Chapter 5:

Verbotene Bildnisse

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Als YHWH den Menschen schuf, schuf Er ihn in Seinem Ebenbild, als Mann und Frau schuf  Er sie.

1. Mose 1:26-27
26 Und Elohim sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!
27Und Elohimt schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Elohims schuf E ihn; als Mann und Frau schuf er sie.
(26) וַיֹּאמֶר אֱלֹהִים נַעֲשֶׂה אָדָם בְּצַלְמֵנוּ כִּדְמוּתֵנוּ | וְיִרְדּוּ בִדְגַת הַיָּם וּבְעוֹף הַשָּׁמַיִם וּבַבְּהֵמָה וּבְכָל הָאָרֶץ וּבְכָל הָרֶמֶשׂ הָרֹמֵשׂ עַל הָאָרֶץ:
(27) וַיִּבְרָא אֱלֹהִים אֶת הָאָדָם בְּצַלְמוֹ בְּצֶלֶם אֱלֹהִים בָּרָא אֹתוֹ | זָכָר וּנְקֵבָה בָּרָא אֹתָם

Im hebräischen der Ausdruck “nach unserem Bild” ist b’tsalmenu (בְּצַלְמֵנוּ). Die Wurzel dieses Wortes ist tsalem (צלמ), was (in erster Linie)  ‘Schatten“ bedeutet.

OT: 6754 tselem (tseh‘-lem); von einer unbenutzten Wurzel mit der Bedeutung, die Schatten; ein Phantom, d.h. (bildlich) Illusion, Ähnlichkeit; damit eine repräsentative Figur, vor allem ein Idol

Weil Mann und Frau in erster Linie Kinder nach YHWHs Ebenbild und Schatten zeugen, sind Kinder nicht die Bildnisse die die Schrift uns verbietet zu machen. Und was nun?

In „Revelation and the End Times“ (Offenbarung und die Endzeit) erklären wir wie Jeremia  uns sagt dass, vor der Einsammlung wird YHWH plötzlich das Land zerstören wird, wo Sein Volk Ephraim und Juda wohnt.

Yirmeyahu (Jeremia) 50:1-5
1 Dies ist das Wort, das YHWH über Babel, über das Land der Chaldäer, durch den Propheten Jeremia gesprochen hat:
2 Verkündigt es unter den Heiden und lasst es hören, richtet ein Kriegsbanner auf; lasst es hören und verheimlicht es nicht, sagt: Babel ist eingenommen, Bel ist zuschanden geworden, Merodach ist erschrocken; ihre Götzenbilder sind zuschanden geworden und ihre Götzen erschrocken!
3 Denn von Norden zieht ein Volk gegen sie heran, das wird ihr Land zur Wüste machen, dass niemand mehr darin wohnen wird, weder Menschen noch Vieh, weil sie sich schnell davongemacht haben.
4 In jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht YHWH, werden die Kinder Israels (Ephraim) kommen und die Kinder Judas mit ihnen; sie werden weinend hingehen, um YHWH, ihren Elohim, zu suchen.
5 Sie werden den Weg nach Zion erfragen, dorthin ist ihr Angesicht gerichtet: Kommt, lasst uns YHWH anhängen mit einem ewigen Bund, der nicht vergessen werden soll!

In Vers 38 sagt uns YHWH dass der Grund warum das Land (indem Ephraim und Judah wohnten) zerstört wird, ist, weil das Land mit Geschnitzten Bildnissen voll ist und das sie verrückt sind mit ihren Götzenbildern. YHWH sagt uns auch das Er Sein Volk von der großen geistigen Unterdrückung befreien wird.

Yirmeyahu (Jeremia) 50:33-38
33  So spricht YHWH Zebaot: „Die Kinder Israels (Ephraim) und die Kinder Judas leiden miteinander Gewalt, und alle, die sie gefangen wegführten, halten sie fest, weigern sich, sie loszulassen.
34 Aber ihr Erlöser ist stark, YHWH Zebaot ist Sein Name; Er wird ihre Rechtssache gewisslich führen, damit Er dem Land Ruhe verschaffe, den Bewohnern von Babel aber Unruhe.
35 Das Schwert über die Chaldäer und über die Bewohner von Babel, spricht YHWH, über ihre Fürsten und über ihre Weisen!
36 Das Schwert über die Schwätzer, dass sie zu Narren werden; das Schwert über ihre Helden, dass sie verzagen!
37 Das Schwert über seine Rosse und über seine Wagen und über das ganze Mischvolk in ihrer Mitte, dass sie zu Weibern werden! Das Schwert über ihre Schätze, dass sie geplündert werden!
38 Dürre über ihre Gewässer, dass sie vertrocknen! Denn es ist ein Land der Götzenbilder, und durch ihre Schreckgestalten haben sie den Verstand verloren“.

In Vers 42 sagt uns YHWH, dass das Land in dem Sein Volk (Ephraim und Judah) wohnen, ist ein Land mit gemischten Völkern. Er nennt es die Tochter Babylons.

Yirmeyahu (Jeremia) 50:41-42
41 „Siehe, es kommt ein Volk von Norden her, ja, ein großes Volk und viele Könige erheben sich von den Enden der Erde.
42 Sie führen Bogen und Spieße, sie sind grausam und unbarmherzig; sie machen einen Lärm, als tobte das Meer; sie reiten auf Rossen, gerüstet wie ein Mann zum Krieg, gegen dich heran, du Tochter Babel!“

In Revelation and the End Times (Offenbarung und die Endzeit), erklären wir wie das einzige Land welches die ganze Prophetie der Tochter Babylon erfüllt Amerika ist. Ein Land mit so vielen gemischten Leuten und verrückten Idolen und Bildnisse. Die meisten Amerikanische Ephramiten und Juden verbeugen sich nicht zu den Statuen von Buddha und haben Totempfäle auf ihrem Hof. Was für Bildnisse und Idole sind es dann? Ist es denn möglich das die meisten Menschen die in Amerika wohnen die Bildnisse und Idole gar nicht wahrnehmen für das was sie wirklich sind?

Yirmeyahu (Jeremia) 10:1-5
1 Hört das Wort, das YHWH zu euch redet, o Haus Israel!
2 So spricht YHWH: „Lernt nicht den Weg der Heiden und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Heiden sich vor ihnen fürchten!
3 Denn die Bräuche der Heiden sind nichtig. Denn ein Holz ist’s, das man im Wald gehauen hat und das der Künstler mit dem Schnitzmesser anfertigt.
4 Er verziert es mit Silber und Gold und befestigt es mit Hämmern und Nägeln, damit es nicht wackelt;
5 sie sind gedrechselten Palmbäumen gleich, sie können nicht reden; man muss sie tragen, denn sie können nicht gehen. Fürchtet euch nicht vor ihnen, denn sie können nichts Böses tun, und auch Gutes zu tun steht nicht in ihrer Macht“

YHWH sagt Eprahim das sie nicht „den Weg der Heiden“ lernen sollen indem sie in den Wald gehen um sich einen Baum zu hauen, es mit Silber und Gold schmücken, und dann sich vor es zu knien. Aber viele Kommentatoren sind sich einig dass der durchschnittliche Christ genau dies mit seinem Weihnachbaum tut. Weder Weihnachten noch Weihnachtsbäume werden irgendwo in der Schrift geboten. Aber viele Christen schmücken ihre Bäume mit Silber oder Goldlametta. Wenn man genauer hinschaut verbeugen sie sich vor den Bäumen (was ein Symbol von Nimrod ist) wenn sie ihre Geschenke von dort abholen. Viele Christen bestreiten das mit Vehemenz, dass sie einen Baum anbeten, dennoch sagt YHWH uns, dass Er die Dinge mit anderen Augen sieht als wir dies als Menschen tun.

Yeshayahu (Jesaja) 55:8-9
8 „Denn Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht Meine Wege, spricht YHWH
9 sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind Meine Wege als eure Wege und Meine Gedanken als eure Gedanken.“

Wenn Jeremia uns also sagt, dass Weihnachtsbäume Götzen sind, und YHWHs Volk sich vor den Weihnachtbaum niederkniet ohne es zu merken. Gibt es dann noch mehr Götzen die sein Volk dient ohne es zu realisieren?

YHWH sagt uns das eine der Gründe warum Er uns geschaffen hat war, dass wir Ihm die Ehre geben und Ihn verherrlichen.

Yeshayahu (Jesaja) 43:7
7 „einen jeden, der mit Meinem Namen genannt ist und den Ich zu Meiner Ehre geschaffen habe, den Ich gebildet und gemacht habe“

Ferner, wie wir in der Studie „Herz der Weisheit“ (Heart of Wisdom) aufzeigen, ist es Große Weisheit unsere „Tage zu zählen“.

Tehillim (Psalmen) 90:10-12
10 Unser Leben währt siebzig Jahre und wenn es hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre; und worauf man stolz ist, das war Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell enteilt es, und wir fliegen dahin.
11 Wer erkennt aber die Stärke deines Zorns, deinen Grimm, so wie es der Furcht vor dir entspricht?
12 Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen!

Wenn wir unsere Tage zählen, erkennen wir wie wenig Zeit wir wirklich haben um YHWH zu verherrlichen bevor das Gericht kommt. Wir haben so wenig Zeit mit Ihn zu verbringen.

Von daher, ist YHWH wirklich froh, wenn wir unsere Zeit mit Dingen verbringen und unsere  Aufmerksamkeit auf Dinge richten, die nicht wirklich von Ihm sind, und welche Ihm und Seinem Sohn keinen Ruhm bringen?

Es gibt viele verschiedene Wörter für Götzen und Bildnisse im hebräischen, doch das einzige, was sie alle gemeinsam haben, ist, dass sie etwas beschreiben, das nicht von dem Vater ist; dennoch appelliert es an die Lust der Augen, die Lust unseres Fleisches, oder der Hochmut des Lebens.

Yochanan Aleph (1. Johannes) 2:16
16 Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.

Wenn wir abgesondert sind von der Welt, brauchen wir die Dinge dieser Welt nicht mehr hinterher jagen. Wenn das Heil unser Verhalten nicht ändert, wie sind wir dann abgesondert?

Wie in anderen Stellen aufgezeigt, anstatt die Wege der Welt zu nehmen, erwartet YHWH von uns das wir umkehren und Sein Angesicht suchen, Seine Stimme hören und gehorchen und unsere Augen auf Seinen Sohn richten. In Matthäus sehen wir das solanage Kepha (Petrus) seine Augen auf Yeschua richtete, konnte er sogar über Wasser laufen.

MattithYahu (Matthäus) 14:28-31
28 „Kepha (Petrus) aber antwortete Ihm und sprach: „Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir auf das Wasser zu kommen!“
29 Da sprach Er: „Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, um zu Yeschua  zu kommen.“
30 Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: „Herr, rette mich“!
31 Yeschua aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: „Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“

Diese Geschichte ist nicht einfach eine Geschichte, sondern es hat auch eine spirituelle Bedeutung. Wir müssen unser Augen auf Elohim richten.

Wenn wir uns die zehn Gebote anschauen, dann sehen wir das die Ersten Gebote zeigen uns auf, wer Yahweh ist und dann, Ihn zu lieben mit unseren ganzen Herzen und keine anderen elohim (götter) neben ihn haben.

2. Mose 20:1-3
1 Und Elohim redete alle diese Worte und sprach:
2 Ich bin YHWH dein Elohim,  der Ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe.
3 Du sollst keine anderen elohim (Götter) neben mir haben!
(2) אָנֹכִי יְהוָה אֱלֹהֶיךָ | אֲשֶׁר הוֹצֵאתִיךָ מֵאֶרֶץ מִצְרַיִם מִבֵּית עֲבָדִים: | 
(3) לֹא יִהְיֶה לְךָ אֱלֹהִים אֲחֵרִים עַל פָּנָיַ:

Das zweite der Gebote (was eigentlich nur eine Fortsetzung des gleichen Gedankengangs  ist) enthält einige sehr wichtige Sprache, die oft übersehen oder vielleicht missverstanden wird. Im zweiten Gebot sagt uns YHWH, dass wir uns kein Bildnis oder Ähnlichkeit von irgendetwas das existiert,  für uns machen sollen.

2 Mose 20:4
4  Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist.
(4) לֹא תַעֲשֶׂה לְךָ פֶסֶל וְכָל תְּמוּנָה אֲשֶׁר בַּשָּׁמַיִם מִמַּעַל וַאֲשֶׁר בָּאָרֶץ מִתָּחַת | וַאֲשֶׁר בַּמַּיִם מִתַּחַת לָאָרֶץ:

Was meint YHWH damit, dass wir uns kein geschnitztes Bild und keine Darstellung von irgendetwas  das existiert „für uns selbst“ machen sollen (לֹא תַעֲשֶׂה לְךָ)? In der Torah sagte YHWH zu Israel sie sollen Glocken, Granatäpfel, eine Menora, Cherubim usw. machen  um es in der Stiftshütte zu stellen (später der Tempel).

Shemote (2. Mose) 25:18
18 Und du sollst zwei Cherubim aus Gold anfertigen; in getriebener Arbeit sollst du sie machen, an beiden Enden des Sühnedeckels,

Aber lasst uns nicht vergessen diese Cherubim waren in der Regel vom Blickfeld verborgen.

Moshe (Mose) errichtete eine eherne Schlange, sodass jeder der von einer Schlange gebissen wurde,  darauf schauen konnte und blieb am Leben.

Bemidbar (4. Mose) 21:8-9
8 Da sprach YHWH zu Mose: „Mache dir eine Seraph-[Schlange] und befestige sie an einem Feldzeichen; und es soll geschehen, wer gebissen worden ist und sie ansieht, der soll am Leben bleiben!“
9 Da machte Mose eine eherne Schlange und befestigte sie an dem Feldzeichen; und es geschah, wenn eine Schlange jemand biss und er die eherne Schlange anschaute, so blieb er am Leben.

Allerdings, der einzige Grund warum Mose diese eherne Schlange machte, war weil YHWH dies geboten hatte zu tun.

YHWH gebot Israel noch mehr Bildnisse und Objekte herzustellen, welche in Seinem Haus verwendet werden sollen. Allerdings sollten diese nirgendwo anders verwendet werden oder jemals für andere Zwecke genutzt werden

Shemote (2. Mose) 30:31-33
31 Und du sollst zu den Kindern Israels sagen: „Das soll mir ein heiliges Salböl sein für alle eure [künftigen] Geschlechter!
32 Es soll nicht auf das Fleisch irgendeines Menschen gegossen werden; ihr sollt auch in der gleichen Zusammensetzung keines machen; es ist heilig, darum soll es euch heilig sein.
33 Wer etwas Derartiges zusammenmischt oder einem Fremden davon gibt, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk!“

Viele Gläübige glauben dass, da Yahweh es geboten hat bestimmte Bildnisse für Sein Haus (die Stiftshütte) zu machen, können wir es auch für uns selbst anfertigen (Dinge wie Cherubim, die Menorah usw.) Genau dies verbietet uns die Torah, das herstellen von Bildnissen oder Gegenstände von Dingen im Himmel oder Erde, sowie im Wasser.

Shemote (2. Mose) 20:4
4 ”Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist..“

YHWH sagt uns, dass Ephraim ein widerspenstiges Haus ist, und Ephraim im Allgemeinen eine harte Zeit durchmacht um zu verstehen, warum sie nicht das bekommen, was sie tun  wollen. Oft, vergessen sie die Tatsache, dass YHWH Seinem Volk gebietet bestimmte Dinge zu tun, um sie zu prüfen, ob Sie ihre fleischlichen Begierden nachgehen, oder ob sie Ihm (YHWH) gehorchen.

Devarim (Deuteronomy) 8:2
2 „Und du sollst an den ganzen Weg gedenken, durch den YHWH dein Elohim, dich geführt hat diese 40 Jahre lang in der Wüste, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du Seine Gebote halten würdest oder nicht.“

Die Schrift spricht nichts Gutes über nicht gebotene Bildnisse der Anbetung. Nicht gebotene Bildnisse  der Anbetung sind immer schlecht. Nicht geboten Bildnisse regen YHWH so sehr auf, das Er uns sagt dass, wer sich nicht gebotene Bildnisse anfertigt Ihn hasst.

2.Mose 20:5-6
5 “.Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn Ich, YHWH dein Elohim, bin ein eifersüchtiger Elohim, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,
6 der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und Meine Gebote halten.“
(5) לֹא תִשְׁתַּחְוֶה לָהֶם וְלֹא תָעָבְדֵם | כִּי אָנֹכִי יְהוָה אֱלֹהֶיךָ אֵל קַנָּא פֹּקֵד עֲוֹן אָבֹת עַל בָּנִים עַל שִׁלֵּשִׁים וְעַל רִבֵּעִים לְשֹׂנְאָי: |
(6) וְעֹשֶׂה חֶסֶד לַאֲלָפִים לְאֹהֲבַי וּלְשֹׁמְרֵי מִצְוֹתָי

Im Vers 5, sagt YHWH uns das wir keine Bildnisse dienen sollen. Was meint Er hiermit? Er gibt uns eine ähnliche Warnung im 5. Buch Mose 4:15-18, wo Er uns daran erinnert das Er nicht sichtbar ist, sondern unsichtbar.

5. Mose 4:15-18
15 “ So bewahrt nun eure Seelen wohl, weil ihr keinerlei Gestalt gesehen habt an dem Tag, als YHWH aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berg Horeb,
16 damit ihr nicht verderblich handelt und euch ein Bildnis macht in der Gestalt irgendeines Götzenbildes, das Abbild eines männlichen oder weiblichen Wesens,
17 das Abbild irgendeines Tieres, das auf Erden ist, das Abbild irgendeines Vogels, der am Himmel fliegt,
18 das Abbild irgendeines Wesens, das auf dem Erdboden kriecht, das Abbild irgendeines Fisches, der im Wasser ist, tiefer als die Erdoberfläche;
(15) וְנִשְׁמַרְתֶּם מְאֹד לְנַפְשֹׁתֵיכֶם | כִּי לֹא רְאִיתֶם כָּל תְּמוּנָה בְּיוֹם דִּבֶּר יְהוָה אֲלֵיכֶם בְּחֹרֵב מִתּוֹךְ הָאֵשׁ:
(16) פֶּן תַּשְׁחִתוּן וַעֲשִׂיתֶם לָכֶם פֶּסֶל תְּמוּנַת כָּל סָמֶל | תַּבְנִית זָכָר אוֹ נְקֵבָה:
(17) תַּבְנִית כָּל בְּהֵמָה אֲשֶׁר בָּאָרֶץ | תַּבְנִית כָּל צִפּוֹר כָּנָף אֲשֶׁר תָּעוּף בַּשָּׁמָיִם:
(18) תַּבְנִית כָּל רֹמֵשׂ בָּאֲדָמָה | תַּבְנִית כָּל דָּגָה אֲשֶׁר בַּמַּיִם מִתַּחַת לָאָרֶץ

Die meisten Menschen sehen dies als ein einfaches Verbot an, sich vor Buddha Statuen oder Totempfale zu verbeugen, aber wie wir später sehen werden, ist dieses Verbot viel mehr wie nur ein einfaches Verbot.

Im nächsten Vers sagt YHWH uns, dass, obwohl wir uns sicherlich getrieben fühlen, müssen wir uns in Acht nehmen nicht die Sonne, Mond, Sterne oder irgendetwas im Himmel anzubeten.

5 Mose 4:19
19  ”dass du deine Augen auch nicht zum Himmel hebst und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels anschaust und dich verführen lässt, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die doch YHWH dein Elohim, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat.“
(19) וּפֶן תִּשָּׂא עֵינֶיךָ הַשָּׁמַיְמָה וְרָאִיתָ אֶת הַשֶּׁמֶשׁ וְאֶת הַיָּרֵחַ וְאֶת הַכּוֹכָבִים כֹּל צְבָא הַשָּׁמַיִם וְנִדַּחְתָּ וְהִשְׁתַּחֲוִיתָ לָהֶם וַעֲבַדְתָּם | אֲשֶׁר חָלַק יְהוָה אֱלֹהֶיךָ אֹתָם לְכֹל הָעַמִּים תַּחַת כָּל הַשָּׁמָיִם

Das hebräische Wort für „und dienen“ ist וַעֲבַדְתָּם (ve-ah-VAD-a-tam), was die Wurzel des עבד (oved) hat, was soviel bedeutet wie „arbeiten für“ oder „dienen“ (in jedem Sinne)

AT: 5647 `Abad (aw-bad ‚); eine primitive Wurzel; (in jedem Sinne) zu arbeiten; stillschweigend, um zu dienen, bis, (ursächlich) zu versklaven, etc:

Das Wort עבד bezieht sich auf jede Art von Aufmerksamkeit. Während YHWH sehr verärgert ist, wenn Sein Volk sich vor geschnitzte Bildnisse und Figuren beugt, verärgert es Ihn auch, wenn sie angebetet werden. Dies ist wahr auch wenn, diese Bildnisse oder Figuren dafür gedacht sind an YHWH, Sein Sohn oder an die Heiligen zu erinnern, denn so gibt man seine Aufmerksamkeit anderen Dingen, als dem unsichtbaren Elohim, der bemüht ist mit Seinem Volk zu kommunizieren. Warum sollte Sein Volk dann ihre Aufmerksamkeit auf Dinge richten, die an YHWH erinnern sollen, aber gar nicht YHWH sind und Er es auch explizit verboten hat diese Dinge zu tun.

Können wir uns einen Bräutigam vorstellen der geduldig die Aufmerksamkeit seiner Braut sucht über Jahre hinweg, er ruft sie, aber sie hört ihn nicht, denn sie ist damit beschäftigt eine Darstellung (Bild oder Figur) von ihm zu bewundern.

YHWH sagt uns, dass Er eifersüchtig ist auf unsere Aufmerksamkeit.

Devarim (5.Mose) 4:23-24
23 “So hütet euch nun, dass ihr den Bund YHWH, eures Elohims, nicht vergesst, den Er mit euch gemacht hat, und euch nicht ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt, was YHWH, dein Elohim, dir verboten hat!
24 Denn YHWH, dein Elohim, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Elohim.“

Es ist ein ganz einfaches Prinzip, YHWH möchte das wir unsere Aufmerksamkeit alle Zeit auf Ihn richten. Er sagt es uns immer und immer wieder in der Schrift, das dass was Er möchte ist, das wir Seine Stimme hören und Ihm gehorchen.

Shemote ( 2. Mose) 19:5
5 “Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und Meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern Mein besonderes Eigentum sein; denn die ganze Erde gehört mir.“

Wie ein schützender mittelösterlicher Mann, so ist YHWH eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit Seiner Braut. Er wird verägert, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf andere Dinge richtet außer auf ihn, auch wenn die Dinge (Figuren, Bildnisse) an Ihn erinnern sollen. Stattdessen möchte Er dass wir uns auf Ihn und nur auf Ihn unsere Aufmerksamkeit richten. Er möchte dass wir aktiv seine Stimme hören. Auf was für Dinge richten wir unser Aufmerksamkeit, anstatt Seine Stimme zu gehörchen? Nike Schuhe, schnellere Autos, größere Wohnungen, mehr Geld, heißer Sex, die Fußball Super cup, Urlaub auf  Mauritizus, schlankere Hüften, MTV….

Bringt irgendeiner dieser Dinge die Gute Boschaft von Yeschua weiter? Oder verherrlichen all diese Dinge Yeschua vor den Verlorenen?

Im Allgemeinen möchte YHWH dass Sein Volk erfolgreich ist, doch zu keiner Zeit will Er das unser Streben nach Erfolg unser Schwerpunkt ist.

Wie in der Nazarene Israel Studie erklärt, das hebräische Wort (עברי) bedeutet „der der überquert“ und der Begriff deutet auf einen der sein „Fokus von den Dingen der Welt ‚hinüber‘ zu den Dingen, die von YHWHs Reich sind lenkt, das was gut in Seinen Augen ist (Nächstenliebe, Liebe, Vergebung, Freundlichkeit, usw.).

Die Herausforderung die an jedem Hebräer gestellt ist, das er lernen soll nicht nach Schönheit, persönlicher Ehrung, oder das Versprechen von körperliche Gelüsten zu trachten sondern, zuerst das Reich Elohims und Seine Gerechtigkeit zu suchen, sodass alle Seine vielen Segnungen uns dann in einer sauberen Art und Weise hinzugefügt werden können.

Mattithyahu (Matthäus) 6:31-33
31 ”Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden?
32 Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt.
33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Elohims und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!“

Es kann schwierig sein sich auf einen Elohim zu fokussieren der nicht sichtbar ist. Allerdings, sichtbaren Objekte der Anbetung lenken uns ab unser Fokus auf den Unsichtbaren Geist zu richten. Auch, wenn es unser Ziel ist das unser Blick auf die sichtbaren Symbole uns an Ihn erinnern sollen, ist plötzlich unsere Aufmerksamkeit auf das Material, anstatt auf den Geist.

Als unser Vorfahren König Jerobeam ausbrechen wollte von dem jüdischen König Rehabeam, gründete er goldene Kälber in Dan und Beit El (Bethel), und dann sagte er zu  unsere Vorfahren, dass sie diese sichtbaren Objekte anbeten sollen. YHWH hielt dies für eine schwere Sünde.

 Melachim Aleph (1 Könige) 12:28-30
28 „Darum hielt der König Rat und machte zwei goldene Kälber und sprach zu dem Volk: „Es ist zu viel für euch, nach Jerusalem hinaufzuziehen! Siehe, das sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten herausgeführt haben!“
29 Und er stellte das eine in Bethel auf, und das andere setzte er nach Dan.
30 Aber diese Tat wurde [für Israel] zur Sünde; und das Volk lief zu dem einen [Kalb] bis nach Dan“

Auch wenn es unser Wunsch ist YHWH anzubeten, wenn wir ein Bildnis aufstellen, findet YHWH es nicht als anbetungswürdig für Sich. Ähnlich wie, wenn wir glauben das ein religiöses Symbol uns an YHWH erinnert, in Wirklichkeit tut es das aber nicht, weil YHWH unsichtbar ist und Er ist kein sichtbares Objekt. Aus diesem Blickwinkel gesehen, denken wir daran als Aharon (Aaron) ein Fest für YHWH ausgerufen hat mit den zwei goldenen Kälbern, es machte YHWH so wütend, das Er bereit war das ganze Volk zu vernichten.

Shemote (2. Mose) 32:4-8
4 Und er nahm es aus ihrer Hand entgegen und bildete es mit dem Meißel und machte ein gegossenes Kalb. Da sprachen sie: „Das sind eure Elohim, Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben!“
5 Als Aaron das sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: „Morgen ist ein Fest für YHWH!“
6 Da standen sie am Morgen früh auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Friedensopfer; und das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu belustigen.
7 Da sprach YHWH zu Mose: „Geh, steige hinab; denn dein Volk, das du aus dem Land Ägypten heraufgeführt hast, hat Verderben angerichtet!
8 Sie sind schnell abgewichen von dem Weg, den Ich ihnen geboten habe; sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben es angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind eure Elohim , Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben!“

YHWH war im Camp mit unseren Vorvätern, trotzdem fanden sie es nötig etwas Sichtbares herzustellen und anzubeten, (zusätzlich beteten sie an einem nicht gebotenem Tag an).

Im Vers 5 lesen wir das Aharon dieses neues Fest einberufen hat in Ehre an YHWH aber Vers 8 sagt uns das YHWH sich überhaupt nicht geehrt gefühlt hat, sondern das sie das Goldene Kalb anbeteten.

Es ist ein einfaches Konzept, aber es scheint uns sehr schwer zu fallen dies zu akzeptieren. Der unsichtbarere Elohim möchte das wir Ihn und nur Ihn allein anbeten. Weil unser Fleisch ein Verlangen hat sich auf etwas sichtbares zu konzentrieren (oder etwas Physisches was uns an YHWH erinnert) suchen wir alle möglichen Gründe etwas herzustellen worauf wir unsere Augen richten können um es anzubeten. In Hesekiel, sagt uns YHWH das dies Ihn aus Seinem Heiligtum vertreibt.

Yehezqel (Hesekiel) 8:6-10
6 Da sprach Er zu mir: „Menschensohn, siehst du, was diese tun? Die großen Gräuel, welche das Haus Israel hier begeht, sodass ich mich von meinem Heiligtum entfernen muss? Aber du wirst noch mehr große Gräuel sehen!“
7 Und er führte mich zum Eingang des Vorhofs; und ich schaute, und siehe, da war ein Loch in der Wand.
8 Da sprach er zu mir: „Menschensohn, durchbrich doch die Wand!“ Als ich nun die Wand durchbrach, siehe, da war eine Tür.
9 Und er sprach zu mir: „Geh hinein und sieh die schlimmen Gräuel, die sie hier verüben!“
10 Da ging ich hinein und schaute, und siehe, da waren allerlei Bildnisse von Gewürm und gräulichem Getier, auch allerlei Götzen des Hauses Israel ringsum an die Wand gezeichnet.

In Vers 10, sah Hesekiel alle Arten von Kriechtieren, abscheulichen Tieren und Götzen rundum dargestellt an den Wänden wo die Ephraimter beteten. Worauf ist dies ein Hinweis?

Die meisten christlichen Kirchen haben sichtbare Bilder an den Wänden. Zum Beispiel haben griechisch-orthodoxen Kirchen in der Regel verschiedene Symbole und Bilder an den Wänden, was dazu beiträgt das die Menschen abgelenkt sind und Ihren Fokus nicht mehr auf den unsichtbaren Elohim richten. Und zusätzlich zu den Bildern, Symbolen und Bildnissen, die meisten katholischen Kirchen haben Statuen verschiedener Heiligen  (sowohl auch Tiere, Wasserspeier, und sogar Dämonen).

YHWH sagt nicht, dass diese Dinge gut sind; vielmehr erzählt Er uns dass der Grund warum die Ältesten des Hauses Israel solche Arten von unreinen Bilder auf den Wänden in ihren Häuser der Anbetung haben ist, weil sie in ihren Herzen sagen: „YHWH sieht uns nicht“

Yehezqel (Hesekiel) 8:11-14
11 „Und vor ihnen standen 70 Männer von den Ältesten des Hauses Israel, und mitten unter ihnen stand Jaasanja, der Sohn Schaphans; und jeder von ihnen hatte eine Räucherpfanne in seiner Hand, und der Duft einer Weihrauchwolke stieg auf.
12 Da sprach Er zu mir: „Menschensohn, hast du gesehen, was die Ältesten des Hauses Israel im Finstern tun, jeder in seinen Bilderkammern?“ Denn sie sagen: „YHWH sieht uns nicht; YHWH hat dieses Land verlassen!“

Als nächstes sieht Hesekiel ‘Frauen’ aus dem Hause Ephraim im nördlichen Tor von YHWHs Haus weinend für Tammuz.

13 Danach sprach Er zu mir: Du wirst noch mehr große Gräuel sehen, die sie begehen!
14 Und Er führte mich zu dem Eingang des Tores am Haus YHWHs, das gegen Norden liegt; und siehe, dort saßen Frauen, die den Tammuz beweinten.

In der Prophetie, symbolisiert eine Frau normalerweise eine religiöse Versammlung. In diesem Fall, die Frauen, die für Tammuz weinen sind ein Symbol für die christlichen Kirchen. Der Grund, warum YHWH sagt, das sie um Tammuz weinen, ist dass Tammuz ein babylonischer Sonnengott war, dessen Zeichen (oder religiösen Symbol) ein Kreuz war.

Wäre es wichtig gewesen für uns das Kreuz zu verehren, würde dies uns sicherlich gesagt worden sein zu tun, doch genau das Gegenteil wurde uns gesagt. Wir sollen keine religiöse Bilder oder Symbole für uns machen. Ein Grund hierfür ist, dass Dämonen können nicht hereinkommen, wenn unsere Fokus auf YHWH bleibt;  aber, wenn wir unseren Fokus wegnehmen von YHWH (oder Seinen Sohn), dann können Dämonen leicht hereinkommen.

Die Apostel sagten uns nie ein Kreuz als Symbol zu nutzen, und die Kreuze wurden auch nicht in den Katakomben von Rom genutzt bis ins vierte Jahrhundert. Es scheint an der Zeit gewesen zu sein als Konstantin Kaiser wurde, fusionierte der römische Sonnenkult mit der christlichen Variante des Glaubens. Doch selbst dann haben die Katholiken Yeschua nicht am Holz hängend dargestellt, bis irgendwann im  6. Jahrhundert CE.

Aber warum sollte irgendjemand ein Kreuz anbeten wollen? Wenn der Messias auf dem Symbol des Sonnengottes Tammuz starb, warum wollen wir dann das Instrument Seiner Foltern anbeten? Wenn jemand von einem Auto angefahren wurde, beten wir dann das Auto an? Wenn ein Mann einen anderen umbringt mit einem Baseballschläger, sollten wir dann den Schläger als Objekt der Anbetung ansehen?

Das Kreuz, wie wir heute denken, ist eine Nachbildung des babylonischen Tau, was das Symbol für Tammuz ist. Im Gegensatz dazu, ist das Wort in der Heiligen Schrift die griechische stauros, die eine aufrechte Stange oder eine Beteiligung bedeutet.

NT: 4716 stauros (Stow-ros ‚); von der Basis des
NT: 2476; eine Beteiligung oder Posten (so aufrecht gesetzt), dh (speziell) ein Pol oder Kreuz (als Instrument der Todesstrafe); im übertragenen Sinne, das Ausgesetztsein zu Tode, also Selbstverleugnung; stillschweigend, die Versöhnung von [Messias]: GSB. Kreuz

Im Bezug auf das NT:2476, sehen wir das nicht „ein Querstück“ gemeint ist aber „zu stehen“ (wie vertikal).

NT: 2476 histemi (his‘-tay-mee); eine verlängerte Form einer primären stao (stah‘-o) (die gleiche Bedeutung, und für die es in bestimmten Zeiten verwendet wird); zu stehen (transitiv oder intransitiv), in verschiedenen Anwendungen eingesetzt (wörtlich oder im übertragenen Sinne):

Die genaue Form des Kreuzes (Pfal, Baum) auf dem unser Messias starb ist sehr umstritten. Während einige darauf bestehen, das es ein vertikaler Pfal war, sagen andere, es ist ein Kreuz gewesen, und wieder sagen andere, es war ein Baum. Allerdings, auch wenn es ein Kreuz war, gab es viele verschiedenen Formen für Kreuze im ersten Jahrhundert; und nicht alle von ihnen sehen aus wie die babylonische Tau.

Trotzdem bleibt die Frage, selbst wenn Yeschua auf einer Tauform zu Tode gebracht wurde, warum würden wir das Folterinstrument anbeten wollen, auf dem unser Messias starb?  Wenn jemand mit einer Pistole umgebracht wurde, singen wir dann Lieder über die Pistole? Warum sollten wir das babylonische Tau Symbol aufstellen, wenn das schon immer ein Symbol des Sonnengottes Tammuz war, über den die Frauen im Haus Israel geweint haben?

Wie in Nazarene Israel erklärt wird, war im ersten Jahrhundert die babylonische Anbetung schon weitverbreitet und das Kreuz war ein weit verbreitetes Symbol. Es war leichter das die Heiden den Glaube an Yeschua akzeptierten, wenn ihnen erlaubt wurde ihre heidnischen Symbole zu bewahren und als Konstantin die universal (Katholischen) Kirche von Rom schuf, erlaubte er die konvertierten Heiden ihre alten Symbole zu behalten. Diese Tradition ist bis heute noch geblieben, etwa siebzehnhundert Jahre später, obwohl YHWH es ausdrücklich verbietet solche Symbole in der Anbetung zu nutzen.

In Vers 15 sagt uns YHWH das im Innenhof, das Haus Israel gegen Osten gerichtet war  und sie die Sonne anbeteten.

Yehezqel (Hesekiel) 8:15-16
15 Da sprach Er zu mir: „Hast du das gesehen, Menschensohn? Du wirst noch mehr und größere Gräuel sehen als diese!“
16 Und er führte mich in den inneren Vorhof des Hauses YHWHs; und siehe, am Eingang zum Tempel YHWH, zwischen der Halle und dem Altar, waren etwa 25 Männer; die kehrten dem Tempel YHWH den Rücken, ihr Angesicht aber nach Osten; und sie warfen sich nach Osten anbetend vor der Sonne nieder.

Clemens von Alexandria (150-210 CE) hielt schriftlich die frühen christlichen Methoden des Betens mit dem Blick nach Osten gerichtet bei Sonnenaufgang fest, ebenso wie Origenes (185-254 CE). Es war in 258 CE, wenn Cyprian (Bischof von Karthago) die Christen ermahnte, Richtung Osten bei Sonnenaufgang zu beten, unabhängig von der Richtung, in der in Jerusalem (der Tempel stand).

Aber warum sollte dies ein großes Problem darstellen? Wie wir in dem Torah Kalender erklären, sagt uns YHWH das wir die Person beachten, dessen Kalender wir berücksichtigen oder gehorchen. Wenn wir YHWHs Kalender halten, dann gehorchen wir Ihm, wenn wir den rabbinischen Kalender beachten, dann gehorchen wir den Rabbis, wenn wir einen Sonnen ausgerichteten Kalender halten, beten wir die Sonne an (und nicht Ihn).

Es läuft darauf hinaus, auf eine einfache Frage des Gehorsams. Gehorchen wir YHWH und tun, was Er von uns verlangt? Sicherlich werden wir unserem irdischen Arbeitgeber gehorchen und wir werden vorsichtig sein das zu tun, was sie von uns verlangen, denn wir brauchen unser Gehalt. Also, wenn wir uns um unser ewiges Heil kümmern, tun wir dann was YHWH von uns verlangt? Und wenn nicht, wie können wir dann ehrlich sagen, dass wir unseren Schöpfer fürchten und lieben?

Doch das Haus Ephraim ist nicht der einzige, der YHWHs Orte der Anbetung mit unreinen Bildern und Symbolen entweiht. Die Befürworter des sogenannten `Magen David` (David´Stern) argumentieren, dass der David Stern von zwei alten Paleohebräischen dalets („D“) die aussehen wie Dreiecke übereinander überlagert wurden. Weil es älter ist, sagen die Rabbiner, dass es ein perfektes gültiges Bild ist für den Einsatz in der heutigen Zeit, auch wenn das zweite Gebot uns ausdrücklich verbrietet religiösen Bildern für uns zu machen.

Das Problem mit diesem Argument ist, dass, obwohl der `Magen David` ein altes Bild ist, ist ein Bild nicht per Definition „sauber“, nur weil es alt ist. Wenn die Tatsache, dass ein Bild,  in der Antike verwendet wurde, alles ist, was erforderlich ist, es sauber zu machen, dann würde man auch den Einsatz von Jerobeams goldenen Kälbern als gültiges Bild übernehmen, da sie auch in der Antike verwendet wurden.

 Melachim Aleph (1. Könige) 12:28
28 „Darum hielt der König Rat und machte zwei goldene Kälber und sprach zu dem Volk: Es ist zu viel für euch, nach Jerusalem hinaufzuziehen! Siehe, das sind deine elohim, Israel, die dich aus dem Land Ägypten herausgeführt haben! „

Durch den Grundsatz der Gleichgewichte und Maßnahmen (5. Mose 25:15), müssten wir zugeben, dass das goldene Kalb auch ein sauberes Bild war, da es König Davids Zeit vordatiert um mindestens 500 Jahre.

Shemote (2. Mose) 32:5
5 „Als Aaron das sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist ein Fest für YHWH!“

Die Rabbiner argumentieren manchmal, dass, wenn man einen Granatapfel in zwei Hälften schneidet, sieht der Querschnitt wie ein Hexagramm aus. Sie sagen uns auch, dass der durchschnittliche Granatapfel angeblich 613 Samen hat; und da es 613 Gebote in der Torah gibt, beweist dies, dass der Magen David (David Stern) kein heidnisches Symbol ist.

Wie wir an anderen Stellen gesehen haben nutzen Rabbiner und andere religiöse Führer manchmal kluge Argumente um zur  Schrift etwas hinzuzufügen oder  hinwegzunehmen; und doch 5. Mose 12:32, Matthäus 5:17-19 und in der Offenbarung des Johannes sagen uns alle vorsichtig zu sein und nichts hinzuzufügen oder wegzunehmen von der Schrift, damit wir keine Strafe erleiden müssen. Deshalb lasst uns im Hinterkopf behalten, es gibt keine Rechtfertigung für die Nutzung eines antiken Heidnischen Brauchs. Die Wahrheit ist, dass der `Magen David` im Wesentlichen ein Hexagramm ist; und das Hexagramm wird weithin als das mächtigste Symbol in der schwarzen Magie angesehen.

Kurz bevor er zu Tode für seinen Glauben an Yeschua gesteinigt wurde, beschuldigte der Apostel Stephenus die Pharisäer für die Aufnahme des Sterns ihrer elohim Remphan.

Ma’asim (Apostelgeschichte) 7:43
43 „Ihr habt die Hütte des Moloch und das Sternbild eures elohim Remphan (Kiyyun) umhergetragen, die Bilder, die ihr gemacht habt, um sie anzubeten. Und ich werde euch wegführen über Babylon hinaus.“

Wenn wir das Wort Remhan anschauen, bekommen wir:

NT: 4481 Raiphan oder Rhemphan; durch falsche Umschreibung für ein Wort hebräischen Ursprungs [AT: 3594]; Remphan (Kijun), ein ägyptischer Götze.

Wenn wir uns den Hinweis im  AT: 3594 anschauen, erhalten wir:

AT: 3594 Kiyuwn (kee-Yoon ‚); von AT: 3559; richtig, eine Statue, das heißt Idol; aber verwendet (durch Euphemismus) für einige heidnische Gottheit (vielleicht zu Priapus oder Baal-Peor entsprechend):

Auf Seite 475, Brown-Driver-Briggs Hebräisch Lexikon identifiziert diesen Davidstern als Saturn. 5. Mose 4:19 verbietet uns die Sterne anzubeten.

Devarim (5. Mose) 4:19
19 ”Dass du deine Augen auch nicht zum Himmel hebst und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels anschaust und dich verführen lässt, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die doch YHWH dein Elohim, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat„.

Viele Gläubige sehen nichts Verwerfliches in einem Hexagramm, aber lasst uns an das Gebot denken, keine sichtbaren Dinge anzubeten, das zweite Gebot aus den zehn Geboten. Die Schrift sagt uns niemals ein Hexagramm zu nutzen oder zur Schau zu stellen. Das Hexagramm war viel in Gebrauch in der Zeit, wo Stephanus gesteinigt wurde.  Da es keinen anderen Stern gibt der historisch belegt wurde von den Juden als religiöses Symbol, ist der `Magen David` (David Stern) der einzige der in Frage kommt für den Stern  von Remphan, den der Ruach (Heiliger Geist) verdammt hat durch Stephanus.

Egal was die Schrift sagt, manche werden das Nutzen des `Magen David` so sehr verteidigen. Wenn der `Magen David` nicht der Stern von Remphan (Kiyyun / Saturn) war, auf den sich unser Vorgänger Stephanus sich bezog, dann welches andere Symbol war es im ersten Jahrhundert, das:

  • Weit von den Rabbinern verwendet wurde;
  • Stellt den Satan selbst dar; und
  • Ist nirgendwo in der Schrift geboten?

Nach dem Hexagramm des Saturn (Satan), ist das nächste am weitesten verbreitete verbotene Bild der so genannte „Menorafisch.“ Das Argument für den Menora Fisch ist das gleiche wie bei der ‚Antike‘ Argumentation des Hexagramm des Saturn; und es hat die gleichen grundfatalen Fehler.

Das Hauptargument für den Menorafisch ist, dass irgendwann nach Yeschuas Auferstehung (ob im zweiten Jahrhundert, oder dem ersten), begannen die Christen mit einem Symbol einer Menora, einem Hexagramm und einem Fisch als Symbol für ihren Glauben an Yeschua. Einige datieren diesen Fischbrauch auf das Jahr 70 CE.

Das Problem mit diesem Argument ist einfach, dass, egal wie alt dieses Symbol auch sein mag oder nicht, verstößt es gegen das zweite Gebot, das wir keine religiöse Bilder für uns machen sollen.

Wie bereits erwähnt, durfte die Menora nie außerhalb der Stiftshütte sein (2. Mose 25), der sogenannte Davidstern ist wirklich der Stern des Satan, und der Fisch ist seit jeher ein Symbol für Dagon, dem Fischgott der Philister.

AT: 1712 Dagown (daw-Gohn ‚); von AT: 1709; der Fisch-Gott; Dagon, ein Philister Gottheit:

Die Behauptung, dass der Menorafisch als legitimes religiöses Symbol dient hat mehrere fatale Fehler:

  • Es fordert uns auf, etwas Sichtbares zu ehren (das niemals YHWH sein oder darstellen kann).
  • Es fordert uns auf, zwei bekannte heidnische Bilder zu ehren (das Symbol für Dagon und der Stern des Saturn / Satan)
  • Es ist nirgendwo in der Schrift geboten; von daher egal wie antik es sein mag, es ist dennoch ein Bild, dass Menschen für sich gemacht haben

Auch wenn Kepha (Peter), Ya`akov (Jakobus), Jochanan (Johannes) und Shaul (Paul) alle zusammen sagten: „Weißt du was? Lasst uns ein Bildnis für uns selbst machen, um  unseren Glauben zu identifizieren,“ wäre das immer noch falsch, das wir diese Bildnis nutzen, weil es nicht ein Bildnis ist was YHWH geboten hat, sondern ein Bildnis, das Menschen für sich selbst gemacht haben. Dies ist genau das, was die Torah uns verbietet.

Wie können wir behaupten das wir den unsichtbaren Elohim anbeten, wenn wir es für nötig halten Ihn und Seinen Sohn mit sichtbare Symbole zu repräsentieren. Wie können wir behaupten dass wir Ihm gehorchen, wenn wir das zweite Gebot missachten?

Viele Gläubige Menschen sind der Ansicht, dass religiöse Bildnisse wie Kreuze, Hexagramme und Menorahfische gute Zeugnisse abgeben würden, wenn andere sie fragen warum sie dies tragen. Dies mag wahr sein, aber die große Frage bleibt unbeantwortet, in wieweit wir wirklich Zeugnis geben in dem wir Satans Schmuck an uns tragen.

Jeremia sagt uns, dass das Herz trügerisch ist, und verzweifelt versucht, seinen eigenen Willen zu tun.

Yirmeyahu (Jeremia) 17:9
9 „Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen“?

In den Worten: „Wer kann es ergründen?“ Sagt uns Jeremia, dass nur sehr wenige von uns wissen, wie betrügerisch unsere Herzen wirklich sind. Durch ein dunkles Glas zu schauen so wie wir, fällt es uns schwer zu verstehen, warum ein unsichtbarer Elohim das nicht wollen würde, dass wir eine sichtbare Darstellungen von Ihm, oder seinem Sohn machen. Anstatt dass wir uns Seinen Wort anpassen und realisieren das YHWH allein wahr ist und jeder Mensch ein Lügner, versuchen wir Seine Worte zu verdrehen, damit sie sagen was wir wollen das sie sagen, und alles was wir nicht mögen ignorieren wir.

Elohim bringt uns in diese Welt, um zu sehen, wer sein Fleisch disziplinieren wird, Sein Wort zu folgen, und die Dinge tun, die gut in Seinen Augen sind, auch wenn es schmerzhaft ist. Dies ist, was Er sucht für die Braut Seines Sohnes.

Aber warum würde Sein Volk verbotene Bildnisse tragen wollen, so wie Hexagramme, den Dagon-Fisch und das Kreuz des Tammuz, wenn YHWH uns deutlich sagt was wir tragen sollen?

Bemidbar (4. Mose) 15:37-41
37 Und YHWH redete zu Mose und sprach:
38 „Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen, dass sie sich eine Quaste an die Zipfel ihrer Obergewänder machen, in ihren [künftigen] Geschlechtern, und eine Schnur von blauem Purpur an der Quaste des Zipfels befestigen.
39 Und die Quaste soll euch dazu dienen, dass ihr bei ihrem Anblick an alle Gebote YHWH denkt und sie befolgt, dass ihr nicht den Trieben eures Herzens nachgeht und euren Augen, denen ihr nachhurt;
40 sondern dass ihr an alle Meine Gebote gedenkt und sie tut und eurem Elohim heilig seid.
41 Ich, YHWH  bin euer Elohim, der Ich euch aus dem Land Ägypten geführt habe, um euer Elohim zu sein; Ich bin YHWH euer Elohim“.

Gläubige sagen sie tragen diese verbotenen heidnischen Bildnisse um einen Einstieg für ein Gespräch zu finden, aber warum dies tun? Erfüllen die Quasten (Tzizit) nicht denselben Zweck (ohne dass wir die Torah brechen)?

Obwohl die Menschen es zurzeit wählen die Anbetung Elohims zu verunreinigen mit nicht gebotenen Bildnissen, sagt uns YHWH das wir werden eines Tages wieder versammelt werden in Seinem Land. Und das wir nicht mehr nach verbotene heidnische Symbole trachten, weil wir stattdessen danach suchen werden Seiner Stimme zu gehorchen und ihr folgsam zu sein.

Yeshayahu (Jesaja) 30:19-22
19 Denn du Volk, das in Zion wohnen wird, in Jerusalem, du sollst nicht mehr weinen; Er wird dir gewiss Gnade erweisen, wenn du um Hilfe rufst; sobald Er es hört, antwortet Er dir!
20 YHWH hat euch zwar Brot der Drangsal zu essen und Wasser der Trübsal zu trinken gegeben; aber dein Lehrer wird sich nicht länger verborgen halten, sondern deine Augen werden deinen Lehrer sehen;
21 und deine Ohren werden das Wort hören, das hinter dir her so spricht: „Dies ist der Weg, den geht!, wenn ihr zur Rechten oder zur Linken abbiegen wollt.
22 Und ihr werdet den Überzug eurer silbernen Götzen und die goldene Bekleidung eurer gegossenen Bilder entweihen; du wirst sie wegwerfen wie etwas Unreines und zu ihnen sagen: Hinaus!“

Bitte, Abba YHWH, lass es bald sein und in unseren Tagen. Erlöse Dein Volk und bringe sie wieder zu Dir, und befreie sie von der Knechtschaft das sie derzeit durch die Hand der Tochter Babylon leiden.

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