Chapter 12:

Über den Passah Seder

Als Israel in Ägypten war, sagte Yahweh ihnen das sie das Passah halten sollen, indem sie am zehnten des Monats ein Lamm nehmen und es am vierzehnten des Monats zur Mittagzeit opfern sollen. Unsere Vorväter sollten ihr Lamm am Mittag opfern und das Blut an ihre Türpfosten streichen. Dann sollten sie das Passah in Eile essen, vollkommen gekleidet, mit ihren Stäben in ihren Händen, als wären sie bereit Ägypten jeder Zeit zu verlassen.

Shemote (Exodus) 12:7-11
7 “Und sie sollen von dem Blut nehmen und damit beide Türpfosten und die Oberschwellen der Häuser bestreichen, in denen sie essen.
8 Und sie sollen das Fleisch in derselben Nacht essen: am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.
9 Ihr sollt nichts davon roh essen, auch nicht im Wasser gekocht, sondern am Feuer gebraten, sein Haupt samt seinen Schenkeln und den inneren Teilen;
10 und ihr sollt nichts davon übrig lassen bis zum anderen Morgen. Wenn aber etwas davon übrig bleibt bis zum Morgen, so sollt ihr es mit Feuer verbrennen.
11 So sollt ihr es aber essen: eure Lenden umgürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist das Passah Yahwehs.”

Ihnen wurde auch gesagt, dass sie diese Verordnung für sich und ihre Söhne in künftigen Generationen beachten sollen.

Shemote (Exodus) 12:24
24 “Und ihr sollt diese Verordnung einhalten als eine Satzung, die dir und deinen Kindern auf ewig gilt!.”

Yahweh ist so spezifisch, das wir leicht zu dem Entschluss kommen würden, das selbe heute zu tun. Dennoch, änderte Yahweh später Seine Anweisungen. In Deuteronomium 12, fängt Yahweh einen langen Monolog an, in dem Er uns sagt wie Er möchte das wir das Passah halten, wann immer wir auf dem Boden des Landes Israel leben.

Deuteronomium 12:1
12 “ Dies sind die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ihr bewahren sollt, um sie zu tun in dem Land, das Yahweh, der Elohim deiner Väter, dir gegeben hat, damit du es besitzt, alle Tage, die ihr auf Erden lebt.”
(1) אֵלֶּה הַחֻקִּים וְהַמִּשְׁפָּטִים אֲשֶׁר תִּשְׁמְרוּן לַעֲשׂוֹת בָּאָרֶץ אֲשֶׁר נָתַן יְהוָה אֱלֹהֵי אֲבֹתֶיךָ לְךָ לְרִשְׁתָּהּ | כָּל הַיָּמִים אֲשֶׁר אַתֶּם חַיִּים עַל הָאֲדָמָה

Diesen Monolog geht in Deuteronomium 16 weiter, wo Yahweh uns sagt, dass, wenn wir im Land leben, sollen wir das Passah nicht in eines unserer Toren halten, aber wir sollten zu dem Ort hochgehen den Er erwählen wird um Seinen Namen dort wohnen zu lassen, und das Passah dort opfern. Vers 7 sagt uns das wir die Nacht dort verbringen sollen, und am Morgen zu unseren Zelten zurückkehren sollen.

Devarim (Deuteronomium) 16:1-7
1 „Halte den Monat Abib, und feiere Yahweh, deinem Elohim, das Passah; denn im Monat Abib hat dich Yahweh, dein Elohim, bei Nacht aus Ägypten herausgeführt.
2 Und du sollst Yahweh, deinem Elohim, als Passah Schafe und Rinder opfern an dem Ort, den Yahweh erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen.
3 Du darfst nichts Gesäuertes dazu essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends dazu essen, denn du bist in eiliger Flucht aus dem Land Ägypten gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus dem Land Ägypten gedenken!
4 Und es soll sieben Tage lang kein Sauerteig gesehen werden in deinem ganzen Gebiet; und von dem Fleisch, das am Abend des ersten Tages geschlachtet worden ist, soll nichts über Nacht bis zum Morgen übrig bleiben.
5 Du darfst das Passah nicht in einem deiner Tore schlachten, die Yahweh, dein Elohim, dir gibt;
6 sondern an dem Ort, den Yahweh, dein Elohim, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen, dort sollst du das Passah schlachten, am Abend, wenn die Sonne untergeht, zu eben der Zeit, als du aus Ägypten zogst.
7 Und du sollst es braten und an dem Ort essen, den Yahweh, dein Elohim, erwählen wird; und du sollst am Morgen umkehren und wieder zu deinem Zelt gehen.”

Wenn wir in Israel wohnen, müssen wir hoch gehen nach Jerusalem, aber was tun wir, wenn wir in der Zerstreuung leben? Shaul (Paulus) ging nicht hoch nach Jerusalem für ungefähr vierzehn Jahre. Was tat er in der Zwischenzeit?

Galatim (Galater) 2:1
1 Darauf, nach 14 Jahren, zog ich wieder hinauf nach Jerusalem mit Barnabas und nahm auch Titus mit.

Shaul aß zweifelos das Passah in der Zerstreuung, denn er sagte den Korinther das Fest zu halten.

Qorintim Aleph (1. Korinther) 5:8
8 So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit.

Die Frage ist nicht, ob Shaul das Fest in der Zerstreuung hielt, sondern wie hat Shaul das Fest gehalten? Hat er es gehalten wie ein modifizierter Exodus 12 Dienst? Oder hat er es gehalten wie ein traditionelles rabbinisches Passah Seder? Und was sollten wir heute tun?
Shaul kam aus einem rabbinischen Hintergrund. Er war durchdrungen von den rabbinischen Traditionen, und die Rabbiner glauben, dass, Yahweh dem Mosche (Mose) nicht nur die Torah gab, aber das Yahweh Mosche auch die Befugnis gab die Torah für seine Generation festzulegen. Da die Rabbiner sich als Erben dieser Befugnis sehen, glauben sie das sie die Befugnis haben die Torah für ihre Generation festzusetzen; und weil die Rabbiner festgelegte Traditionen mögen, errichteten sie einen Passah Seder Dienst als sie von dem Tempel getrennt wurden, um Traditionen für sich selbst zu etablieren.

Der Begriff Seder bedeutet “Ordnung des Dienstes,” und die Rabbiner glauben das ihre Ordnung des Dienstes die ersetzt die Yahweh in der Torah gab. Es ist wahr das es hilfreich ist eine Form von Tradition zu haben, aber der Rabbinische Seder scheint fast alles zu widersprechen was Yahweh sagt. Während Yahweh sagt das wir ein Lamm essen sollen mit ungesäuertem Brot und bittere Kräuter, sagen uns die Rabbiner einen Schenkelknochen auf einem Teller neben einem Ei zu platzieren.  Sie legen auch viel Wert auf vier Becher mit Wein, und das verstecken einer afikomen (ein Stück ungesäuertes Brot). Und während Yahweh sagt, dass Passah vollständig gekleidet und bereit zur Flucht zu essen, sagen uns die Rabbiner das Passah zurückgelehnt, in einer gemütlichen Art und Weise zu essen.

Einige sagen, das letzte Abendmahl sieht aus wie ein Rabbinischer Seder, dass es sich um eine gemütliche Angelegenheit handelt, in der die Jünger sich zurücklehnten, und Wein tranken (weitere Einzelheiten finden Sie in „Das Passahfest und ungesäuerten Brote“, in „Der Torah Kalender.“) Doch dies ist kein Beweis dafür, dass das Letzte Abendmahl eine Seder-Ordnung war, da die Israeliten schon immer Brot gebrochen haben und Wein getrunken haben zu all ihren Sabbat und Festversammlungen (außer Yom Kippur) bis den ganzen Weg zurück zu Melchisedek.

B’reisheet (Genesis) 14:18
18 Aber Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein herbei. Und er war ein Priester Elohim, des Allerhöchsten

Auch wenn Yeshua hypothetisch das letzte Abendmahl als ein Sedermahl gehalten hat (welches nicht ein bestimmtes ist), da es die Nacht vor Passah war, haben wir keinen Grund, die Dinge die Yahweh uns gebietet, in Seiner Torah zu tun, zu widersprechen (sowie in Eile zu essen, mit unseren Lenden umgürtet, Schuhe an den Füßen, und bereit in jenem Augenblick „Ägypten“ zu verlassen). Dennoch, weil wir kein Tieropfer darbringen können, können wir den Exodus 12 Dienst nicht genau halten wie Yahweh es vorschreibt. Von daher, was tun wir nun?
Einige sagen, dass, wenn wir die ganze Torah nicht halten können, sollten wir nichts davon halten. (Das macht keinen Sinn. Wenn wir nicht alle Gesetze der Gesellschaft halten können, bedeutet das, dass wir keine von ihnen halten sollten?) Andere schlagen vor, dass wir die rabbinische Tradition halten sollen, so dass wir in Einheit mit den orthodoxen Brüdern und Schwestern sind (das klingt schön, bis wir erkennen, dass es ein Aufruf ist sich mit denen zu vereinen, die Yeshua hingerichtet haben, und uns im Exil halten). Andere glauben, wir sollten Hiskia´s Beispiel folgen, und so viel von der Torah wie möglich zu halten, während wir Yahweh um Vergebung für den Rest bitten.

Divre HaYamim Bet (2. Kronik) 30:1-27
1 Und Hiskia sandte Boten an ganz Israel und Juda und schrieb auch Briefe an Ephraim und Manasse, dass sie zum Haus Yahwehs nach Jerusalem kommen sollten, um Yahweh, dem Elohim Israels, das Passah zu feiern.
2 Denn der König beschloss mit seinen Obersten und der ganzen Gemeinde in Jerusalem, das Passah im zweiten Monat zu feiern;
3 denn sie konnten es nicht zur bestimmten Zeit feiern, weil sich die Priester nicht in genügender Zahl geheiligt hatten und das Volk noch nicht in Jerusalem versammelt war.
4 Und der Beschluss gefiel dem König und der ganzen Gemeinde gut.
5 Und sie verfassten einen Aufruf, der in ganz Israel, von Beerscheba bis Dan, verkündigt werden sollte, dass sie kommen sollten, um Yahweh, dem Elohim Israels, in Jerusalem das Passah zu halten; denn sie hatten es lange Zeit nicht mehr gefeiert, wie es vorgeschrieben ist.
6 Und die Läufer gingen mit den Briefen von der Hand des Königs und seiner Obersten durch ganz Israel und Juda und sprachen nach dem Befehl des Königs: Ihr Kinder Israels, kehrt um zu Yahweh, dem Elohim Avrahams, Isaaks und Israels, so wird er sich zu den Entkommenen kehren, die euch aus der Hand der Könige von Assyrien noch übrig geblieben sind.
7 Und seid nicht wie eure Väter und eure Brüder, die sich versündigt haben an Yahweh, dem Elohim ihrer Väter, sodass er sie der Verwüstung preisgab, wie ihr seht!.
8 So seid nun nicht halsstarrig wie eure Väter, sondern ergebt euch Yahweh und kommt zu seinem Heiligtum, das er auf ewig geheiligt hat, und dient Yahweh, eurem Elohim, so wird sich die Glut seines Zorns von euch wenden!
9 Denn wenn ihr zu Yahweh umkehrt, so werden eure Brüder und eure Kinder Barmherzigkeit finden vor denen, die sie gefangen halten, sodass sie wieder in dieses Land zurückkehren können. Denn Yahweh, euer Elohim, ist gnädig und barmherzig, und er wird das Angesicht nicht von euch wenden, wenn ihr zu ihm umkehrt!
10 Und die Läufer gingen von einer Stadt zur anderen im Land Ephraim und Manasse und bis nach Sebulon; aber man verlachte und verspottete sie.
11 Doch etliche von Asser und Manasse und Sebulon demütigten sich und kamen nach Jerusalem.
12 Auch in Juda wirkte die Hand Elihims, dass er ihnen ein einmütiges Herz gab, das Gebot des Königs und der Obersten zu erfüllen nach dem Wort Yahwehs.
13 So versammelte sich denn in Jerusalem eine große Volksmenge, um im zweiten Monat das Fest der ungesäuerten Brote zu feiern, eine sehr große Gemeinde.
14 Und sie machten sich auf und schafften die Altäre weg, die in Jerusalem waren; auch alle Räucheraltäre beseitigten sie und warfen sie in das Tal Kidron.
15 Dann schächteten sie das Passah am vierzehnten Tag des zweiten Monats. Und die Priester und Leviten schämten sich und heiligten sich und brachten Brandopfer zum Haus Yahweh;
16 und sie standen auf ihren Posten, wie es sich gebührt, nach der Torah Mosches, des Mannes Elohim. Und die Priester sprengten das Blut, das sie aus der Hand der Leviten empfingen.
17 Denn es waren viele in der Gemeinde, die sich nicht geheiligt hatten; deshalb schächteten die Leviten die Passahlämmer für alle, die nicht rein waren, um sie Yahweh zu heiligen.
18 Denn ein großer Teil des Volkes, viele von Ephraim, Manasse, Issaschar und Sebulon, hatten sich nicht gereinigt, sodass sie das Passah nicht aßen, wie es vorgeschrieben ist; aber Hiskia betete für sie und sprach: „Yahweh, der gütig ist, wolle allen denen vergeben,
19 die ihr Herz darauf gerichtet haben, Elohim zu suchen, Yahweh, den Elohim ihrer Väter, auch wenn sie es nicht mit der Reinheit getan haben, die für das Heiligtum erforderlich ist!
20 Und Yahweh erhörte Hiskia und heilte das Volk.
21 So feierten die Kinder Israels, die sich in Jerusalem befanden, das Fest der ungesäuerten Brote sieben Tage lang mit großer Freude. Und die Leviten und Priester lobten Yahweh alle Tage mit Instrumenten zum Preis der Macht Yahwehs. 22 Und Hiskia sprach allen Leviten Mut zu, die sich verständig erwiesen in der Erkenntnis Yahweh; und sie hielten Festmahle sieben Tage lang und opferten Friedensopfer und priesen Yahweh, den Elohim ihrer Väter.
23 Und die ganze Gemeinde beschloss, noch weitere sieben Tage das Fest zu feiern, und so feierten sie noch sieben Tage lang ein Freudenfest;
24 denn Hiskia, der König von Juda, spendete für die Gemeinde 1000 Jungstiere und 7000 Schafe. Und die Obersten spendeten der Gemeinde 1000 Jungstiere und 10000 Schafe. Und es heiligten sich viele Priester.
25 Und die ganze Gemeinde von Juda freute sich und die Priester und Leviten und die ganze Gemeinde, die aus Israel gekommen war, auch die Fremdlinge, die aus dem Land Israel gekommen waren, und die in Juda wohnten.
26 Es war aber große Freude in Jerusalem; denn seit der Zeit Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, hatte es etwas Derartiges nicht gegeben in Jerusalem.
27 Und die Priester, die Leviten, standen auf und segneten das Volk, und ihr Rufen wurde erhört, und ihr Gebet kam zu Seiner heiligen Wohnung, in den Himmel.

In Vers 18, hatten viele sich noch nicht gereinigt, aber Yahweh hatte trotzdem Sühnung vorgesehen, wahrscheinlich weil sie sich bemühten. Dann sagt uns Vers 23, dass das Volk das Fest weitere sieben Tag gehalten hat, und Yahweh segnete sie, was uns zeigt das Yahweh lächelt in der Regel über ernstgemeinte Bemühungen Seine Gebote zu halten.

Einige werden den rabbinischen Seder-Dienst bevorzugen, aber mein Gefühl ist, dass wir so nah an den Exodus 12 Dienst bleiben sollen, wie wir können, ohne ein Opfer eines Lammes. Aber wenn Sie das Gefühl haben, Sie sollten ein Lamm am zehnten des Monats nehmen, und dann am vierzehnten entweder als Denkmal oder als Lehrmittel für Ihre Kinder schächten, dann lassen Sie die Kinder es zu einem Haustier für vier Tage machen. So grausam wie das auch klingen mag, ist der springende Punkt, den Kindern verstehen zu helfen, wie Yeshua ohne Sünde war, und niemandem etwas gemeines angetan hat; und doch musste Er leiden und sterben wegen unseren Sünden.

Einige Leute denken an die Tempelopfer als heilige Grillparty mit dem Schöpfer, aber in Wirklichkeit sind sie ein starker Anschauungsunterricht über die Löhne der Sünde. Die Tempelopfer sollen tief empfunden werden, als ob das Haustier der Familie sterben muss. Die Idee ist, dass Ihre Kinder verstehen lernen, wie es sich für Yahweh anfühlen muss, Seinen Sohn aufzugeben, damit wir leben.
Egal, ob Sie ein lebendiges Lamm nehmen als Haustier am zehnten des Monats, oder einfach ein Lamm aus dem Laden kaufen, Exodus 12.21 sagt uns, dass das Passah-Dienst nach Haushalten durchgeführt werden sollte.

Shemote (Exodus) 12:21-22
21 Und Mose rief alle Ältesten in Israel zu sich und sprach zu ihnen: „Macht euch auf und nehmt euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!
22 Und nehmt ein Büschel Ysop und taucht es in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch soll zu seiner Haustür hinausgehen bis zum Morgen!“

Nach Vers 22 zu urteilen, sobald die Sonne untergeht, sollte jeder der sich bei Ihnen im Hause befindet, die Nacht dort verbringen.

Shemote (Exodus) 12:3-7
3 “Redet zu der ganzen Gemeinde Israels und sprecht: `Am zehnten Tag dieses Monats nehme sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jedes Haus;
4 wenn aber das Haus zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbarn, der am nächsten bei seinem Haus wohnt, nach der Zahl der Seelen; dabei sollt ihr die Anzahl für das Lamm berechnen, je nachdem jeder zu essen vermag.
5 Dieses Lamm aber soll makellos sein, männlich und einjährig. Von den Schafen oder Ziegen sollt ihr es nehmen,
6 und ihr sollt es aufbewahren bis zum vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israels soll es zur Abendzeit schächten.
7 Und sie sollen von dem Blut nehmen und damit beide Türpfosten und die Oberschwellen der Häuser bestreichen, in denen sie essen.’”

Eines der Ziele des Passahfestes ist es, unsere Kinder verstehen zu helfen, was Sünde tut. Es ist auch, ihnen helfen zu wissen, wer Yeshua ist, sowie wer sie sind. Kinder genießen es die Plagen nachspielen, und (imaginären) Blut an den Türpfosten zu malen, um sie vor den Plagen zu schützen. Helfen Sie ihnen, zu verstehen, wie Yeshua die Tür ist.

Yochanan (Johannes) 10:7-9
7 Da sprach Yeschua wiederum zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür für die Schafe.
8 Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.
9 Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.“

Eine Sache, die Sie nicht tun sollten ist, das Essen in einer langsamen, gemächlichen Weise essen. Anstatt sich zurück zu lehnen am Passahfest, (als ob wir schon auf dauerhafte Freiheit angekommen sind), sollten wir das Passah in Eile essen, mit den Hüften umgürtet, bereit, „Ägypten“ auf Yahweh´s Befehl zu verlassen. Dies liegt daran, dass alle Feste Yahwehs noch Zukunft Erfüllungen sind.

Das Passah ist ein miqra Qodesh oder was Strongs Konkordanz als eine abgesonderte Probe nennt.

AT: 4744 miqra`(mik-raw‘); von AT: 7121; etwas aurufen, d.h eine öffentlichen Sitzung (die Handlung, die Personen oder der Ort); auch eine Probe.

Shaul sagt uns auch, dass die Feste sind Proben für zukünftige Ereignisse. In Kolosser 2:16-17 sagt uns Shaul dass der Sabbat, die Feste und Neumondtagen alle ein „Schatten der Dinge sind, die noch kommen werden.“ Die Schlachter Version fügt das Wort „nur“ hinzu, welches die wahre Bedeutung der Passage verändert.

Kolosser 2:16-17, GSB
16 So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate,
17 die doch nur  ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat.
BGT  Kolosser 2:16-17
(16) Μὴ οὖν τις ὑμᾶς κρινέτω ἐν βρώσει καὶ ἐν πόσει ἢ ἐν μέρει ἑορτῆς ἢ νεομηνίας ἢ σαββάτων·
(17) ἅ ἐστιν σκιὰ τῶν μελλόντων, τὸ δὲ σῶμα τοῦ Χριστοῦ.

Aufgrund des hinzugefügtem Wortes (nur), lässt uns die GSB glauben, dass niemanden (nicht einmal der Leib des Messias), uns sagen kann, was zu essen, was zu trinken, oder welche Tage der Anbetung zu halten sind, denn solche Dinge sind angeblich nicht mehr wichtig. Und doch, wenn wir erkennen, dass dieses hinzugefügte Wort nur nicht in den Quellentext ist, sollten wir sie wieder herausnehmen. Hier ist die gleiche Passage aus der GSB mit dem hinzugefügtem Wort entfernt.

So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder im Bezug auf einem heiligen Tag oder Neumondfeste oder Sabbate, die ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen,  aber der Leib des Messias ist

Wenn wir diese Passage genauer lesen, stellen wir fest, dass es drei Hauptideen beinhaltet (1-2-3):

  1. So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder im Bezug auf einem heiligen Tag oder Neumondfeste oder Sabbate
  2. die ein (prophetischer) Schatten der Dinge sind die (noch) kommen sollen
  3. aber der Leib des [Messias] ist.

Wenn wir die Klauseln neu ordnen, um das Deutsche besser lesen zu können (3-1-2), können wir sehen, dass das, was der Apostel Shaul eigentlich sagte war, dass niemand außerhalb des Leibes des Messias uns richten soll in dem, was wir essen, was wir trinken und welche Festtage wir halten, aber wir sollten den Leib  des Messias mit uns über diese Dinge sprechen lassen, weil sie alle Schatten der kommenden prophetischen Ereignisse sind.

Lasst niemand (außer der Leib des Messias) euch richten in Speise, in Trank oder in Bezug  auf einen heiligen Festtag, oder Neumonde oder Sabbate; weil die Festtage ein Schatten von all den Dingen sind (die noch) kommen werden.
[Kolosser 2:16-17, neu geordnet]

Wie wir in „Der Torah Kalender“ erklären, arbeitet Yahweh in Zyklen. Bestimmte Muster erfüllen ihre Aufgaben, so nutzt Er sie immer und immer wieder. Was Er in der Vergangenheit getan hat, wird Er wahrscheinlich wieder tun. Deshalb sollten wir nicht zulassen, dass jemand, aber der Leib Messias, uns sagen soll, welche Festtage zu halten sind, dann vielleicht sollten wir auch nicht zulassen, dass jemand, aber der Leib des Messias uns sagt, wie wir sie halten sollen? Wenn das Passahfest eine Probe der kommenden prophetische Ereignisse ist, warum halten wir es dann nicht, nach der Art und Weise wie Yahweh uns sagt es zu halten?

Wie wir in Offenbarung und der Endzeit zeigen, wird die Einsammlung nach der Trübsal stattfinden. In der Trübsal wird es Hunger, Krieg, Krankheit und allgemeinen gesellschaftliche Unruhen (wenn nicht gar Kollaps) geben. Obwohl Yahweh verspricht, sich um uns zu kümmern, wird von uns erwartet, dass wir das tun für uns selbst was wir können. Während es niedlich ist, Sandalen zu tragen und einen Hirtenstab für das Passahfest zu tragen, scheint es, dass Yahweh ursprünglich meinte, bereit zu sein um jeden Augenblick zu reisen. (Dies ist ein Grund warum unsere jüdischen Brüder und Schwestern ihr Vermögen traditionell in flüssiger Form gehalten haben, wie zum Beispiel Gold, Juwelen und andere tragbare Gegenstände.) Während es für die Kinder gut ist, etwas Spaß zu haben, ist diese Probe gedacht, um uns zu helfen uns emotional vorzubereiten für die kommenden Zeiten.

Die Leute fragen oft, was sie lesen sollen. Die Bedürfnisse der einzelnen Familie sind sehr unterschiedlich, und ich glaube, dass dies eine Entscheidung ist, welche das Oberhaupt eines jeden Hauses treffen soll. Aber wenn Sie mich fragen, empfehle ich, den Exodus 12 Bericht zu lesen (beginnend in Exodus 12 oder davor), und auch das Lesen über das letzte Abendmahl bis hin zu Yeshuas Auferstehung, entweder in einem den Berichten (Matthäus, Markus, und / oder Lukas), und / oder in Johannes. Wie viel Sie lesen, hängt von Ihrem Haushalt ab, aber ich würde Ihnen raten, so viel zu lesen, wie Sie vielleicht in einem wöchentlichen Torah-Abschnitt lesen, und dann die gleiche Art von offener Diskussion führen. Dennoch soll es eine besondere Nacht bleiben, dass Ihre Kinder fragen, warum Sie dieses einmal im Jahr tun. Wie Sie das tun, hängt alles von Ihrem Haushalt ab.

Ich empfehle dies nicht, aber einige wählen es, das Pessach mit denen in der Versammlung zuhalten, so ähnlich wie wir es halten werden in den Tempel, wenn wir in Seinem Land kommen. Wenn Sie es auf diese Weise tun, dann scheint Vers 7 darauf hinzudeuten, dass Sie die Nacht wahrscheinlich im Inneren des Gebäudes verbringen (so wie man es tut, wenn man es zu Hause hält).

Devarim (Deuteronomium) 16:7
7 “Und du sollst es braten und an dem Ort essen, den Yahweh, dein Elohim, erwählen wird; und du sollst am Morgen umkehren und wieder zu deinem Zelt gehen.”

Ein Bereich der Diskussion ist die Fußwaschung. In „Der Torah Kalender“ zeigen wir, wie das letzte Abendmahl die Nacht vor dem Passah war; und wir zeigen, wie Yeshua die Torah in keiner Weise verändert hat. Jedoch ist es klar, dass Yeshua uns sagte, dass wir uns gegenseitig die Füße waschen sollen.

Yochanan (Johannes) 13:13-17
13 “Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht; denn ich bin es auch.
14 Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen;
15 denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.
16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte größer als der ihn gesandt hat.
17 Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut!”

Wir können darüber diskutieren, ob Yeshua dies spirituell oder buchstäblich meint, und es gibt Vor-und Nachteile zu jeder Seite des Arguments. Ich glaube, dass Yeschua nicht einen Tag der Anbetung hinzugefügt hat, denn dies zu tun, wäre zu der Torah seines Vaters hinzufügen, (was verboten ist).

Devarim (Deuteronomium) 12:32
32 „Was ich euch gebiete, achtet darauf, es einzuhalten; ihr sollt nichts hinzufügen oder wegnehmen von ihm.“
(Hinweis: Vers fehlt in der GSB. Frei aus dem englischen übersetzt).

Yahwehs Geist führt mehr und mehr Christen dahin neugierig wegen des Pesach zu sein, und sie wollen oft hinzukommen und sich beteiligen. Wir sollten das nicht tun, da das Passah ein geschlossenes Fest ist (während des Laubhüttenfestes als offen gilt). Allerdings gibt es keine wirklichen Probleme einen Belehrungs Seder zu veranstalten, solange es nicht mit der eigentlichen Passah Nacht zusammenhängt.

Aber warum Menschen lehren, ein Seder-Dienst zu halten? Warum den Menschen lehren, sich um einen Seder-Teller zu setzen, dabei auf einen Unterschenkelknochen und ein Ei zu schauen, wenn Yahweh will, dass wir für den zweiten Exodus proben? Warum den Kindern lehren nach einen Afikomen (jüdische Tradition) zu jagen, als ob das Passahfest in der Vergangenheit ist?

Solange wir in der Zerstreuung sind, sind wir in der Ausbildung und Vorbereitung auf den Tag, wenn wir zurück in Sein Land gehen. In der Zwischenzeit müssen wir so viel von seiner Torah wie möglich halten, so dass Er uns zurück nach Hause rufen möchte.

Yahweh sei mit uns allen, und führe uns auf Seinen Pfaden.

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