 8199 Saphats (shaw fett‘); eine Primitivwurzel; zu beurteilen, d.h Urteil aussprechen (für oder gegen); als natürliche Folge, um zu rechtfertigen oder zu bestrafen; durch die Erweiterung, zu regieren; passiv, zu prozessieren (wörtlich oder im übertragenen Sinne):

Lut – zu rächen, das verurteilen, verfechten, zu verteidigen, führen (Urteil), (ein) Richter (sein), Richter (lich), muss, flehen, begründen, Regel.

Es ist paradox dass die Christliche Auffassung  von Beurteilen so negative ist, weil die Hebräische Auffassung des Urteils ist Yahwehs Wege und Urteile bekannt zu geben. Dies ist etwas was Yahweh möchte das wir tun.

Yehezqel (Hesekiel) 20:4
4 “Willst du sie richten? Willst du sie richten, Menschensohn? Halte ihnen die Gräuel ihrer Väter vor.”

Wenn die Menschen nach der Torah leben würden, warum würden sie Sein Gericht/Urteil fürchten? Warum würden wir nicht danach trachten Yahwehs Urteile im Leib zu verkünden?

Yahweh sendet manchmal Propheten (wie Jona) um die aus den Nationen zu warnen, Buße zu tun und zu Ihm zurück zu kehren.  Allerdings, wenn die Nationen nicht Buße tun und sich Yahweh wieder zuwenden (wie durch Unterwerfung unter Seine Autorität), dann gibt es keine Möglichkeit zu beurteilen (das Urteil an sie naher zu bringen). Nur diejenigen die innerhalb Israels sind, (und sich Elohims Autorität unterwerfen), können beurteilt werden (mit der Gerechtigkeit gedient).

Shaul wendet das selbe Prinzip an in seinen Briefen an die Korinther, in dem er ihnen sagt, dass wir nicht die außerhalb des Leibes beurteiln sollen, aber nur diejenigen zu beurteilen die innerhalb des Leibes sind (und die die behaupten sich Yahweh unterzuordnen).

Qorintim Aleph (1.Korinther) 5:9-13
9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr keinen Umgang mit Unzüchtigen haben sollt;
10 und zwar nicht mit den Unzüchtigen dieser Welt überhaupt, oder den Habsüchtigen oder Räubern oder Götzendienern; sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen.
11 Jetzt aber habe ich euch geschrieben, dass ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen lässt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen.
12 Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb [der Gemeinde] sind, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind?
13 Die aber außerhalb sind, richtet Elohim. „So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg”.

Shaul sagte auch den Kolossern nur den Leib des Messias richten zu lassen (d.h. lehren oder leiten) in Bezug auf welches Essen wir essen können, und welche Festtage wir halten (da diese Dinge eine prophetische Implikation haben).

Qolossim (Kolosser) 2:16-17
16 So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate,
17 die doch ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Messias das Wesen hat

Die meisten englischen Versionen (und auch andere) ändern die Sprache in Kolosser 2: 16-17 (oben). Dies kann aufgrund der Tatsache sein, dass die meisten christlichen Kirchen nicht verstehen, dass im hebräischen Denken, zu beurteilen, ist Gerechtigkeit (und Führung) bereitzustellen. Shaul sagt uns, dass wir diese Art von Führung und Urteil im Haus schaffen müssen, damit unser Volk es nicht außerhalb, in der Welt es suchen muss.

Qorintim Aleph (1. Korinther)  6:1-6
1 Wie kann jemand von euch, der eine Beschwerde gegen einen anderen hat, sich bei den Ungerechten richten lassen anstatt bei den Heiligen?
2 Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden?
3 Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens?
4 Wenn ihr nun über Angelegenheiten dieses Lebens Entscheidungen zu treffen habt, so setzt ihr solche zu Richtern ein, die bei der Gemeinde nichts gelten!
5 Zur Beschämung sage ich’s euch: Demnach ist also nicht ein einziger Weiser unter euch, der ein unparteiisches Urteil fällen könnte für seinen Bruder;
6 sondern ein Bruder führt Rechtsstreit mit dem anderen, und das vor Ungläubigen!

In Vers 2 sagt uns Shaul das die Heiligen die Welt richten werden, und in Vers 3 sagt er uns dass, wir sogar die Boten (Engeln) richten werden. Wenn wir aber selbst die Engeln richten werden, warum sollen wir dann außerhalb der Versammlung nach gerecten Urteil suchen? Gibt es niemanden unter uns der nach Yahwehs Stimme spricht?

In der Studie “In Sprachen reden,” in Nazarener Schrift Studien, Band 1, erklären wir beide Arten von Prophetien. Was beide Arten von Prophetien gemeinsam haben ist, die Anforderung nach Seiner Stimme zu sprechen (anstatt nach unserm Fleisch).  Wenn wir unserem Fleisch sterben lassen, und nur nach Seiner Stimme sprechen, dann werden unsere Urteile gerecht und wahr sein, weil wir nur nach Seinen Worten sprechen. Dennoch, wenn wir nach dem Fleisch urteilen, können wir nicht anders, wie ungerecht zu urteilen, weil das Fleisch, nicht in der Lage der Perfektion ist. Wir werden uns immer in das Bild projezieren.

Romim (Römer) 2:1-3
1 Darum bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du auch seist, der du richtest [nach dem Fleisch]! Denn worin du den anderen richtest [nach dem Fleisch], verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ja dasselbe [weil du deine Fehler auf den anderen projezierst]!.
2 Wir wissen aber, dass das [gerechte] Gericht Elohims der Wahrheit entsprechend über die ergeht, welche so etwas verüben.
3 Denkst du etwa, o Mensch, der du die richtest, welche so etwas verüben, und doch das Gleiche tust, dass du dem Gericht Elohims entfliehen wirst?

Viele von uns haben schon zugehört, wie ein Freund eine anderen Person kritisiert, nur zu bemerken das der Angriff auf beide Partein zutreffen ist. Psychologen nennen dieses Phänomen, unsere Attribute anderen zuzuschreiben Projektion, und es ist üblich, wenn wir nach unseren eigenen Emotionen sprechen (und nach unserem Geist), anstatt auf Seine Worte zu hören, und nach Seinem Worten zu sprechen.

Yahweh’s Geist kann einen führen sowohl schmeichelhafte wie auch unschmeichelhafte Dinge zu sagen, aber so oder so braucht es einen bewussten, disziplinierte Bemühung die eigenen Gedanken beiseite zu stellen, und nach dem Geist zu sprechen.

Matthäus 12:33-37 sagt uns das Bäume (d.h Menschen) an ihren Früchten erkannt werden. Wenn wir nach Seiner Stimme sprechen, dann sind unsere Früchte/Rede wohlgefällig (Ihm dienend); aber wenn wir unsere eigenen Worte sprechen, ist unser Baum nicht gut, weil unsere Reden nutzlos ist, (es dient Ihm nicht).

Mattityahu (Matthäus) 12:33-37
33 „Entweder pflanzt einen guten Baum, so wird die Frucht gut, oder pflanzt einen schlechten Baum, so wird die Frucht schlecht! Denn an der Frucht erkennt man den Baum.
34 Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.
35 Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor.
36 Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben.
37 Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden.“

Unser Anliegen andere zu Richten, ist nicht anderen zu verdammen, aber nur unseren Brüdern und Schwestern helfen zu lernen und in Ihm zu wachsen. Wenn unser Anliegen zu Richten und zu verdammen ist, (anstatt unseren Brüder der verloren ist, zu helfen), dann wissen wir nicht vom welchen Geist wir sind, denn der Sohn des Menschen kam nicht um Leben zu zerstören, aber sie zu  erreten.

Luqa (Lukas) 9:54-56
54 Als aber seine Jünger Ya’akov und Yochanan das sahen, sagten sie: „Herr, willst du, dass wir sprechen, dass Feuer vom Himmel herabfallen und sie verzehren soll, wie es auch Elia getan hat?
55 Er aber wandte sich um und ermahnte sie ernstlich und sprach: „Wisst ihr nicht, welches Geistes [Kinder] ihr seid?“
56 „Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten!“ Und sie zogen in ein anderes Dorf.

Wie wir in “Matthäus 18 Prozess” (ein Abschnitt aus Bundesbeziehungen) erklären, ist das Ziel zu richten nicht jemanden schuldig zu sprechen, oder sie aus der Versammlung zu verbannen. Sondern, das Ziel ist es unsere Brüder und Schwestern zu helfen mit ihrem Schöpfer wieder auf dem richtigen Stand zu helfen, damit die Dinge besser für sie laufen am Tag des Gerichtes. Es gibt Zeiten an denen wir diejeinigen aus der Versammlung setzten müssen, die sich nicht an Regeln halten, aber der Prozess an sich sollte wie ein liebevoller Vater sein der zu seinen Kindern spricht, und ihnen hilft ihr Verhalten zu verbessern. Wenn die Kinder sich weigern sich richtig zu verhalten, dann verlieren sie manche ihrer Privilegien (und in diesem Fall, ist es das Privileg der Gemeinschaft); aber sobald sie umkehren und sich nach der Torah entschuldigen (und alle ihre Beziehungen ordnen), können ihre Privilegien zur Gemeinschaft wieder hergestellt werden.

Wir haben bereits gesehen, das als der Mann in Korinth Ehebruch mit der Frau seines Vaters trieb, schrieb Shaul an die Gemeinde in Korinth und sagte ihnen den Mann aus der Versammlung zu entfernen (1.Korinther 5). Allerdings, sobald der Mann von seiner Sünde Buße tat, kam er wieder auf dem richtigen Stand mit Yahweh; und Shaul schrieb die Korinther noch mal an und sagte ihnen das sie den Mann wieder aufnehemen sollen.

Qorintim Bet (2. Korinther) 2:6-11
6 Für den Betreffenden sei die Bestrafung vonseiten der Mehrheit genug,
7 sodass ihr ihm nun im Gegenteil besser Vergebung und Trost gewährt, damit der Betreffende nicht in übermäßiger Traurigkeit versinkt.
8 Darum ermahne ich euch, Liebe gegen ihn walten zu lassen.
9 Denn ich habe euch auch deshalb geschrieben, um eure Zuverlässigkeit zu erkennen, ob ihr in allem gehorsam seid.
10 Wem ihr aber etwas vergebt, dem vergebe ich auch; denn wenn ich auch jemand etwas vergebe, so vergebe ich es um euretwillen, vor dem Angesicht des Messias,
11 damit wir nicht von dem Satan übervorteilt werden; seine Absichten sind uns nämlich nicht unbekannt.

Shaul handelte eindeutig als Richter hier, aber er richtete nach dem Geist. Sein Ziel war es Yahwehs Volk zu erbauen (und somit Yahwehs Reich aufbauen), indem er darauf bestand Yahwehs Vorschriften zu etablieren. Es war gerechtes Urteil, und obwohl es zu der Zeit nicht angenehm gewesen wäre, führte es zu den besten Endergebnissen für alle Partein.

In dem Artikel “Laschon Hara: die böse Zunge” (in der Studie der Bundebeziehungen), erklären wir das gerechte Sprache erbauend ist und Yahwehs Volk erbaut wird.  Manchmal müssen wir kurzfristig negative Dinge sagen, um Dinge richtig zu stellen. Allerdings, wenn wir umhergehn und schlecht über andere reden, ohne Absicht eine falsche Situation richtig zu stellen, dann ist die Sprache nicht verherrlichend und es verursacht ein ungerechtes Urteil.

Ya’akov (Jakobus) 4:11-12
11 Verleumdet einander nicht, ihr Brüder! Wer seinen Bruder verleumdet und seinen Bruder richtet [nach sienen Emotionen], der verleumdet die Torah und richtet die Torah; wenn du aber die Torah richtest, so bist du nicht ein Täter, sondern ein Richter der Torah.
12 Einer nur ist der Gesetzgeber, der die Macht hat, zu retten und zu verderben; wer bist du, dass du den anderen richtest [nach dem Fleisch]?

Das ideale ist zu allen Zeiten nach Seinem Geist zu sprechen, ob wir gutes oder schlechtes sprechen. Ideallerweise sollen wir alle unsere Gedanken gefangen nehmen zur Gehorsam des Messias, damit wir hören und nach Seinem Geist sprechen können, und somit teilhaben am Baum des Lebens.

Qorintim Bet (2 Korinther) 10:3-6
3 Denn obgleich wir im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches;
4 denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Elohim zur Zerstörung von Festungen,
5 sodass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Elohims erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Messias,
6 und auch bereit sind, jeden Ungehorsam zu bestrafen, sobald euer Gehorsam vollständig geworden ist.

Jeden Gedanken gefangen zu nehmen zur Gehorsam unter den Messias, ist ein Lebenslanger Wandel, und es erzeilt große Belohnungen, und es ist unserem himmlischen Vater und Seinem Sohn sehr wohlgefällig.

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