Chapter 13:

Die Jubiläen und das Shemittah

Das Jubiläum wird zum ersten Mal im 2. Buch Moshe 19:13 erwähnt, als Moshe die zehn Gebote am Berg Sinai von YAHWEH erhalten hat. Das Wort Jubiläum ist ha-yovel (הַיֹּבֵל). Viele englische Versionen übersetzen es einfach mit Trompeten.

Shemote (Exodus) 2. Moshe 19:13b
13b “Wenn aber das Horn anhaltend ertönt, dann sollen sie zum Berg kommen!“
 (13) בִּמְשֹׁךְ הַיֹּבֵל הֵמָּה יַעֲלוּ בָהָר

Strongs Hebräisch Konkordanz beschriebt dieses Wort auch mit Trompeten, spezielle silberne Trompeten.

AT: 3104 yowbel (yo-bale ‚); oder Jobel (yob-ale ‚); anscheinend von AT: 2986; das Ertönen von einem Horn (von seinem Dauerschallpegel); Insbesondere das Signal von Silbernen Trompeten; daher, das Instrument selbst und das Fest worum es geht: -jubel [sic], Widderhorn, Trompete.

Allerdings, dieser fließende Jubelruf kann auch von einem Widderhorn ertönen (Shophar). Joshua 6:4-6 bezieht sich tatsächlich auf „Trompeten von Widderhörnern“ (shofarot hayovelim) (שׁוֹפְרוֹת הַיּוֹבְלִים).

Joshua 6:4-6
4 “Und sieben Priester sollen sieben Hörner des Halljahres vor der Lade hertragen; und am siebten Tag sollt ihr siebenmal um die Stadt ziehen, und die Priester sollen in die Shopharhörner stoßen.
5 Und es soll geschehen, wenn man das Horn des Halljahres bläst und ihr den Ton des Shopharhornes hört, so soll das ganze Volk ein großes Kriegsgeschrei erheben. Dann werden die Stadtmauern in sich zusammenstürzen, und das Volk soll hinaufsteigen, jeder gerade vor sich hin!
6 Da rief Joshua, der Sohn Nuns, die Priester zu sich und sprach zu ihnen: Tragt die Bundeslade und lasst sieben Priester sieben Hörner des Halljahres vor der Lade YAHWEH hertragen!“
(4) וְשִׁבְעָה כֹהֲנִים יִשְׂאוּ שִׁבְעָה שׁוֹפְרוֹת הַיּוֹבְלִים לִפְנֵי הָאָרוֹן וּבַיּוֹם הַשְּׁבִיעִי תָּסֹבּוּ אֶת הָעִיר שֶׁבַע פְּעָמִים | וְהַכֹּהֲנִים יִתְקְעוּ בַּשּׁוֹפָרוֹת:
(5) וְהָיָה בִּמְשֹׁךְ בְּקֶרֶן הַיּוֹבֵל בשׁמעכם [כְּשָׁמְעֲכֶם קרי] אֶת קוֹל הַשּׁוֹפָר יָרִיעוּ כָל הָעָם תְּרוּעָה גְדוֹלָה | וְנָפְלָה חוֹמַת הָעִיר תַּחְתֶּיהָ וְעָלוּ הָעָם אִישׁ נֶגְדּוֹ:
(6) וַיִּקְרָא יְהוֹשֻׁעַ בִּן נוּן אֶל הַכֹּהֲנִים וַיֹּאמֶר אֲלֵהֶם שְׂאוּ אֶת אֲרוֹן הַבְּרִית | וְשִׁבְעָה כֹהֲנִים יִשְׂאוּ שִׁבְעָה שׁוֹפְרוֹת יוֹבְלִים לִפְנֵי אֲרוֹן יְהוָה

Wenn also ein Jubel entweder von silbernen Trompeten oder Widderhörnern ertönen kann, was ist dann ein Jubel? Wenn wir das Wurzelwort im AT: 2896 nachschlagen, dann hat es mit fließenden Tönen und hervorbringen Klängen zu tun, besonders in einer prachtvollen Form (als ob etwas bekannt gegeben wird). Also bezieht sich der Jubel auf eine Ankündigung durch Trompeten.

AT: 2986 Yabal (yaw-bal ‚); eine primitive Wurzel; richtig, zu fließen; ursächlich, um zu bringen (vor allem Prachtvoll).

Eine Ankündigung durch Trompeten von was? Wie wir sehen werden, bezieht es sich auf eine Trompetenankündigung von Schulden. Darum ist es verbunden mit dem sieben Jahre Ruhezyklus des Landes, welches im hebräischen Shemittah (שְּׁמִטָּה) genannt wird.

AT: 8059 Shemitta (Sem-it-taw ‚); vom AT: 8058; Erlass (von Schulden) oder Aussetzung der Arbeit.

Im 5. Buch Moshe 15:1-4, sagt uns YAHWEH, dass wir alle sieben Jahre unseren Israeliten Geschwistern ihre Schulden erlassen sollen. Deshalb bezieht sich das Shemittah auf das siebte Jahr.

Devarim (Deuteronomium) 5. Moshe 15:1-4
1 „Am Ende von sieben Jahren sollst du einen Schuldenerlass anordnen.
2 Dies ist aber die Ordnung des Erlasses: Jeder Schuldherr soll das Darlehen seiner Hand erlassen, das er seinem
Nächsten geliehen hat; er soll seinen Nächsten oder seinen Bruder nicht bedrängen; denn man hat einen Schuldenerlass YAHWEH’S ausgerufen.
3 Einen Fremden kannst du bedrängen; aber was du bei deinem Bruder [ausstehen] hast, das soll deine Hand erlassen.
4 Es sollte zwar unter euch gar kein Armer sein; denn der YAHWEH wird dich reichlich segnen in dem Land, das YAHWEH, dein Elohim, dir zum Erbe gibt, damit du es in Besitz nimmst.
(1) מִקֵּץ שֶׁבַע שָׁנִים תַּעֲשֶׂה שְׁמִטָּה:
(2) וְזֶה דְּבַר הַשְּׁמִטָּה שָׁמוֹט כָּל בַּעַל מַשֵּׁה יָדוֹ אֲשֶׁר יַשֶּׁה בְּרֵעֵהוּ | לֹא יִגֹּשׂ אֶת רֵעֵהוּ וְאֶת אָחִיו כִּי קָרָא שְׁמִטָּה לַיהוָה:
(3) אֶת הַנָּכְרִי תִּגֹּשׂ | וַאֲשֶׁר יִהְיֶה לְךָ אֶת אָחִיךָ תַּשְׁמֵט יָדֶךָ:
(4) אֶפֶס כִּי לֹא יִהְיֶה בְּךָ אֶבְיוֹן | כִּי בָרֵךְ יְבָרֶכְךָ יְהוָה בָּאָרֶץ אֲשֶׁר יְהוָה אֱלֹהֶיךָ נֹתֵן לְךָ נַחֲלָה לְרִשְׁתָּהּ:

Dies ist eine Parallele zwischen das Zählen bis sieben vom wöchentlichen Shabbat und dem jährlichen Zählen bis sieben für die Freilassung im Shemittah.

Wöchentlicher Shabbat Shemittah Zyklus
Tag 1 = Manna Jahr 1 = Säen
Tag 2 = Manna Jahr 2 = Säen
Tag 3 = Manna  Jahr 3 = Säen
Tag 4 = Manna Jahr 4 = Säen
Tag 5 = Manna  Jahr 5 = Säen
Tag 6 = Doppelt vorbeireiten  Jahr 6 = Doppelte Ernte
Tag 7 = Shabbat Ruhe Jahr  7 = Shemittah (Ruhe)

2. Buch Moshe 16:22-30 sagt uns, dass wir am Shabbat nicht Kochen sollen. Stattdessen, sollten wir am sechsten Tag der Woche, so viel Essen zubereiten, das wir am Shabbat nicht mehr kochen brauchen (außer vielleicht um unser Essen aufzuwärmen).

Shemote (Exodus) 2. Moshe) 16:23-30
23 Und er sprach zu ihnen: Das ist es, was YAHWEH gesagt hat: Morgen ist eine Ruhe, ein heiliger Shabbat YAHWEH’S! Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das legt beiseite, damit es bis morgen aufbewahrt wird!
24 Und sie legten es beiseite bis zum Morgen, wie Moshe geboten hatte; und es wurde nicht stinkend, und es war auch kein Wurm darin.
25 Da sprach Moshe: Esst das heute! Denn heute ist der Shabbat YAHWEH’S; ihr werdet es heute nicht auf dem Feld finden.
26 Sechs Tage sollt ihr es sammeln, aber am siebten Tag ist der Shabbat, da wird keines zu finden sein.
27 Es geschah aber am siebten Tag, dass etliche vom Volk hinausgingen, um zu sammeln; und sie fanden nichts.
28 Da sprach YAHWEH zu Moshe: Wie lange weigert ihr euch, Meine Gebote und meine Anweisungen zu halten?
29 Seht, YAHWEH hat euch den Shabbat gegeben; darum gibt Er euch am sechsten Tag für zwei Tage Brot; so soll nun jeder an seiner Stelle bleiben, und niemand soll am siebten Tag seinen Platz verlassen!
30 So ruhte das Volk am siebten Tag.

So ähnlich wie im 3. Buch Moshe 25:20-22, verspricht YAHWEH uns einen doppelten Ertrag an Ernte zu geben im sechsten Jahr, sodass wir bis zum achten Jahr nicht mehr Säen oder Ernten brauchen. Genauso, wie wenn wir genügend Essen am sechsten Tag der Woche vorbereiten, so dass wir bis zum ersten Tag der Woche nichts Kochen brauchen (der „achte Tag“).

Vayiqra (Leviticus) 3. Moshe 25:20-22
20 Und wenn ihr sagt: Was sollen wir im siebten Jahr essen? Denn wir säen nicht und sammeln auch unseren Ertrag nicht ein! –
21 so [sollt ihr wissen:] Ich will im sechsten Jahr Meinem Segen gebieten, dass [das Land] den Ertrag für drei Jahre liefern soll;
22 sodass, wenn ihr im achten Jahr sät, ihr [noch] vom alten Ertrag essen werdet bis in das neunte Jahr; dass ihr von dem Alten essen werdet, bis sein Ertrag wieder hereinkommt.

Das Shemittah ist Teil eines größeren 50 Jahr Zyklus welches dem Omer Zählen bis Pfingsten ähnelt. Das 3. Buch Moshe 25: 8-10 sagt uns sieben Shabbatjahre zu zählen (d.h. 7 mal 7 Jahre= 49 Jahre) und im 50zigten Jahr das Jubeljahr auszurufen, am Tag der Versöhnung.

Vayiqra (Leviticus) 3. Moshe 25:8-10
8 “Und du sollst dir sieben Shabbatjahre abzählen, nämlich siebenmal sieben Jahre, sodass dir die Zeit der sieben Shabbatjahre 49 Jahre beträgt.
9 Da sollst du Hörnerschall ertönen lassen im siebten Monat, am zehnten [Tag] des siebten Monats; am Tag der Versöhnung sollt ihr ein Shopharhorn durch euer ganzes Land erschallen lassen.
10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt im Land eine Freilassung ausrufen für alle, die darin wohnen. Es ist das Halljahr, in dem jeder bei euch wieder zu seinem Eigentum kommen und zu seiner Familie zurückkehren soll.“

In diesem Model, zählen wir bis sechs und bekommen die Doppelte Ernte. Dann im nächsten Jahr erlassen wir unseren Geschwistern all ihre Schulden. Und im 50zigsten Jahr, alles verpfändete Land kehrt zu seinem ursprünglichen Besitzer zurück und jeder Israelitische Knecht wird freigelassen.

 

1 2 3 4 5 Dopp. Shem
8 9 10 11 12 Dopp. Shem
15 16 17 18 19 Dopp. Shem
22 23 24 25 26 Dopp. Shem
29 30 31 32 33 Dopp. Shem
36 37 38 39 40 Dopp. Shem
43 44 45 46 47 Dopp. Shem
Jubel 1 2 3 4 5 Dopp.
Shem 8 9 10 11 12 Dopp.
Shem 15 16 17 18 19 Dopp.
Shem 22 23 24 25 26 Dopp.
Shem 29 30 31 32 33 Dopp.
Shem 36 37 38 39 40 Dopp.
Shem 43 44 45 46 47 Dopp.
Shem Jubel 1 2 3 4 5
Dopp. Shem 8 9 10 11 12
Dopp. Shem 15 16 17 18 19
Dopp. Shem 22 23 24 25 26
Dopp. Shem 29 30 31 32 33…

Genauso wie wir im 7ten Jahr nicht Säen oder Ernten, genauso Säen oder Ernten wir nicht (mit einer Sichel oder mit einem Mähdrescher) im 50zigsten Jahr. Sondern, wir gehen Tag für Tag aufs Feld und holen uns was wir für den Tag benötigen.

Vayqra (Leviticus) 3. Moshe 25:11-12
11 “Denn das fünfzigste Jahr soll ein Halljahr für euch sein. Ihr sollt nicht säen, auch seinen Nachwuchs nicht ernten, auch seine unbeschnittenen Weinstöcke nicht lesen.
12 Denn ein Halljahr ist es; es soll euch heilig sein; vom Feld weg dürft ihr essen, was es trägt.”
(11) יוֹבֵל הִוא שְׁנַת הַחֲמִשִּׁים שָׁנָה תִּהְיֶה לָכֶם | לֹא תִזְרָעוּ וְלֹא תִקְצְרוּ אֶת סְפִיחֶיהָ וְלֹא תִבְצְרוּ אֶת נְזִרֶיהָ:
(12) כִּי יוֹבֵל הִוא קֹדֶשׁ תִּהְיֶה לָכֶם | מִן הַשָּׂדֶה תֹּאכְלוּ אֶת תְּבוּאָתָהּ

So wie wir nicht Säen oder Ernten sollen im Shmittah Jahr, genauso sollen wir im Jubeljahr auch nicht Säen oder Ernten. Dies bedeutet wir Säen und Ernten nicht im 49zigsten und 50zigsten Jahr. YAHWEH verspricht die Ernten so ertragreich zu machen, dass wir uns es erlauben können dies zu tun.

Vayiqra (Leviticus) 3. Moshe 25:20-22
20 Und wenn ihr sagt: Was sollen wir im siebten Jahr essen? Denn wir säen nicht und sammeln auch unseren Ertrag nicht ein! –
21 so [sollt ihr wissen:] Ich will im sechsten Jahr meinem Segen gebieten, dass [das Land] den Ertrag für drei Jahre liefern soll;
22 sodass, wenn ihr im achten Jahr sät, ihr [noch] vom alten Ertrag essen werdet bis in das neunte Jahr; dass ihr von dem Alten essen werdet, bis sein Ertrag wieder hereinkommt.

Dies gibt uns ein Hinweis darauf, wann YAHWEH’S Jubiläumszyklus sein mag. In 2. Könige 19: 29-34 lesen wir wie der König von Assyrien Jerusalem belagerte, während der Herrschaft von König Hiskia. Zahlenmäßig weit überlegen, fürchtete Hiskia sich dass sie von den Assyrern überwunden werden. Allerdings sandte YAHWEH eine Botschaft durch den Mund des Propheten Jesaja. YAHWEH sagte, dass das Volk in diesem Jahr das essen würde, was von selbst wuchs (ohne gepflanzt zu sein) und im zweiten Jahr würden sie von dem essen, was von dem Jahr davor Spross (auch ohne angepflanzt zu sein). Dann, im dritten Jahr würden die Juden wieder aussäen. Dies geht exakt einher mit dem Muster im
3. Buch Moshe 25: 20-22.

Melachim Bet (2. Könige) 19:29
29 ‘Und das soll dir zum Zeichen sein: In diesem Jahr werdet ihr Brachwuchs essen und im zweiten Jahr, was von selbst wachsen wird; im dritten Jahr aber sollt ihr säen und ernten und Weinberge pflanzen und deren Früchte essen!`

Angesehene Historiker wie Edwin R. Thiele (Die Geheimnisvolle Zahlen der hebräischen Könige) und Jack Finnegan (Das Handbuch der Bibel Chronologie) datieren die Belagerung durch die Assyrischen Truppen auf etwa 701 v. Chr. Wenn diese Zahl stimmt, dann war das Jahr 701 vor Christus ein Shemitta Jahr und das Jahr 700 vor Christus war ein Jubiläum. Vorwärts zu zählen um je 50, würde das Jahr 0 ein Jubiläum gewesen sein-außer, dass es kein Jahr 0 gibt und so wird das Jubiläum im Jahr 1 gewesen sein. Vorwärts zu zählen um je 50 war das Jahr 2001 ein Jubiläum, und die nächsten Shemittah Jahre würden 2008 CE, 2015 CE, 2022 CE und 2028 sein.

Es gibt eine Menge Meinungsverschiedenheiten darüber, wann das Jubiläum ist. Es gibt einige verwirrende Hinweise welche von der rabbinischen Seite des Hauses kommt.

YAHWEH gebot nur einen Kalender, welcher im Frühjahr beginnt. (2. Moshe 12: 2).

Shemote (Exodus) 2. Moshe 12:2
2 „Dieser Monat soll euch der Anfang der Monate sein, er soll für euch der erste Monat des Jahres sein“.

Jedoch, haben die Rabbis vier verschiedene Jahres Kalender, jedes beginnt zu einer anderen Jahreszeit:

1. einen „zivilen“ Kalender (beginnend im Frühjahr)
2. einen Kalender für Könige
3. einen Kalender für Bäume
4. einen “religiösen” Kalender, beginnend am Jubiläum

Wie wir noch woanders erklären, ziehen die Rabbis noch 240 oder 241 Jahre vom Kalender ab. Sie tun dies, damit es so scheint, als kam Yeshua nicht im 4000sten Jahr. Der Grund ist der, im rabbinischen Geist, wenn Yeshua im 4000sten Jahr kam, wäre es der Beweis dass Er der prophezeite Messias ist. Aus diesen beiden Gründen, beginnt deren Kalender im Herbst und hat verschiedene Jahre. Sie setzen das letzte Shemittah Jahr in Herbst 2007 bis 2008 und sie setzen die kommenden Shemittot (Mehrzahl) auf die folgenden Daten:

• 5775 (25 Sept. 2014 – 13 Sept. 2015)
• 5782 (7 Sept. 2021 – 25 Sept. 2022)
• 5789 (21 Sept. 2028 – 9 Sept. 2029)

Der Messianische Rabbi Jonathan Cahn sagt uns, dass die wirtschaftlichen Abstürze bei oder nahe dem Ende der Rabbinischen Shemittah Jahre passiert ist – 1973, 1980, 1987, 2001 und 2008. Das wirft die Frage auf, ob es einen wirtschaftlichen Absturz am oder um den 13. September 2015 geben wird.

Selbst wenn es einen wirtschaftlichen Absturz am oder um den 13. September 2015 geben wird, gibt es eine beliebige Anzahl von Erklärungen, warum die Wirtschaft am Ende des Rabbinischen Kalender Shemittot abstürzen könnte. Es ist aber kein Beweis dafür, dass YAHWEH will, dass wir den Rabbinischen Kalender verwenden sollen.

Aber abgesehen von der Zeit des Jubiläums, was findet sonst in einem Jubiläumsjahr statt, abgesehen davon, dass das Land ruht? YAHWEH sagt uns, alle Besitze sollen zum Eigentümer zurückkehren und alle Schulden sollen erlassen werden.

Vayiqra (Leviticus) 3. Moshe 25:13-17
13 “In diesem Halljahr soll jedermann wieder zu seinem Eigentum kommen.
14 Wenn ihr nun eurem Nächsten etwas verkauft oder von eurem Nächsten etwas abkauft, so soll keiner seinen Bruder übervorteilen;
15 sondern nach der Zahl der Jahre seit dem Halljahr sollst du es von ihm kaufen; und nach der Zahl der Erntejahre soll er [es] dir verkaufen.
16 Wenn es viele Jahre sind, sollst du ihm den Kaufpreis erhöhen, und wenn es wenige Jahre sind, sollst du ihm den Kaufpreis verringern; denn eine [bestimmte] Anzahl von Ernten verkauft er dir.
17 So soll nun keiner seinen Nächsten übervorteilen; sondern du sollst dich fürchten vor deinem Elohim. denn Ich, YAHWEH, bin euer Elohim!“

Obwohl uns nur geboten wird das Shemittah und das Jubeljahr zu halten, wenn wir im Land Israel leben, wird YAHWEH uns segnen, wenn wir das Shemittah und Jubeljahr halten, wenn wir in der Zerstreuung sind. Eine aus der Hebräischen Wurzeln Bauernfamilie (die Stelzers, vom Standard-Azure Farms) haben mir gesagt, dass sie die Entscheidung trafen nicht im siebten Jahr zu säen, in Gehorsam auf die Thora. Sie erzählten mir dass ihre Erträge sich durchschnittlich um 40-50% erhöhten in all den Jahren. Während sie die wissenschaftliche Ursache für den Anstieg nicht wussten, wurde ihnen schnell deutlich, dass es letztlich YAHWEH war, der die Erhöhung gebracht hatte.

Ein anderes wichtiges Thema des Jubeljahres ist das YAHWEH’S Land und Sein Volk absolut Ihm gehören. Keine Verträge über das Land im Land Israel, Darlehen oder Israelische Sklaven können über das Jubiläumsjahr verlängert werden. Im Jubeljahr müssen alle Ländereien zurückkehren zu ihrem Besitzer und alle Schulden jeglicher Art müssen erlassen werden. (Die geistige Erfüllung hier, mögen geistige und emotionale Schulden sein).

Vayiqra (Leviticus) 3. Moshe 25:23-28
23 ‚Ihr sollt das Land nicht für immer verkaufen; denn das Land gehört mir, und ihr seid Fremdlinge und Gäste bei mir.
24 Und ihr sollt in dem ganzen Land, das euch gehört, die Wiedereinlösung des Landes zulassen.
25 Wenn dein Bruder verarmt und dir etwas von seinem Eigentum verkauft, so soll derjenige als Löser für ihn eintreten, der sein nächster Verwandter ist; er soll auslösen, was sein Bruder verkauft hat.
26 Und wenn jemand keinen Löser hat, aber mit seiner Hand so viel erwerben kann, wie zur Wiedereinlösung nötig ist,
27 so soll er die Jahre, die seit dem Verkauf verflossen sind, abrechnen und für den Rest den Käufer entschädigen, damit er selbst wieder zu seinem Eigentum kommt.
28 Wenn er ihn aber nicht entschädigen kann, so soll das, was er verkauft hat, in der Hand des Käufers bleiben bis zum Halljahr; dann soll es frei ausgehen, und er soll wieder zu seinem Eigentum kommen.`

Es wird oft behauptet, dass Ephraim wieder auf sein Erbe zurück gebracht wird im Jubeljahr. Wenn unsere früheren Daten von Thiele und Finnegan richtig sind, ist, könnte dies circa 2050 CE sein

Im 2. Buch Mohse 21:1-6 und im 5. Buch Moshe 15:12-18 lesen wir in der Thora über den Hebräischen Knecht, der sich wünscht nicht freigelassen zu werden von seinem Herrn.

Devarim (Deuteronomium) 5. Moshe 15:12-18
12 „Wenn dein Bruder, ein Hebräer oder eine Hebräerin, sich dir verkauft hat, so soll er dir sechs Jahre lang dienen, und im siebten Jahr sollst du ihn als Freien entlassen.
13 Und wenn du ihn als Freien entlässt, so sollst du ihn nicht mit leeren Händen ziehen lassen;
14 sondern du sollst ihn reichlich von deiner Herde und von deiner Tenne und von deiner Kelter ausstatten und ihm geben von dem, womit YAHWEH, dein Elohim, dich gesegnet hat.
15 Und denke daran, dass du ein Knecht warst im Land Ägypten und dass YAHWEH, dein Elohim, dich erlöst hat; darum gebiete ich dir heute diese Dinge.
16 Wenn er aber zu dir sagt: „Ich will nicht von dir wegziehen!“, weil er dich und dein Haus lieb hat und es ihm gut geht bei dir,
17 so nimm einen Pfriem und durchbohre ihm sein Ohr an der Tür, und er sei auf ewig dein Knecht; und mit deiner Magd sollst du ebenso verfahren.
18 Es soll dir nicht schwerfallen, ihn als Freien zu entlassen; denn das Doppelte des Lohnes eines Tagelöhners hat er dir sechs Jahre lang erarbeitet; so wird YAHWEH, dein Elohim, dich segnen in allem, was du tust.

Wenn ein Israelischer Knecht lieber bei seinem Herrn bleiben möchte, hat er die Wahl die Freilassung zu umgehen. Dies würde voraussetzen, dass alle Knechtbesitzer ihre Knechte sehr gut behandeln. Es könnte auch symbolisch auf Israel sein, welches kein Verlangen danach hat von ihrem Meister YAHWEH wegzugehen.

Da es eines der Absichten Yeshua’s war den Gefangenen Freilassung zu verkünden, informiert uns die Tradition, dass Yeshua’s Dienst begonnen haben möge um die Zeit von Yom Kippur, wenn die Freigabe der Gefangenen erklärt wird.

Pharisäischen (Orthodoxen) Judentum fordert traditionell eine Taufe, einen Tag vor Yom Kippur; und das ist wahrscheinlich auch der Zeitraum, als Yeshua getauft wurde von Yochanan HaMatbil (Johannes der Täufer). Es markiert auch den Beginn von Yeshua’s Salbung als Hohepriester in der erneuerten Ordnung von Melchizedek, wie jeder Priester gereinigt und gesalbt werden muss, bevor sein Dienst beginnen kann.

Luqa (Lukas) 3:21-23
21 Es geschah aber, als alles Volk sich taufen ließ und auch Yeshua getauft wurde und betete, da tat sich der Himmel auf,
22 und der Heilige Geist stieg in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab, und eine Stimme ertönte aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein geliebter Sohn; an dir habe ich Wohlgefallen!
23 Und Yeshua war ungefähr 30 Jahre alt, als er begann;….

Wie wir im nächsten Kapitel von Chanukka zeigen, wurde Yeshua wahrscheinlich am ersten Tag des Herbst-Festes Sukkot (Laubhüttenfest) geboren. Da Yom Kippur fünf Tage vor Sukkot stattfindet, wäre Yeshua „um die dreißig Jahre alt“ gewesen, als Er Seinen Dienst begann. Beachten wir auch dass, nachdem Er von dem Teufel vierzig Tage versucht wurde, kehrte Yeshua zurück nach Nazaret (Nazareth) und gab bekannt, dass Er gesandt wurde, um die Freigabe für die Gefangenen zu verkünden. Denken wir daran, dass die Freigabe „Verkünden“ eine Funktion des Jubeljahres ist.

Luqa (Lukas) 4:13-21
13 Und nachdem der Teufel alle Versuchung vollendet hatte, wich er von Ihm eine Zeit lang.
14 Und Yeshua kehrte in der Kraft des Geistes zurück nach Galiläa; und das Gerücht von ihm verbreitete sich durch die ganze umliegende Gegend.
15 Und Er lehrte in ihren Synagogen und wurde von allen gepriesen.
16 Und Er kam nach Nazareth, wo Er erzogen worden war, und ging nach Seiner Gewohnheit am Shabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.
17 Und es wurde Ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gegeben; und als Er die Buchrolle aufgerollt hatte, fand Er die Stelle, wo geschrieben steht:
18 „Der Geist YAHWEH’S ist auf Mir, weil Er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; Er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen,
19 um zu verkündigen das angenehme Jahr YAHWEH’S.
20 Und Er rollte die Buchrolle zusammen und gab sie dem Diener wieder und setzte sich, und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.
21 Er aber fing an, ihnen zu sagen: Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren!“

Korrekturgelesen am 14.7.2021/HPE/BR
Achtung: Die auf Seite 5 rot markierten Aussagen müssen zeitlich angepasst werden!
Atención: ¡Las afirmaciones marcadas en rojo en la página 5 deben ajustarse a tiempo!

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