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Autorenhinweise

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Oftmals fragen mich die Leute welche Version der Schrift ich nutze. Normalerweise zitiere  ich aus der „New King James Version“ (NKJV). Grundsätzlich ist diese Bibelversion weit verbreitet und einfach zu lesen. Für Übersetzungen wird die Version „Schlachter 2000, © Genfer Bibelgesellschaft“ verwendet. Allerdings korrigiere ich die Namen und Begriffe in ihre hebräischen Formen. Wenn ich es für hilfreich erachte etwas zu verdeutlichen oder zusätzliche Informationen zu liefern, werde ich meine Worte in Klammern setzen.

Sofern nicht anders angegeben, sind alle hebräischen und aramäischen Zitate aus dem Tenach (Altes Testament) aus dem hebräischen masoretischen Text (MT). Sofern nicht anders angegeben sind alle Zitate in Aramäisch für den erneuerten Bund (Neues Testament) aus dem östlichen Peshitta. Für das griechische zitiere ich normalerweise aus dem „Bibleworks Greek Text“ (BGT). Wenn ich irgendetwas anderes zitiere, werde ich versuchen es euch wissen zu lassen.

Aus historischen Gründen die zu kompliziert sind hier zu erläutern, ist die protestantische Welt zu der Überzeugung gekommen, dass die Aposteln ihre Briefe zuerst im Griechischen schrieben. Dies ist nicht richtig. Wie wir in diesem Buch erläutern werden, sagen uns die Kirchenväter, dass die Briefe in einer semitischen Sprache geschrieben wurden (Hebräisch und/oder Aramäisch). Die dann später ins Griechische übersetzt worden sind. Allerdings, sind die hebräischen und/oder aramäischen Originaltexte nicht mehr verfügbar, und es gibt Beweise das einige der griechischen Texte älter sind als die aramäischen. Aus diesem Grund nutze ich manchmal die griechischen Texte als Textanalysen.

Es ist wahr, das alle Texte die wir heute haben über die Jahre verändert wurden (auch der sogenannte „original“ hebräisch masoretischer Text). Es ist wichtig dies zu wissen, weil  Anti-Missionare des Öfteren auf die Unterschiede zwischen dem hebräisch masoretischen Text und dem Text des erneuerten Bundes hinweisen und dann behaupten dass der erneuerte Bund falsch sei (dass es nicht mit dem masoretischen Text übereinstimmt). Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, selbst der hebräisch masoretische Text widerspricht sich an Stellen, wo es von Menschen überschrieben wurde. Es ist auch wichtig zu erkennen, dass der hebräisch masoretische Text nur 900-1100 CE zurück liegt und es ist ein Ergebnis eines jüdisch-orthodoxen Versuches die Texte in Einklang mit den jüdisch orthodoxen Traditionen zu etablieren oder zu standardisieren (eines davon ist Yeschuas Gottheit abzulehnen). Dies ist kein Grund zu verzweifeln. Wir müssen einfach erkennen, dass einige kleine Veränderungen und Neuerungen über die Jahrhunderte stattgefunden haben. Dann müssen wir verstehen das Yahweh treu ist, um uns das zu geben was wir brauchen, wenn wir es brauchen und durch sorgfältige Gelehrsamkeit können wir das ableiten was sich geändert hat und warum. Ich habe beschlossen die hebräischen Namen und Formen zu nutzen aus Gründen die ich erhoffe  klarer zu werden, wenn du fertig bist diese Studie zu lesen. An vielen Stellen sagt uns Yahweh (Jehovah) das Er sehr eifrig ist mit Seinen Namen und verspricht denen zu belohnen die Seinen Namen kennen.

Tehillim (Psalmen) 91:14
14 „Weil er sich an mich klammert, darum will Ich ihn erretten; Ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt”.

 Die Aussprache des göttlichen Namen ist ein Gesprächsgegenstand. Ich spreche Seinen Namen als Yahweh (oder Yahuweh) aus und werde in diesem Buch “Yahweh” schreiben. Wenn du einer anderen Überzeugung der Aussprache bist, ersetze diese einfach während du liest.

Im hebräischen, ist der Begriff für „Gott“ Elohim. Ich werde versuchen dies in diesem Buch zu nutzen, denn das Wort „Gott“ ist tatsächlich der Name eines heidnischen gottes- und uns wird gesagt, wir sollen nicht die Namen von anderen Götter nutzen (z.B. im 2. Buch Mose 23:13).

Weil dieses Buch ein Elementarbuch ist und viele Leute es im Internet lesen werden, bitte ich um deine Geduld, wenn ich die Namen zu Beginn eines Kapitels erkläre. Das erste Mal, wenn ich „Yahweh“ schreibe füge ich oft „(Jehovah)“ hinzu, und das erste Mal, wenn ich Elohim schreibe füge ich „(Gott)“ hinzu usw.- dann werde ich wechseln zu den hebräischen Formen für den restlichen Teil des Kapitels.

Dies Buch ist eine Zusammenstellung von verschieden Studien, die im Laufe der Zeit gemacht worden sind und als ein Buch zusammengesetzt. Die Bibelzitate in den älteren Kapitel sind 5 Plätze eingerückt (mehr Einzug) und die Zitate in den neueren (überarbeiteten) Kapiteln haben weniger Vertiefung.

Ich weiß das nichts, was ein Mann macht perfekt sei, aber ich hoffe, dass dieses Buch  dazu beitragen wird besser zu verstehen, welchen Kalender Yahweh möchte dass wir halten, zumindest im kleinen Rahmen.

 

Norman B. Willis

In der ephraimitischen Zerstreuung,

Geschätzt 6014 (2014 CE).

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