Chapter 23:

Rolle der Gemeinde Ältesten

Wie wir bereits in Erfüllung des Missionsbefehls und in Israel der Nazarener Band 4 erklärt haben, sollten die Gemeinden nicht von Rabbinern oder Pastoren geführt werden, sondern durch Gemeindeältesten geführt werden. Diese Ältesten werden von den Aposteln ernannt.

Die Art und Wesie wie es funktioniert ist, dass ein Apostel in einem Ort oder Stadt geht, um herauszufinden, wer in dieser Stadt würdig ist.

Mattityahu (Matthäus) 10:13-15
13 “Und wenn das Haus es wert ist, so komme euer Friede über dasselbe. Ist es aber dessen nicht wert, so soll euer Friede wieder zu euch zurückkehren.
14 Und wenn euch jemand nicht aufnehmen noch auf eure Worte hören wird, so geht fort aus diesem Haus oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen!
15 Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land Sodom und Gomorra erträglicher gehen am Tag des Gerichts als dieser Stadt!”

Der Apostel ruft dann diejenigen die würdig sind zusammen, an einem Ort der abgesondert ist für Anbetung, (idealerweise nicht ein Zuhause). Dann, während er die Menschen lehrt, identifiziert er auch wer in der Lage ist das Volk in seiner Abwesenheit zu führen und zu lehren. Er ernennt dann (oder erkennt) diejenigen, die fähig sind als Gemeindeältesten (auch als Bischöfe bekannt) zu dienen.

Wir diskutieren die Rolle der Ältesten im Detail in Erfüllung des Missionsbefehls, aber Shaul gibt Titus eine Liste der Qualifikationen. Im Grunde genommen, während ein Ältester nicht alles wissen braucht, muss er in der Lage sein lehren zu können, und den Menschen ein gutes Beispiel geben, wie sie ihren Familien führen sollen auf die Weise wie es sein sollte.

Titus 1:5-9
5 Ich habe dich zu dem Zweck in Kreta zurückgelassen, damit du das, was noch mangelt, in Ordnung bringst und in jeder Stadt Älteste einsetzt, so wie ich dir die Anweisung gegeben habe:
6 wenn einer untadelig ist, Mann einer Frau, und treue Kinder hat, über die keine Klage wegen Ausschweifung oder Aufsässigkeit vorliegt.
7 Denn ein Aufseher [Ältester] muss untadelig sein als ein Haushalter Elohims, nicht eigenmächtig, nicht jähzornig, nicht der Trunkenheit ergeben, nicht gewalttätig, nicht nach schändlichem Gewinn strebend,
8 sondern gastfreundlich, das Gute liebend, besonnen, gerecht, heilig, beherrscht;
9 einer, der sich an das zuverlässige Wort hält, wie es der Lehre entspricht, damit er imstande ist, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen.

Die Beziehung zwischen der Priesterschaft und den Ältesten ist ähnlich wie die britische Armee Regimentssystem. Die Ältesten sind wie Unteroffiziere,  die mit der gleichen Einheit bleiben während ihre gesamte Karriere, während die Offiziere rund umlaufen.

In Erfüllung des Missionsbefehls zeigen wir, es wie den fünffachen Dienst Priestern nicht erlaubt ist, eine Erbschaft zu haben.

Luqa (Lukas) 14:33
33 “So kann auch keiner von euch mein Jünger sein, der nicht allem entsagt, was er hat.”

Dies ist ähnlich wie es das levitische Priestertum nicht erlaubt wurde, eine Erbschaft zu haben.

Bemidbar (Numeri) 18:20-21
20 Und Yahweh sprach zu Aharon: „In ihrem Land sollst du nichts erben, auch kein Teil unter ihnen haben; denn ich bin dein Teil und dein Erbe inmitten der Kinder Israels!
21 Und siehe, so habe ich den Söhnen Levis alle Zehnten in Israel zum Erbteil gegeben für ihren Dienst, den sie tun, den Dienst an der Stiftshütte.”

Im Gegensatz dazu können Gemeindeältesten Arbeitsplätze haben, und sie können auch ein Erbe an ihre Kinder weitergeben. Allerdings ist ein Teil ihrer Aufgaben ein gutes Beispiel für die Menschen zu sein, dass sie das Priestertum mit Freude mit ihren Zehnten, Geschenke und freiwilligen Gaben unterstützen. Da sie in Führungspositionen sind, müssen sie das Beispiel setzten damit andere folgen können.

Qorintim Bet (2. Korinther) 9:1-15
1 Denn ich halte es für überflüssig, euch über den Dienst für die Heiligen zu schreiben;
2 denn ich kenne ja eure Bereitwilligkeit, die ich den Mazedoniern gegenüber von euch rühme, dass Achaja seit dem vorigen Jahr bereit gewesen ist; und euer Eifer hat viele angespornt.
3 Ich habe aber die Brüder gesandt, damit unser Rühmen von euch in dieser Hinsicht nicht zunichtewird, damit ihr bereit seid, so wie ich es gesagt habe;
4 dass nicht etwa, wenn die Mazedonier mit mir kommen und euch unvorbereitet finden, wir (um nicht zu sagen: ihr) mit diesem zuversichtlichen Rühmen zuschanden werden.
5 Darum habe ich es für nötig gehalten, die Brüder zu ermahnen, zu euch vorauszureisen, um diese vorher angekündigte Segensgabe rechtzeitig zuzubereiten, damit sie bereit ist, sodass sie eine Segensgabe ist und nicht eine Gabe des Geizes.
6 Das aber [bedenkt]: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten.
7 Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt; nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Elohim lieb!
8 Elohim aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, sodass ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk,
9 wie geschrieben steht: „Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit besteht in Ewigkeit“.
10 Er aber, der dem Sämann Samen darreicht und Brot zur Speise, er möge euch die Saat darreichen und mehren und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen,
11 sodass ihr in allem reich werdet zu aller Freigebigkeit, die durch uns Elohim gegenüber Dank bewirkt.
12 Denn die Besorgung dieses Dienstes füllt nicht nur den Mangel der Heiligen aus, sondern ist auch überreich durch die vielen Dankgebete zu Elohim,
13 indem sie durch den Beweis dieses Dienstes zum Lob Elohims veranlasst werden für den Gehorsam eures Bekenntnisses zum Evangelium von Messias und für die Freigebigkeit der Unterstützung für sie und für alle;
14 und in ihrem Flehen für euch werden sie eine herzliche Zuneigung zu euch haben wegen der überschwänglichen Gnade Elohims euch gegenüber.
15 Elohim aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!

Wenn die Gemeinde wächst bis zu dem Punkt, dass der Ältester in Vollzeit im Ministerium arbeiten muss, kann er auch durch den Zehnten, Gaben und Spenden des Volkes unterstützt werden. Aber sonst, kann das Geld für andere Zwecke verwendet werden (wie zum Beispiel Missionen, sich um die Armen zu kümmern, Witwen und Waisen, usw.).

Weitere Informationen finden Sie in Israel der Nazarener  Band 4 oder Erfüllung des Missionsbefehls.

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