Chapter 7:

Juda lieben

Es ist wichtig das wir unsere Brüder in Juda lieben. Während wir einige Unterschiede mit ihnen haben, und während es uns derzeit nicht gestattet ist im Land Israel zu leben, sollten wir ihnen immer die Liebe entgegenbringen, die wir wünschen entgegen gebracht zu bekommen. Wenn wir unseren Blick hierfür verlieren, dann haben wir die Torah aus unserem Blickfeld verloren.

Mattityahu (Matthäus) 7:12
12 “Alles nun, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist die Torah und die Propheten.”

Juda hat uns aus dem Land ausgesperrt, und verweigert uns fortwährend die Möglichkeit Aliyah (einzuwandern) zu machen. Dennoch, wenn jemand uns Unrecht antut, gibt dies uns nicht die Möglichkeit ihnen auch Unrecht anzutun, oder sie zu hassen. Zweimal Unrecht ergibt kein Richtiges.  Hat es noch nie gegeben und wird es niemals geben.

In Israel der Nazarener und Offenbarung und die Endzeit, zeigen wir, dass es zwei Häuser in Israels gibt: Ephraim und Juda. Wir zeigen auch, dass zum Zeitpunkt dieses Schreibens, ist der Großteil Ephraims wesentlich noch verloren in das Kirchen System der Ersatztheologie (was ihnen sagt, dass die Kirche Juda ersetzt). Dies ist tragisch, denn es führt dazu das viele in Ephraim ihre jüdischen Geschwister hassen und verachten. Dies ist unserem Vater, der beide seiner Kinder sehr liebt, nicht wohlgefällig.

An diejenigen unter Ihnen die Väter sind: Wie würden Sie es finden, wenn ihre Kinder sich gegenseitig Böses antun? Und macht es Ihnen etwas aus, wenn sie angebliche Ausreden haben?

Viele unsere jüdischen Geschwister wissen einfach nicht wer ihr Messias ist. Dies ist, weil unser himmlischer Vater es ihnen noch nicht offenbart hat. Er wird es tun, zu Seiner perfekten Zeit.

Hitgalut (Offenbarung) 14:12
12 Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Elohim’s und den Glauben an Yeshua bewahren.

Dieser Vers sagt uns das die Heilligen diejenigen sind die sowohl YAHWEH’S Gebote bewahrt haben sowie den Glauben an Yeshua.  Ein Teil von dem Glauben an Yeshua zu bewahren ist kein Unrecht zu tun. Es ist niemanden etwas Böses anzutun, auch wenn sie uns Böses getan haben.  Es wird ein großartiger Tag sein, wenn alle in Ephraim dies verstehen werden, weil auch wir viel Böses und schreckliches Juda angetan haben. Genauso wie zwei Kinder mit einem dauernden Streit, oder wie die Müllers und die Schmidts finden wir Gründe oder Ausreden um gegenseitig Böses anzutun. Es muss irgendwo aufhören, und wir sind die einzigen dessen Verhalten wir kontrollieren können.

Jeder Ephraimit und Jude, der nicht eifrig danach sucht, in der Fülle der Wahrheit zu wandeln ist derzeit nicht im Bund; jedoch haben sie noch die Möglichkeit, sich selbst zu erlösen, durch YAHWEH’S ewige Gnade und Barmherzigkeit. Aus diesem Grund beschreiben einige Passagen das sowohl Ephrahim und auch Juda ein Teil Israels sind, während andere Passagen behaupten, dass sie (vorläufig) getrennt sind.

Romim (Römer) 9:1-5
1 Ich sage die Wahrheit in Messias, ich lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist,
2 dass ich große Traurigkeit und unablässigen Schmerz in meinem Herzen habe.
3 Ich wünschte nämlich, selber von Messias verbannt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch,
4 die Israeliten sind, denen die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse gehören und die Torahgebung und der Dienst Elohim’s und die Verheißungen;
5 ihnen gehören auch die Väter an, und von ihnen stammt dem Fleisch nach dem Messias, der über alle ist, hochgelobter Elohim in Ewigkeit. Amen!

In “Die Ehe aus YAHWEH’S Sicht” (Ein Teil von Bundesbeziehungen), zeigen wir das YAHWEH die Scheidung als einen temporären Zustand behandelt. Er ist nicht von Dauer. Während Er Ephraim entlassen haben mag, und ihr einen Scheidebrief aushändigt, bleibt sie immer noch Seine Frau durch einen Bund. Die Scheidung soll nur währen, bis sie Buße tut, und so können wir davon ausgehen, dass was auch immer Bruder Juda in YAHWEH’S Augen missfällt, dies ist auch temporär. Während YAHWEH Seine Gunst von uns vorrübergehend abwenden kann, um uns mit Seinen Wünschen in Übereinstimmung zu bringen, verlässt Er Sein Volk nie vollkommen. Dies zu tun, wäre gegen Seine Natur.

Wir sind in YAHWEH’S Ebenbild geschaffen. Wie behandeln wir unsere Kinder? Wenn sie etwas falsch machen, reden wir mit ihnen. Wenn sie es weiter tun, sagt uns die Schrift das wir das Maß der Verbesserung (in Liebe) erhöhen sollen.  Wenn sie in der Gesellschaft etwas falsch machen, dann können sie sogar ins Gefängnis dafür kommen, aber bedeutet dies das wir aufhören sie zu lieben?

Gibt es überhaupt eine Zeit in der wir aufhören diejenigen zu lieben, die aus unseren Lenden hervorgegangen sind? Bedauerlicherweise, haben einige von uns aufgehört unsere Kinder zu lieben, aber YAHWEH sagt, Er wird dies niemals tun. Er liebt immer Seine Kinder, und ist immer bereit uns wieder aufzunehmen, wenn wir Buße tun, und anfangen das richtige zu tun.

Yeshayahu (Jesaja) 49:15
15 „Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarmt über ihren leiblichen Sohn? Selbst wenn sie ihn vergessen sollte – ich will dich nicht vergessen!”

Juda hat Unrecht an Epraim gehandelt, und Ephraim hat Unrecht an Juda gehandelt; dennoch erstaunt es mich, wenn Menschen sagen, dass unsere jüdischen Geschwister nicht wirklich Juden sind, und meinen die wirkliche Juden sind entweder Schwarz, oder British, oder Nicht-Ashkenazi. Wir zeigen wie diese Argumente nicht fundiert sind, sowohl in der Studie Israel der Nazarener, sowie an anderen Stellen.

Ein weiteres Argument, dass die Ephraimiten manchmal machen ist, dass „die Juden nicht wirklich jüdisch sind, weil sie tatsächlich russische Chasaren sind.“ Es ist wahr, dass viele Chasaren (und Deutsche, Französen, Araber, usw.) über die Jahrhundert hinweg in Juda eingetropft worden sind, aber das Argument hat keinerlei Einfluss auf ihren Status als Israeliten, weil, wie wir weiter unten sehen werden, wurde israelitische Identität noch nie auf der Genetik gegründet, sondern durch das praktizieren des Glaubens.

Staatsbürgerschaft in der Nation Israel war immer spirituell gewesen, anstatt rassisch (oder genetisch). Es hängt nicht von den eigenen Vorfahren ab (oder der eigenen Hautfarbe), aber auf die Treue zu YAHWEH (und Seinen Sohn). Deshalb, obwohl Ruth ursprünglich eine Moabiterin war, wurde sie als eine Israelitin betrachtet, von dem Moment an als sie YAHWEH ihre Treue gab.

Rut (Ruth) 1:16
16 Aber Ruth antwortete:
„Dringe nicht in mich, dass ich dich verlassen und mich von dir abwenden soll!

Denn wo du hingehst, da will ich auch hingehen, und wo du bleibst, da will ich auch bleiben;
dein Volk ist mein Volk, und dein Elohim ist mein Elohim.”

YAHWEH kümmert sich nicht um unser Fleisch, aber um das Herz. Als Ruth konvertierte, wurde sie nicht weiter als Moabiterin angesehen, und nur zwei Generationen später kam König David aus ihre Linie.

Yochanan HaMatbil (Johannes der Täufer) sagte den Pharisäern nicht mit ihrer Genetik zu prahlen oder zu sagen “wir haben Avraham (Abraham) zum Vater,” weil YAHWEH nicht möchte das jemanden sich in seinem eigenen Fleische verherrlicht. Er möchte, dass wir Früchte zeigen die der Buße würdig sind.

Luqa (Lukas) 3:8
8 “So bringt nun Früchte, die der Buße würdig sind! Und fangt nicht an, bei euch selbst zu sagen: `Wir haben Avraham zum Vater. Denn ich sage euch: „Elohim vermag dem Avraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.”

Sacharja 12:10 zeigt uns das unsere Orthodoxen (Pharisäer) Geschwister in Israel die Juden der zukünftigen Prophezeiungen sind (und sind von YAHWEH geliebt), weil sie die einzigen Gruppierungen von Menschen auf Erden sind, welche die folgende Passage erfüllen können:

Zecharyah (Sacharja) 12:10-14
10 „Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen.
11 An jenem Tag wird es eine große Klage geben in Jerusalem, wie die Klage in Hadad-Rimmon war in der Ebene von Megiddo.
12 Und das Land wird klagen, jedes Geschlecht für sich; das Geschlecht des Hauses David für sich und ihre Frauen für sich, das Geschlecht des Hauses Nathan für sich und ihre Frauen für sich;
13 das Geschlecht des Hauses Levi für sich und ihre Frauen für sich, das Geschlecht der Simeiter für sich und ihre Frauen für sich;
14 ebenso alle übrigen Geschlechter, jedes Geschlecht für sich und ihre Frauen für sich.”

Die Orthodoxen (Pharisäer) Juden die heute in Israel wohnen sind die einzigen Menschen auf Erden die:

  1. (YAHWEH/Yeshua) durchbohrt haben
  2. In Jerusalem wohnen (und im gesamten Land Israel)
  3. Leviten in ihrer Linie haben

Nur die Orthodoxen Juden im Land Israel erfüllen diese vielen Kriterien.

YAHWEH wird weiterhin mit unseren jüdischen Brüdern und Schwestern arbeiten, um ihnen zu zeigen wer Er ist. Während wir nicht wissen, wann es genau sein wird, gibt es viele Hinweise, dass es bald sein wird. Der israelische Oberste Gerichtshof hat bereits entschieden, dass bestimmte Klassen von messianischen Juden zurück nach Hause, in das Land Israel können, und von dort aus wird sich das Recht in die Heimat zurückzukehren, mehr als wahrscheinlich auf andere Klassen von Gläubigen erweitert werden (zu Seiner Zeit).

Wir sind im Wandel, in der Hoffnung, gute Beziehungen zu unseren jüdischen Brüdern und Schwestern aufzubauen. Es macht nur Sinn, dass wir sie so gut wie möglich behandeln, wie wir möchten von ihnen behandelt zu werden. Und dennoch werden einige darauf hinweisen, dass die Schrift uns sagt, nicht diejenigen in unsere Wohnungen zu lassen oder zu grüßen, die Yeshua nicht akzeptieren.

Yochanan Bet (2. Johannes) 7-11
7 Denn viele Verführer sind in die Welt hineingekommen, die nicht bekennen, dass Yeshua Messias im Fleisch gekommen ist – das ist der Verführer und der Anti-Messias.
8 Seht euch vor, dass wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangen!
9 Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Messias bleibt, der hat Elohim nicht; wer in der Lehre des Messias bleibt, der hat den Vater und den Sohn.
10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht!
11Denn wer ihn grüßt, macht sich seiner bösen Werke teilhaftig.

Das Wort Shalom deutet auf etwas was Perfekt, Ganz oder Vollkommen ist. Zum Beispiel, wenn Sie im Hebräischen eine Rechnung bezahlen, machen Sie Shalem (Frieden machen). Es gibt Schulden und wenn wir zahlen, ist die Situation wieder Ganz, oder Vollkommen. Es gibt keine weiteren Probleme, also gibt es Shalem/Shalom.

Ich erinnre mich, als ich zum ersten Mal bemerkte, dass meine jüdischen Freunde (die nicht an Yeshua glauben), nicht Shalom zu mir sagten. Als ich Shalom zu ihnen sagte, antworteten sie mir mit etwas anderem. Zuerst begriff ich nicht warum sie so etwas tun und ich sagte weiterhin Shalom zu ihnen und versuchte das sie es auch zu mir sagen. Eines Tages, ist mir aufgefallen, dass sie mir nicht mit Shalom antworteten, nicht weil sie mir etwas Schlechtes wünschten oder ähnliches, aber sie waren einfach nur ehrlich. Obwohl wir Freunde waren, gab es in Wirklichkeit etwas zwischen uns, (und offensichtlich, war es wegen Yeshua). Auch wenn sie Shalom gesagt hätten, würde es trotzdem noch ein Problem geben. Und obwohl wir Freunde bleiben wollten, fiel mir auf wie wichtig es ist im hebräischen Gedankengut ehrlich und genau zu sein, in unserem Sprechen.

Und jetzt, anstatt Shalom zu ihnen zu sagen, nutze ich das Wort in der Regel nur noch für Nazarenische Israeliten, die sowohl die Gebote Elohim’s halten und den Glauben an Yeshua.

Mattityahu (Matthäus) 10:11-13
11 “ Wo ihr aber in eine Stadt oder in ein Dorf hineingeht, da erkundigt euch, wer es darin wert ist, und bleibt dort, bis ihr weiterzieht.
12 Wenn ihr aber in das Haus eintretet, so grüßt es [mit dem Friedensgruß].
13 Und wenn das Haus es wert ist, so komme euer Shalom über dasselbe. Ist es aber dessen nicht wert, so soll euer Shalom wieder zu euch zurückkehren.”

Wir müssen einfach nur genau hinhören, und mit uns selbst ehrlich sein (und mit YAHWEH), ob wirklicher Shalom zwischen uns und jemanden anderes existiert. Wenn es einen wahren Frieden gibt in der Art von etwas vollkommenem, dann können wir unseren Shalom anbieten. Oder wenn es kein wirkliches Gefühl der Verbundenheit und des Friedens gibt, dann sollten wir unseren Gruß zu uns zurückkommen lassen. Dennoch ist es zu keiner Zeit notwendig, dass dies ein Grund für die Verurteilung werden soll, oder etwas Unangebrachtes zu tun an unserem guten himmlischen Vater.

Möge YAHWEH Sein Volk wiederherstellen, und die Bünde der Freundschaften und Beziehungen herstellen. Im Namen Yeshua’s, amen.

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