Chapter 10:

Der Tag der Versöhnung (Yom Kippur)

Der zehnte Tag des siebten Monats hat verschiedene Namen, aber am meisten wird er Yom Kippur oder der Tag der Versöhnung genannt. Allerdings nennt die Thora ihn Yom HaKippurim (יוֹם הַכִּפּוּרִים), oder ‘der Tag der Versöhnungen (Mehrzahl).’

Der Tag der Versöhnungen ist der am meisten abgesonderter Tag in unserem Jahr. YAHWEH sagt uns keine Arbeit an diesem Tag zu verrichten, denn YAHWEH verspricht die Seele auszutilgen die diesen Tag nicht als absoluten Ruhetag einhält.

Shemote (Leviticus) 3. Moshe 23:26-32
26 Und YAHWEH redete zu Moshe und sprach:
27 „Am zehnten [Tag] in diesem siebten Monat ist der Versöhnungstag, der soll euch eine heilige Versammlung sein; und ihr sollt eure Seelen demütigen und YAHWEH ein Feueropfer darbringen;
28 und ihr sollt an diesem Tag keine Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, um Sühnung für euch zu erwirken vor YAHWEH, eurem Elohim.
29 Denn jede Seele, die sich an diesem Tag nicht demütigt, die soll ausgerottet werden aus ihrem Volk;
30 und die Seele, die an diesem Tag irgendeine Arbeit verrichtet, die will Ich vertilgen mitten aus ihrem Volk.
31 Ihr sollt keine Arbeit verrichten. Das ist eine ewig gültige Ordnung für eure [künftigen] Geschlechter an allen euren Wohnorten.
32 Ein Shabbat der Ruhe soll es für euch sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen. Am neunten [Tag] des Monats, am Abend, sollt ihr die Feier [beginnen], und sie soll von einem Abend bis zum anderen währen.“
(26) וַיְדַבֵּר יְהוָה אֶל מֹשֶׁה לֵּאמֹר
(27) אַךְ בֶּעָשׂוֹר לַחֹדֶשׁ הַשְּׁבִיעִי הַזֶּה יוֹם הַכִּפֻּרִים הוּא מִקְרָא קֹדֶשׁ יִהְיֶה לָכֶם וְעִנִּיתֶם אֶת נַפְשֹׁתֵיכֶם | וְהִקְרַבְתֶּם אִשֶּׁה לַיהוָה
(28) וְכָל מְלָאכָה לֹא תַעֲשׂוּ בְּעֶצֶם הַיּוֹם הַזֶּה | כִּי יוֹם כִּפֻּרִים הוּא לְכַפֵּר עֲלֵיכֶם לִפְנֵי יְהוָה אֱלֹהֵיכֶם
(29) כִּי כָל הַנֶּפֶשׁ אֲשֶׁר לֹא תְעֻנֶּה בְּעֶצֶם הַיּוֹם הַזֶּה | וְנִכְרְתָה מֵעַמֶּיהָ
(30) וְכָל הַנֶּפֶשׁ אֲשֶׁר תַּעֲשֶׂה כָּל מְלָאכָה בְּעֶצֶם הַיּוֹם הַזֶּה | וְהַאֲבַדְתִּי אֶת הַנֶּפֶשׁ הַהִוא מִקֶּרֶב עַמָּהּ
(31) כָּל מְלָאכָה לֹא תַעֲשׂוּ | חֻקַּת עוֹלָם לְדֹרֹתֵיכֶם בְּכֹל מֹשְׁבֹתֵיכֶם
(32) שַׁבַּת שַׁבָּתוֹן הוּא לָכֶם וְעִנִּיתֶם אֶת נַפְשֹׁתֵיכֶם | בְּתִשְׁעָה לַחֹדֶשׁ בָּעֶרֶב מֵעֶרֶב עַד עֶרֶב תִּשְׁבְּתוּ שַׁבַּתְּכֶם

Yom Ha Kippurim wird „das Fasten“ genannt in Apostelgeschichte 27:9, weil es traditionell so gehalten wird, in dem man sich vierundzwanzig Stunden lang vom Essen und Trinken fernhält

Ma’asei (Apostelgeschichte) 27:9-10
9 Da aber schon geraume Zeit verflossen war und die Schifffahrt gefährlich wurde, weil auch das Fasten bereits vorüber war, warnte sie Shaul
10 und sprach zu ihnen: „Ihr Männer, ich sehe, dass diese Schiffsreise mit Schädigung und großem Verlust nicht nur für die Ladung und das Schiff, sondern auch für unser Leben verbunden sein wird!“

Allerdings, während Fasten ein gute Möglichkeit ist, seine Seele zu demütigen, ist das Gebot hier nicht zwangsläufig zu Fasten, sondern seine Seele zu demütigen von Abend des neunten des Monats bis zum Abend des zehnten des Monats.

Vaiqra (Leviticus) 3. Moshe) 23:32
32 Ein Shabbat der Ruhe soll es für euch sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen. Am neunten [Tag] des Monats, am Abend, sollt ihr die Feier [beginnen], und sie soll währen von einem Abend bis zum anderen.

Während das Fasten zu wünschenswerten geistlichen Erfolgen führen kann, lasst uns beachten dass es nicht immer medizinisch angemessen ist für Diabetiker, Patienten einer Intensivstation und oder stillenden Mütter zu Fasten. Wenn der jeweilige medizinische Zustand einen vom Fasten ausschließt, gibt es andere Möglichkeiten seine Seele zu demütigen, so wie Sacktuch auf der Haut zu tragen. Dies erfüllt auch YAHWEH’S Gebot die Seele zu demütigen.

Bemidbar (Numeri) 4. Moshe 29:7-11 gibt uns ein zweites Zeugnis das wir uns von jeglicher Arbeit enthalten sollen an diesem Tag. Es gibt uns auch ein Liste der Opfer welche YAHWEH erwartet die der Priester am Yom Ha Kippurim opfert, wenn ein Tempel oder Stiftshütte vorhanden ist.

Bemidbar (Numeri) 4. Moshe) 29:7-11
7 “Und am zehnten Tag dieses siebten Monats sollt ihr eine heilige Versammlung halten und sollt eure Seelen demütigen; da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten.
8 Und ihr sollt YAHWEH ein Brandopfer darbringen, zum lieblichen Geruch: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige Lämmer, makellos sollen sie euch sein,
9 samt ihrem Speisopfer von Feinmehl, mit Öl gemengt, drei Zehntel zum Stier, zwei Zehntel zu dem einen Widder,
10 und ein Zehntel zu jedem Lamm von den sieben Lämmern;
11 dazu einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem Sündopfer zur Versöhnung und dem beständigen Brandopfer mit seinem Speisopfer und ihren Trankopfern“.

Hebräer 9:7 sagt uns dass dies die Opfer sind für die Sünden der Menschen, welche sie aus Unwissenheit begangen haben.

Ivrim (Hebräer) 9:7
7 In das zweite [Zelt] aber geht einmal im Jahr nur der Hohepriester, [und zwar] nicht ohne Blut, das er für sich selbst und für die Verirrungen des Volkes darbringt.

Doch sandte der Hohepriester auch einen Sündenbock fort in die Wüste.

Vayiqra (Leviticus) 3. Moshe 16:1-34
1 Und YAHWEH redete zu Moshe nach dem Tod der beiden Söhne Aharons, als sie vor YAHWEH traten und daraufhin starben.
2 Und YAHWEH sprach zu Moshe: Sage deinem Bruder Aharon, dass er nicht zu allen Zeiten in das Heiligtum hineingehen soll, hinter den Vorhang, vor den Sühnedeckel, der auf der Lade ist, damit er nicht stirbt; denn Ich will auf dem Sühnedeckel in einer Wolke erscheinen.
3 Auf diese Weise soll Aharon in das Heiligtum hineingehen: mit einem jungen Stier als Sündopfer und mit einem Widder als Brandopfer;
4 und er soll den heiligen leinenen Leibrock anziehen und soll ein leinenes Unterkleid an seinem Fleisch haben und sich mit einem leinenen Gürtel gürten und einen leinenen Kopfbund umbinden, denn das sind die heiligen Kleider; und er soll sein Fleisch im Wasser baden und sie anziehen.
5 Dann soll er von der Gemeinde der Kinder Israels zwei Ziegenböcke nehmen als Sündopfer und einen Widder als Brandopfer.
6 Und Aharon soll den Jungstier als Sündopfer für sich selbst herzubringen und Sühnung erwirken für sich und sein Haus.
7 Danach soll er die beiden Böcke nehmen und sie vor YAHWEH stellen, an den Eingang der Stiftshütte.
8 Und Aharon soll Lose werfen über die beiden Böcke, ein Los für YAHWEH und ein Los für die Verwendung als Sündenbock.
9 Und Aharon soll den Bock herzubringen, auf den das Los für YAHWEH fiel, und ihn als Sündopfer opfern.
10 Aber den Bock, auf den das Los für die Verwendung als Sündenbock fiel, soll er lebendig vor YAHWEH stellen, um über ihm die Sühnung zu erwirken und ihn als Sündenbock in die Wüste fortzuschicken.
11 Und Aharon bringe den Jungstier des Sündopfers herzu, das für ihn selbst bestimmt ist, und erwirke Sühnung für sich und sein Haus; und er schächte den Jungstier des Sündopfers, das für ihn selbst bestimmt ist.
12 Danach nehme er die Pfanne voll Feuerkohlen von dem Altar, der vor YAHWEH steht, und seine beiden Hände voll wohlriechenden zerstoßenen Räucherwerks und bringe es hinein hinter den Vorhang;
13 und er lege das Räucherwerk auf das Feuer vor YAHWEH damit die Wolke des Räucherwerks den Sühnedeckel verhüllt, der auf dem Zeugnis ist, und er nicht stirbt.
14 Er soll auch von dem Blut des Jungstieres nehmen und es mit seinem Finger gegen den Sühnedeckel sprengen, nach Osten zu. Siebenmal soll er so vor dem Sühnedeckel mit seinem Finger von dem Blut sprengen.
15 Danach soll er den Bock des Sündopfers, das für das Volk bestimmt ist, schächten und sein Blut hineinbringen hinter den Vorhang, und er soll mit dessen Blut tun, wie er mit dem Blut des Jungstiers getan hat, und er soll es auf den Sühnedeckel und vor den Sühnedeckel sprengen.
16 So soll er Sühnung erwirken für das Heiligtum wegen der Unreinheiten der Kinder Israels und wegen ihrer Übertretungen und aller ihrer Sünden, und er soll dasselbe tun mit der Stiftshütte, die sich mitten unter ihren Unreinheiten befindet.
17 Und kein Mensch soll in der Stiftshütte sein, wenn er hineingeht, um die Sühnung zu erwirken im Heiligtum, bis er wieder hinausgeht. Und so soll er Sühnung erwirken für sich und sein Haus und die ganze Gemeinde Israels.
18 Und er soll hinausgehen zu dem Altar, der vor YAHWEH steht, und für ihn Sühnung erwirken. Und er soll von dem Blut des Jungstieres und von dem Blut des Bockes nehmen und auf die Hörner des Altars tun, ringsum,
19 und er soll mit seinem Finger von dem Blut siebenmal darauf sprengen und ihn reinigen und heiligen von der Unreinheit der Kinder Israels.
20 Und wenn er die Sühnung vollendet hat für das Heiligtum und die Stiftshütte und den Altar, so soll er den lebendigen Bock herzubringen.
21 Und Aharon soll seine beiden Hände auf den Kopf des lebendigen Bockes stützen und über ihm alle Schuld der Kinder Israels und alle ihre Übertretungen in allen ihren Sünden bekennen, und er soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereitsteht, in die Wüste fortschicken.
22 Und der Bock soll alle ihre Schuld, die auf ihm liegt, in ein abgeschiedenes Land tragen; und er schicke den Bock in die Wüste.
23 Und Aharon soll in die Stiftshütte gehen und die leinenen Kleider ausziehen, die er anzog, als er in das Heiligtum ging, und soll sie dort lassen;
24 und er soll sein Fleisch im Wasser baden an heiliger Stätte und seine eigenen Kleider anziehen und hinausgehen und sein Brandopfer und das Brandopfer des Volkes opfern und Sühnung erwirken für sich und das Volk.
25 Und das Fett des Sündopfers soll er auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen.
26 Der aber, welcher den Bock als Sündenbock fortgesandt hat, soll seine Kleider waschen und seinen Leib im Wasser baden, und danach kann er in das Lager kommen.
27 Den Jungstier des Sündopfers aber und den Bock des Sündopfers, deren Blut zur Sühnung in das Heiligtum gebracht worden ist, soll man hinaus vor das Lager schaffen und mit Feuer verbrennen, ihre Haut und ihr Fleisch und ihren Unrat.
28 Und der sie verbrannt hat, wasche seine Kleider und bade seinen Leib im Wasser, und danach kann er in das Lager kommen.
29 Und das soll eine ewig gültige Ordnung für euch sein: Am zehnten Tag des siebten Monats sollt ihr eure Seelen demütigen und kein Werk tun, weder der Einheimische noch der Fremdling, der in eurer Mitte wohnt.
30 Denn an diesem Tag wird für euch Sühnung erwirkt, um euch zu reinigen; von allen euren Sünden sollt ihr gereinigt werden vor YAHWEH.
31 Darum soll es euch ein Sabbat der Ruhe sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen; das soll eine ewige Ordnung sein.
32 Und die Sühnung soll ein Priester vollziehen, den man gesalbt und dessen Hand man gefüllt hat, damit er anstelle seines Vaters als Priester dient; und er soll die leinenen Kleider anziehen, die heiligen Kleider,
33 und er soll Sühnung erwirken für das Allerheiligste und die Stiftshütte, und für den Altar soll er Sühnung tun; auch für die Priester und für die ganze Volksgemeinde soll er Sühnung erwirken.
34 Das soll euch eine ewige Ordnung sein, dass ihr für die Kinder Israels einmal im Jahr Sühnung erwirkt wegen allerihrer Sünden! Und man machte es so, wie YAHWEH es Moshe geboten hatte.

Während es ziemlich umstritten ist, da der Sündenbock fortgeschickt wurde „all“ die Sünden der Menschen zu tragen, glauben einige Gelehrte, dass der Sündenbock auch für die Sünden diente, welche die Menschen absichtlich getan haben, sofern sie später ihre Sünden bereuten, (so wie die berühmte Sünde von König David mit Bathsheba). Der Talmud berichtet uns, dass die Menschen wussten, wann ihnen ihre Sünden vergeben worden sind, da der Hohepriester ein scharlachrotes Tuch an den Hörnern des Sündenbockes befestigte, und wenn YAHWEH ihnen ihren Sünden vergeben hat, ließ Er das Scharlach rote Tuch auf übernatürliche Weise weiß werden.

Yeshayahu (Jesaja) 1:18
18 „Kommt doch, wir wollen miteinander rechten“!, spricht YAHWEH. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee; wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie [weiß] wie Wolle werden.
 (18) לְכוּ נָא וְנִוָּכְחָה יֹאמַר יְהוָה | אִם יִהְיוּ חֲטָאֵיכֶם כַּשָּׁנִים כַּשֶּׁלֶג יַלְבִּינוּ אִם יַאְדִּימוּ כַתּוֹלָע כַּצֶּמֶר יִהְיוּ

Nach dem Talmud, wurde ein zweites Tuch an der Tür des Tempels befestigt und später an den Felsen, damit diejenigen im Tempel sehen konnten, wenn YAHWEH Seinem Volk vergeben hat.

Nachman B. Isaac sagte, es sei die Zunge des Scharlach, wie es gelehrt wurde: Ursprünglich befestigten sie den scharlach roten Faden an der Tür des [Tempel] Gerichts auf der Außenseite. 28 Wenn es weiß geworden war freuten sich die Menschen, 29 und, wenn es nicht weiß wurde, waren sie traurig. Daher machten sie eine Regel, dass es an die Tür des Gerichts auf der Innenseite befestigt werden sollte. Menschen guckten jedoch immer noch hinein und wenn sie sahen dass er weiß geworden war, freuten sie sich und wenn er nicht weiß wurde waren sie traurig. Sie machten daher eine Regel, dass die Hälfte davon sollte an den Felsen befestigt werden und die andere Hälfte zwischen den Hörnern der Ziege, welche [in die Wüste] geschickt wurde.
[Babylonischen Talmud, Rosch Haschana 31b, Soncino Press]

Der Talmud sagt auch dass vierzig Jahre bevor der Tempel zerstört wurde, hörte der scharlachrote Faden auf weiß zu werden. Es blieb weiter rot, was darauf deutet dass YAHWEH Seinem Volk ihre Sünden nicht mehr vergab.

Vierzig Jahre vor der Zerstörung des Tempels ist der scharlachrote Faden nicht mehr weiß geworden, sondern er blieb Rot.
[Babylonischen Talmud, Rosch Haschana 31b, Soncino Press]

Traktat Yoma 39b gibt uns einen zweites Zeugnis, das für die letzten vierzig Jahre vor der Zerstörung des Tempels, der „karminfarbige Gurt“ nicht mehr weiß geworden ist.

Unsere Rabbis lehrten: Während der letzten vierzig Jahre vor der Zerstörung des Tempels, kam das Los [für den YAHWEH] [sic] nicht mehr in die rechte Hand; noch ist der purpurfarbenen Gurt weiß geworden; noch leuchtete das westlichste Licht; und die Türen des Hekal würden sich von selbst öffnen, bis R. Johanan b. Zakkai sie bedrohte und sprach: Hekal, Hekal, warum willst du der Alarmierer selbst sein? 5 [Traktat Yoma Babylonischen Talmud 39b, Soncino Press]

Als der Tempel im Jahr 70 CE zerstört wurde, vierzig Jahre vor diesem Datum liegt die Einstellung dieses Wunders bei circa 30 CE, aufgrund dessen viele Gelehrte glauben, dass Yeshua für unsere Sünden gestorben ist und am dritten Tag auferweckt worden ist.

Der Talmud hat viele verschiedene Einträge, manche davon scheinen zu stimmen und viele von ihnen sind umstritten. Doch, wenn dieses Wunder welches im Talmud niedergeschrieben ist geglaubt werden kann, scheint es, dass es nur ein Zeichen von YAHWEH gewesen sein kann,mit dem Er Seinem Volk zeigte, dass Yeshua wirklich ihr Messias ist und dass, das einfache Blut von Stieren und Böcken nicht mehr ausreichend sein wird, damit Er Seinem Volk ihren Sünden vergeben kann.

Und während die Schrift es nicht festlegt, gibt es Menschen die glauben dass der herausragende Tag der Versöhnung der Tag ist an dem wir zusehen sollen, dass wir vor YAHWEH unserem Elohim die richtige Einstellung haben. Es ist der Tag an dem wir andere von ihren Schulden lösen sollen, ob Finanziell, emotional oder geistlich. Wenn unsere Herzen gegen jemanden verhärtet sind für das Böse das er an uns getan hat, ist dies der Tag, an dem wir die alten Schulden loslassen und vergeben sollen, egal wie frisch die Verletzung ist.

Die Schrift sagt uns nicht, ob das Fasten in Jesaja 58 sich direkt auf Yom Kippur bezieht oder nicht, aber viele sehen Parallelen zu dieser Passage.

Yeshayahu (Jesaja) 58:1-12
1 Rufe aus voller Kehle, schone nicht! Erhebe deine Stimme wie ein Shofarhorn und verkündige meinem Volk seine Übertretungen und dem Haus Jakob seine Sünde!
2 Sie suchen mich Tag für Tag und begehren, meine Wege zu kennen, wie ein Volk, das Gerechtigkeit geübt und das Recht seines Elohim nicht verlassen hat; sie verlangen von mir gerechte Urteile, begehren die Nähe Elohims:
3 Warum fasten wir, und du siehst es nicht, warum kasteien wir unsere Seelen, und du beachtest es nicht? – Seht, an eurem Fastentag geht ihr euren Geschäften nach und treibt alle eure Arbeiter an!
4 Siehe, ihr fastet, um zu zanken und zu streiten und dreinzuschlagen mit gottloser Faust; ihr fastet gegenwärtig nicht so, dass euer Schreien in der Höhe Erhörung finden könnte.
5 Meint ihr, dass mir ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilfhalm und sich in Sacktuch und Asche bettet? Willst du das ein Fasten nennen und einen YAHWEH wohlgefälligen Tag?
6 Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: dass ihr ungerechte Fesseln losmacht, dass ihr die Knoten des Joches löst, dass ihr die Unterdrückten freilasst und jegliches Joch zerbrecht?
7 Besteht es nicht darin, dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und arme Verfolgte in dein Haus führst, dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst?
8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasche Fortschritte machen; deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit YAHWEH wird deine Nachhut sein!
9 Dann wirst du rufen, und YAHWEH wird antworten; du wirst schreien, und Er wird sagen: Hier bin Ich! Wenn du das Joch aus deiner Mitte hinwegtust, das [höhnische] Fingerzeigen und das unheilvolle Reden;
10 wenn du dem Hungrigen dein Herz darreichst und die verschmachtende Seele sättigst – dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag!
11 YHWH wird dich ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen.
12 Und die aus dir [hervorgehen,] werden die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen, du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten; und man wird dich nennen »Der die Breschen vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man [dort] wohnen kann.

Ganz klar, es ist wichtig dass wir uns täglich prüfen, um zu sehen, wo wir uns vor YAHWEH verbessern können. Dennoch, wenn es einen Kalendertag gibt, an dem es „ganz wichtig ist“ dass wir uns vor YAHWEH demütigen und zu schauen, wo wir noch mehr Gerechtigkeit tun können, wird Yom Kippur dieser Kalendertag sein.

 

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