Chapter 14:

Laodizea: “Die Herrschaft des Volkes”

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In „Die Torah Regierung“, erklären wir das es ursprünglich keine Regierung bedarf, denn alle Menschen waren Geschwister, und ihre Väter (die Patriachen) regierten über ihre Familien. Dennoch gab es zu der Zeit Mord und die Früchte des Fleisches.

B’reisheet (Genesis) 4:8-9
8 Und Qayin [Kain] redete mit seinem Bruder Abel; und es geschah, als sie auf dem Feld waren, da erhob sich Qayin gegen seinen Bruder Havel [Abel] und schlug ihn tot.
9 Da sprach Yahweh zu Qayin: „Wo ist dein Bruder Havel?“ Er antwortete: „Ich weiß es nicht! Soll ich meines Bruders Hüter sein?“

Als Adam und Havvah`s (Eva´s) Familie begann fruchtbar zu werden und sich vermehrte, gelang sie an einem Punkt, wo die Menschen sich nicht mehr als Teil der jeweils anderen Familie angesehen haben.  Schließlich tauchte Nimrod auf. Er war ein „gewaltiger Jäger“ vor Yahweh, in dem er jagte und auf andere Männer lauerte, und baute so für sich selbst ein Königreich (auf Kosten der anderen).

B’reisheet (Genesis) 10:8-10
8 Auch zeugte Kusch den Nimrod; der war der erste Gewalthaber auf Erden.
9 Er war ein gewaltiger Jäger vor Yahweh; daher sagt man: „Ein gewaltiger Jäger vor Yahweh wie Nimrod“.
10 Und der Anfang seines Königreiches war Babel, sowie Erek, Akkad und Kalne im Land Sinear.

Weil Nimrod ein selbstsüchtiger König war, mag es einfach für uns sein zu dem Entschluss zu kommen, dass alle Könige schlect sind; und tatsächlich kommen viele zu dem Entschluss. Dennoch gab es viele gute Könige in der Schrift, und Yahweh sagte das viele Könige aus den Lenden Israels hervorgehen werden.

B’reisheet (Genesis) 35:11
11 Und Elohim sprach zu ihm: Ich bin Elohim, der Allmächtige, sei fruchtbar und mehre dich! Ein Volk und eine Menge von Völkern soll von dir kommen, und Könige sollen aus deinen Lenden hervorgehen.”

Yahweh sagte auch in Deutoronomium 17 zu Israel das sie ein König haben werden, aber sie sollten sich nicht den König selbst erwählen (wie die Völker um sie herum). Stattdessen sollten sie den König über sich setzen, den Yahweh ihnen sagte zu haben.

Devarim (Deuteronomium) 17:14-15
14 „Wenn du in das Land kommst, das Yahweh, dein Elohim, dir gibt, und es in Besitz nimmst und darin wohnst und dann sagst: `Ich will einen König über mich setzen, wie alle Heidenvölker, die um mich her sind!,
15 so sollst du nur den zum König über dich setzen, den Yahweh, dein Elohim, erwählen wird. Aus der Mitte deiner Brüder sollst du einen König über dich setzen; du kannst keinen Fremden über dich setzen, der nicht dein Bruder ist.”

Anarchisten entgegnen dass 1. Samuel 8 uns sagt, dass Yahweh unzufrieden war, dass Israel nach einem König gebeten hat. Dennoch ist es die gleiche Antwort: Yahweh war nicht unzufrieden, dass Israel einen König haben wollte; Yahweh war unzufrieden, dass Israel einen König (d.h Regierung) haben wollte wie der ganze Rest der Nationen (anstatt sich die Regierung zu wünschen welche Yahweh für sie wollte).

Shemuel Aleph (1. Samuel) 8:4-22
4 Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama;
5 und sie sprachen zu ihm: „Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richten soll, nach der Weise aller Heidenvölker.“
6 Dieses Wort aber missfiel Samuel, weil sie sagten: „Gib uns einen König, der uns richten soll.“ Und Samuel betete zu Yahweh.
7 Da sprach Yahweh zu Samuel: „Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir gesagt haben; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll!
8 Wie sie es immer getan haben, von dem Tag an, als ich sie aus Ägypten heraufgeführt habe, bis zu diesem Tag, indem sie mich verlassen und anderen Göttern gedient haben, genau so tun sie es auch mit dir!
9 So höre nun auf ihre Stimme; doch verwarne sie ausdrücklich und verkündige ihnen das Recht des Königs, der über sie herrschen wird!“
10 Und Samuel sagte dem Volk, das einen König von ihm begehrte, alle Worte Yahweh.
11 Und er sprach: „Das wird das Recht des Königs sein, der über euch herrschen wird: Eure Söhne wird er nehmen und sie für sich einsetzen, auf seinen Streitwagen und bei seiner Reiterei, und damit sie vor seinem Wagen herlaufen;
12 und um sie sich als Oberste über tausend und als Oberste über fünfzig zu bestellen; und damit sie sein Ackerland pflügen und seine Ernte einbringen und damit sie ihm seine Kriegswaffen und seine Wagengeräte anfertigen.
13 Eure Töchter aber wird er nehmen und sie zu Salbenmischerinnen, Köchinnen und Bäckerinnen machen.
14 Auch eure besten Äcker, Weinberge und Ölbäume wird er nehmen und seinen Knechten geben;
15 dazu wird er den Zehnten von eurer Saat und von euren Weinbergen nehmen und ihn seinen Hofbeamten und Knechten geben.
16 Und er wird eure besten Knechte und Mägde und Burschen und eure Esel nehmen und sie für seine Geschäfte verwenden.
17 Er wird den Zehnten eurer Schafe nehmen, und ihr müsst seine Knechte sein.
18 Wenn ihr dann zu jener Zeit schreien werdet über euren König, den ihr euch erwählt habt, so wird euch Yahweh zu jener Zeit nicht erhören!
19 Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme Samuels zu hören, und sprach: „Das macht nichts, es soll dennoch ein König über uns sein,
20 damit auch wir seien wie alle Heidenvölker! Unser König soll uns richten und vor uns herziehen und unsere Kriege führen.“
21 Da nun Samuel alle Worte des Volkes gehört hatte, redete er sie vor den Ohren Yahwehs.
22 Yahweh aber sprach zu Samuel: „Höre auf ihre Stimme und setze einen König über sie ein“ Und Samuel sprach zu den Männern von Israel: „Geht hin, jeder in seine Stadt!“

Wie wir in „Die Torah Regierung“ zeigen, ist Yahwehs Ideal für eine Regierung ein Diener-König, der seine zentrale Macht und Autorität einsetzt, um Israel zum Guten zu dienen. (In der Jahrtausendwende, wird der Regierungschef Nasi genannt.) Allerdings begann das Volk Yahwehs die Königsherrschaft nach der Aufklärung abzulehnen für die Demokratie, in der die Menschen die Macht teilten.

In Hebräisch,  der Name Babylon  ist Bavel (בבל), und das hebräische Bildwort für Bavel spricht von Demokratie. Der hebräische Buchstabe Beit (ב) repräsentiert ein Haus, während der hebräische Buchstabe Lamed (ל) Autorität repräsentiert. Dies ist das perfekte Bild von allen möglichen verschiedenen Zwei-Kammer-Gesetzgeber, sowie die Vereinigten Staaten Haus und dem Senat, dem englischen Lords und Gemeinen, und viele andere Institutionen, in denen Autorität geteilt ist unter mehr wie einem „Haus.”

ב beit (Haus)

ב beit (Haus)

ל lamed (Autorität)

Da Demokratie mehr als ein Zentrum der Macht hat, und da es die menschliche Natur ist, Macht zu suchen; werden die Männer in den verschiedenen Machtzentren gegeneinander kämpfen, und ziehen schließlich die Regierung auseinander. Dies ist vielleicht der Grund, warum Yeshua uns sagte, dass jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, nicht bestehen wird.

Mattityahu (Matthäus) 12:25
25 Da aber Yeschua ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen: „Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen.”

Es wird durchaus verstanden, dass, in einer Demokratie, stimmen die Menschen für ihre eigenen egoistischen Interessen, (ob oder nicht es gut für die Gesamtheit ist). Selbstsüchtigkeit wird durchaus verstanden als ein Teil des Demokratischen Prozesses, und Kompromisses (anstatt Reinheit), werden als Wesen des Abkommen betrachtet. Doch wann segnet Yahweh jemals Kompromisse? Segnet Yahweh nicht diejenigen die stattdessen nach Reinheit trachten (und bestraft diejenigen die Kompromisse mit dem Bösen machen)?

Wie wir in Offenbarung und die Endzeit erklären, das rote Pferd aus Sacharja repräsentiert Volksbewegungen, wie Anarchie, Demokratie und anderen populistische Bewegungen.

Zecharyah (Sacharja) 6:1-3
1 Und ich erhob wiederum meine Augen und schaute, und siehe, vier Streitwagen kamen zwischen zwei Bergen hervor, und die Berge waren Berge aus Erz.
2 Am ersten Streitwagen waren rote Pferde, am zweiten Streitwagen schwarze Pferde,
3 am dritten Streitwagen aber weiße Pferde und am vierten Streitwagen scheckige, starke Pferde.

Diese sind die selben roten Pferde die wir in der Offenbarung finden, welche den Frieden von der Erde nehmen.

Hitgalut (Offenbarung) 6:4
4 Und es zog ein anderes Pferd aus, das war feuerrot, und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, damit sie einander hinschlachten sollten; und es wurde ihm ein großes Schwert gegeben

Fast jede populistische Bewegung (z.B Kommunismus, Sozialismus, Marxismus, usw.) hat Rot als Symbol. Einige schlagen vor, dass aus diesem Grund haben die Vereinigten Staaten Rot in ihrer Flagge, und es ist auf populistische demokratische Grundsätze aufgebaut, in dem der Wille des Volkes geschiet (anstatt der Wille Yahwehs). In der Tat, eine der definierenden Merkmale der Demokratie ist, dass die Leute danach trachten, einen König ihrer Wahl über sich zu setzen, anstatt danach zu trachten welchen König Yahweh über sie gesetzt haben möchte.

Der Geist von Laodicea ist verwandt mit diese Arten von Volksbewegungen. Wie wir aus der Strongs Konkordanz (unten) entnehmen können, besteht der Begriff Laodicea aus zwei Worten, laos (was „Menschen“ beduetet) und dicea (was „Regieren“ beduetet, was auch mit dem Wort Entscheidung verwandt ist). Daher, ist der Geist von Laodicea wenn die Menschen ihre eigenen Entscheidungen treffen wollen, (anstatt die Dienerschaft Führung Yahs folgen zu wollen).

NT: 2992 Laos (lah-os‘); anscheinend ein Grundwort; ein Volk (im Allgemeinen, somit abweichend von NT: 1218, was die eigene Bevölkerung verzeichnet):
Lut – Menschen.

NT:1349 Deich (dee‘-kay); wahrscheinlich von NT:1166; rechts (wie selbstverständlich), d.h Gerechtigkeit (dem Prinzip, eine Entscheidung oder ihre Ausführung):
Lut – Urteil, zu bestrafen, Rache.

Yeschua bezeichnet diese Menschen als „lauwarm.” Sie sind warm genug um eine Art Regierung zu etablieren, aber sie sind nicht heiß genug es machen zu wollen wie Yahweh es möchte. Weil sie Yeschua kennen, und sie nur lauwarm sind, sagt Er das Er sie aus seinem Mund ausspeien (d.h ablehnen) wird.

Hitgalut (Offenbarung) 3:14-16
14 „Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: „Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Elohim:
15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst!
16 So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.“

Es ist erschreckend, wenn man bedenkt, dass dies eine parallel Sprache zu dem ist wie das Land Kanaan seine Bewohner auspeite, weil sie sich weigerten die Herrschaft  Yahwehs anzunehmen.

Vayiqra (Levitikus) 18:26-28
26 “Ihr aber sollt meine Satzungen und Rechtsbestimmungen halten und keinen dieser Gräuel verüben, weder der Einheimische noch der Fremdling, der in eurer Mitte wohnt –
27 denn alle diese Gräuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, sodass das Land verunreinigt worden ist –,
28 damit euch nun das Land nicht ausspeie, wenn ihr es verunreinigt, wie es die Heiden ausgespien hat, die vor euch gewesen sind.”

Wir könnten denken, das der Laodizean Wunsch ihrer eigene Torah zu etablieren um die Versammlungen zu führen keine große Sache ist; aber wenn man eine andere Torah etabliert um die Versammlungen zu führen, dann errichtet man eine Irreführung.

Der Laodizea Geist ist heute sehr stark in den messianischen Gemeinden. Die Laodizea sagen uns dass, da wir eine Nation von Königen und Priester sind, gibt es keine Notwendigkeit für einen fünffachen Dienst, und das es nicht angemessen ist, das diejenigen die Yahweh zur Führungsposition berufen hat, sich über den rest der Versammlung erheben.  Beachten wir, dass es die selben Argumente sind, die von Korah bei seiner Rebellion genutzt wurden sind.

Bemidbar (Numeri) 16:1-3
1 Und Korah, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kahats, des Sohnes Levis, nahm mit sich Dathan und Abiram, die Söhne Eliabs, und On, der Sohn Pelets, Söhne Rubens,
2 und sie empörten sich gegen Mose, samt 250 Männern aus den Kindern Israels, Vorstehern der Gemeinde, Berufenen der Versammlung, angesehenen Männern.
3 Und sie versammelten sich gegen Moshe und gegen Aharon und sprachen zu ihnen: „Ihr beansprucht zu viel; denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und Yahweh ist in ihrer Mitte! Warum erhebt ihr euch über die Gemeinde Yahwehs?”

Yahweh möchte das Sein Volk Seine gesalbte Führung führt, und aus diesem Grund schlug Er Korah und seine Gefolgschaft nieder. Die geistlichen Implikationen sollten sichtbar sein.

Viele von uns haben unter Demokratie und andere bekannte Formen der Führung so lange gelebt, dass wir über die Demokratie als Synononym für die Torah denken; und dennoch ist die populistische Führung in wirklichkeit das Rote Pferd, welches den Frieden von der Erde nimmt.

Es ist wichtig niemanden zu folgen der sich selbst erhebt (oder in sein eigenes Horn stößt), und es gibt viele die sich selbst erheben (anstatt zuzulassen das Yahweh es tut). Dennoch, wenn wir jemanden finden der Yahwehs Werke tut, sollten wir ihm darin unterstützen, anstatt zu versuchen ihm zu stürzen und Volksherrschaft zu errichten. Demokratie ist nie Yahwehs Weg.

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