Chapter 5:

Wo wird Äquinoktium befohlen?

Es gibt ein paar ganz besondere Menschen, die ich Ihnen gerne vorstellen möchte.

Zuerst wollen wir Moshe Navi kennenlernen, der auch als Prophet Moshe bekannt ist. Nun lebte Moshe um 1500 v. Chr., also etwa 1500 Jahre vor Yeshua, dem Messias. Moshe ist für mehrere Dinge berühmt, aber eines der berühmtesten ist, dass er den Kindern Israels das gab, was man die Thora (oder die Gesetze des Moshe) nennt. Und es gibt einen bestimmten Kalender in dieser Thora, den ganz Israel einhalten soll.

Kommen wir nun zu Hipparchus von Nicaea, der auch Hipparchus von Rhodos genannt wird. Er lebte etwa 190 bis 120 v. Chr. Das ist etwas weniger als 200 Jahre vor Yeshua Messias, aber es ist etwa 1300 Jahre nach den Tagen des Propheten Moshe (oder Moses). Nun war Hipparchus ein griechischer Astronom, der die Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) entdeckte. Ein Äquinoktium wird manchmal auch als Equilux bezeichnet und ist der Zeitpunkt im Jahr, an dem Tag und Nacht gleich lang sind. Es gibt eine Frühlings-Tagundnachtgleiche in der nördlichen Hemisphäre, wo das Land Israel ist, es geschieht etwa jeden 20. bis 21. März. Nun verwenden einige Leute den Equilux (oder Äquinoktium), um ihren Kalenderbeobachtung zu beginnen.

[Hinweis 2022: Wir haben kürzlich erfahren, dass das Äquinoktium noch früher entdeckt wurde, und zwar vom Babylonischen Astronomen Kidinnu um zirka 379 v. Chr. Somit ist das fast zweieinhalb Jahrhunderte vor Hipparchus. Der springende Punkt ist jedoch, dass das Äquinoktium von den Babyloniern und den Griechen entdeckt wurde (die alle Teil des babylonischen Systems waren). Es hat nichts mit der Thora von Moshe zu tun.]

Aber bedenken wir, wenn Hipparchus die Tagundnachtgleichen erst etwa 1300 Jahre nach der Zeit, in der Moshe (oder Moses) lebte, entdeckte, dann konnten die Tagundnachtgleichen zu Moshes Zeit noch nicht bekannt gewesen sein. Aber wenn die Tagundnachtgleichen bis 1300 Jahre nach Moshe noch nicht einmal bekannt waren, wie hätte dann Moshe den Kindern Israels befehlen können, die Tagundnachtgleichen als Teil ihrer Kalenderbefolgung einzuhalten?

Die Antwort ist einfach, er konnte es nicht. Lassen Sie uns also Folgendes bedenken. Moshe wusste nicht, was die Tagundnachtgleichen waren, und das Wort Tagundnachtgleiche kommt in der Schrift nicht einmal vor (es gibt auch keine funktionale Definition der Tagundnachtgleichen in der Schrift).

Warum also scheinen so viele Yeshua-Gläubige, die den alten Gerstenkalender der Thora einhalten wollen, unwissentlich die Frühlings-Tagundnachtgleiche in ihrer Kalenderbefolgung einzubeziehen? Wurden sie ausgetrickst? Wurden sie vielleicht falsch unterrichtet? Und sind Sie vielleicht einer von ihnen?

Zuerst müssen wir also über die Frage „Was ist ein Äquinoktium?“ sprechen. Eine ausführlichere Definition finden Sie in der Studie Der  Irrtum  der  Tagundnachtgleiche, die Sie auf der Website Nazarene Israel finden unter Nazarener  Schriftstudien  Band  2.

Aber um zu wissen, was eine Tagundnachtgleiche/ein Äquinoktium ist (manchmal auch Equilux genannt), müssen wir zuerst über die Sonnenwenden sprechen. Die Art und Weise, wie die Erdachse im Raum sitzt, ist mehr oder weniger gekippt. Da die Erde die Sonne umkreist, kommt auf der nördlichen Halbkugel (wo das Land Israel liegt) ein Zeitpunkt, an dem die Tage länger sind und mehr Licht auf die Erde fällt (Sommersonnenwende). Und dann, sechs Monate später, sind die Tage kürzer, weil die Neigung auf der Nordhalbkugel von der Sonne weg ist. In der nördlichen Hemisphäre wird dies als Wintersonnenwende bekannt. Geben Sie also noch sechs Monate dazu und Sie kommen zurück zur Sommersonnenwende, mit den langen Tagen auf der Nordhalbkugel. Und dann kommen noch einmal sechs Monate dazu und man ist wieder bei der Wintersonnenwende, wenn die Tage am kürzesten sind.

Wenn also die Tage auf der einen Seite der Hemisphäre länger und auf der anderen Seite kürzer werden und sich dieses Muster alle sechs Monate fortsetzt, kommt ein Zeitpunkt, an dem Tag und Nacht ungefähr gleich lang sind. Und das ist es, was als Äquinoktium (oder Equilux) bekannt ist. Der Begriff Äquinoktium bedeutet also wörtlich gleiche Nacht, d. h. die Nacht ist gleich lang wie der Tag, und der Begriff Equilux bedeutet gleiches Licht, d.h. dasselbe, nur umgekehrt. Das ist, wenn das Licht die gleiche Länge wie die Nacht hat; gleiche Sache, andere Terminologie.

Also, die Tagundnachtgleiche und der Equilux finden statt, wenn der Tag und die Nacht gleich lang sind und in der nördlichen Hemisphäre, wo das Land Israel ist, findet dies jeden Frühling um den 20. und 21. März statt. Das ist die Zeit, wenn der Tag und die Nacht etwa gleich lang sind. Und im Herbst, sechs Monate später, um den 22. und 23. September herum, geschieht es wieder.

Wir werden der Frühlings-Tagundnachtgleiche mehr Aufmerksamkeit schenken, weil viele Menschen entweder unwissentlich oder wissentlich dieses Datum nutzen, um damit zu beginnen, ihrer Kalender einzuhalten.

Nun, was wir hier verstehen müssen, ist, dass weder die Sonnenwenden noch die Tagundnachtgleichen irgendwo in der Heiligen Schrift vorkommen. Tatsächlich richtet sich der Kalender in der Heiligen Schrift nur nach der Reifung der Gerste und dem Neumond im Land Israel. Das sind die einzigen Faktoren, und wenn wir versuchen, irgendeinen anderen Faktor hinzuzufügen (zum Beispiel die Tagundnachtgleichen oder die Sonnenwenden), betrachtet es YAHWEH als heidnischer Ritus. Das sind die Dinge, die Hexen tun. Es ist heidnisch, etwas zu tun, von dem YAHWEH nicht sagt, dass wir es zu tun sollen, er respektiert es nicht. Gut, lassen Sie uns mehr darüber sprechen.

In der Heiligen Schrift bedeutet der Begriff „Anbetung“ „Wertschätzung“. Die Frage ist also, „wen halten wir für würdig, uns zu sagen, was wir tun sollen?“ Und in der Heiligen Schrift muss es nur YAHWEH allein sein, der uns sagt, was wir tun sollen. Denn er allein ist würdig, uns zu sagen, was wir tun sollen. Und wenn wir auf etwas anderes als YAHWEH hören, um uns zu sagen, was wir tun sollen, dann betrachtet YAHWEH das als götzendienerisch.

In der Heiligen Schrift bedeutet Dienst, dass wir etwas aus irgendeinem Grund tun. Wenn wir also YAHWEH anbeten und ihm dienen, tun wir, was YAHWEH sagt. Wenn wir etwas anderes anbeten und dienen, tun wir etwas anderes, als das, was YAHWEH sagt. Der springende Punkt dabei ist, dass wir, wenn wir auf die Bewegungen der Sonne, des Mondes und der Sterne achten (z. B. bei einer Tagundnachtgleiche, einem Equilux oder einer Sonnenwende), wir in den Augen YAHWEHS tatsächlich die Sonne, den Mond und die Sterne anbeten und ihnen dienen.

In anderen Studien haben wir über den rabbinischen Jüdischen Kalender Hillel II. gesprochen, der so genannt wird, weil er ursprünglich von einem Rabbiner namens Hillel II. geschaffen wurde.

Der Grund, warum Hillel II. diesen Kalender schuf, war, dass die Israeliten nach dem Bar Kokhba-Aufstand nicht mehr im Land Israel sein durften. Sie wurden von den Römern aus dem Land verbannt. Also mussten sie einen Weg finden, um ungefähr zu bestimmen, wann die Gerste im Land Israel reif sein würde. Das war kein perfektes System, aber für seine Zeit war es ein sehr brillantes System. Und es wurde im Laufe der Jahre verändert und angepasst, aber nochmals, es wurde als Mittel zur Annäherung an die Zeit der Reifung der Gerste und der Neumonde basierend auf den Tagundnachtgleichen geschaffen. Es ist wichtig zu beachten, dass [in Übereinstimmung mit dem Jüdischen Hillel II. Kalender] das Passahfest und das Weihegarbenopfer [Omer] nicht vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche stattfinden können.

Also, im obenstehenden Diagramm bezeichnet das obere Ende des roten Strichs die Frühlings-Tagundnachtgleiche und dann kommen das Passahfest, das Fest der ungesäuerten Brote und das Weihegarbenopfer (im jüdischen Kalender, wobei der Kalender im Uhrzeigersinn dreht). Das Laubhüttenfest (Sukkot) findet folglich nach der Herbsttagundnachtgleiche am 22. und 23. September statt.

Das große Problem dabei ist, dass uns die Heilige Schrift sagt, dass wir das neue Jahr zum Neumond feiern sollen, wenn wir wissen, dass wir die allererste Weihegarbe von Aviv (oder Gerste mit mittlerem Teig) 15 bis 21 Tage später, am Tag des Weihegarbenopfers, im Tempel darreichen können.

Das ist es, was YAHWEH zu tun sagt.

Wir wissen also, dass die Weihegarbe symbolisch für Yeshua ist, weil alles in der Thora symbolisch für Yeshua ist. Und es ist diese Darbringung der Weihegarbe, die dann den Weg für die Ernte frei macht. Beachten Sie, dass dies unter normalen Bedingungen in den meisten Jahren um oder nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche stattfinden wird. Aber nicht immer. Da das neue Jahr nur in Bezug auf die Gerste befohlen wird, hat es nichts mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche zu tun. Wenn wir also die Frühlings-Tagundnachtgleiche dem Kalender hinzufügen, betrachtet YAHWEH sie effektiv als die Anbetung (oder den Dienst) der Sonne, des Mondes und der Sterne, weil wir nicht mehr das tun, was YAHWEH uns aufgetragen hat zu tun. Jetzt machen wir etwas anderes, weil wir die Sonne, den Mond und die Sterne, die Sonnenwenden und die Tagundnachtgleichen berücksichtigen, und das ist genau das, was Er sagt, dass wir nicht tun sollten. Er ist ein eifersüchtiger Elohim, Er will nicht, dass wir Dinge aus diesen anderen Gründen tun; Er will, dass wir genau darauf achten, was Er sagt, dass wir tun sollen.

In der Studie  Wo  wird  der  Frühling  befohlen? haben wir darüber gesprochen, dass in den meisten Jahren der erste mittlere Teig (oder Aviv-Gerste) nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche bereit ist, nachdem der Winter vorbei ist. Aber das ist wiederum ein Zufall.

Das große Problem, das wir hier haben, (das Problem, auf das wir immer wieder stoßen) ist, dass bestimmte Gruppen versuchen, daraus ein Dogma zu machen. Sie versuchen, daraus eine Regel zu machen, dass die Gerste nicht vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche bereit sein kann. Sie versuchen, die Einhaltung der Frühlings-Tagundnachtgleiche zur Regel zu machen. Aber YAHWEH selbst schreibt diese Regel nicht vor. Und noch einmal, in der Sprache der Heiligen Schrift: Wenn wir YAHWEH gehorchen und tun, was Er sagt, dann beten wir YAHWEH an und dienen Ihm. Wenn wir andere Faktoren in Betracht ziehen, ist YAHWEH der Meinung, dass wir diese anderen Faktoren, wie die Sonne, den Mond und die Sterne, anbeten und ihnen dienen.

Also, um den Kalender zu ändern, den YAHWEH uns befiehlt, indem wir solche Dinge wie die Frühlingstagundnachtgleiche beobachten, heisst das effektiv etwas zu YAHWEHS Kalender hinzuzufügen, es bedeutet zu Yahwes Thora hinzufügen und dies ist ausdrücklich an mehreren Stellen verboten. Zum Beispiel sagt YAHWEH in Deuteronomium 4:2:

Devarim (Deuteronomium) 5. Moshe 4:2
2 Du sollst dem Wort, das ich dir gebiete, nichts hinzufügen und nichts davon wegnehmen, damit du die Gebote YAHWEHS, deines Elohim, die ich dir gebiete, bewahrst.

Er sagt damit: Ändert mein Wort nicht, tut, was ich euch gebiete, ändert es nicht! Und in Deuteronomium 12:32 sagt Er:

Devarim (Deuteronomium) 5. Moshe 12:32
32 Alles, was ich euch gebiete, sollt ihr halten; ihr sollt nichts hinzufügen und nichts davon wegnehmen.

Er sagt damit: Ändert meine Gebote nicht! Ändert Mein Gesetz nicht! Wenn ich eine Frühlings-Tagundnachtgleiche nicht erwähne, berücksichtigen Sie sie nicht!

Überlegen wir einmal, und probieren Sie das mal an Ihrer Arbeit aus. Sagen Sie zu Ihrem Chef:

„Wissen Sie, Chef, ich liebe und respektiere Sie wirklich. Sie liegen mir wirklich am Herzen, und um Ihnen das zu zeigen, werde ich Ihre Unternehmensregeln nicht wirklich lesen oder studieren. Stattdessen beginne ich mit der Grundlage Ihrer Firmenregeln. Und dann werde ich ein paar Dinge hinzufügen und ein paar Dinge wegnehmen. Und ich werde tun, was ich glaube, dass Sie es von mir erwarten, und ich werde die Regeln Ihres Unternehmens ignorieren. Denn ich habe sie nicht wirklich gelesen. Ich habe sie nicht wirklich studiert, und ich will sie auch nicht wirklich anwenden.“

Wie lange werden Sie dort noch angestellt sein? Oder probieren Sie das vielleicht mal mit Ihren Eltern aus:

„Ihr wisst es Papa, Mama, ihr wisst, dass ich euch so sehr liebe. Ihr kennt mein Herz. Also, kennt ihr die Hausregeln, die ihr für uns aufgestellt habt? Um euch zu zeigen, wie sehr ich euch wirklich liebe und mich um euch sorge, werde ich ein paar Änderungen vornehmen. Ich werde nicht wirklich das tun, was ihr sagt, sondern ich werde stattdessen die Dinge ändern, so wie ich glaube, dass ihr es gerne hättet, dass ich sie tue.“

Ja. Sie werden sehen, wie sehr Sie sie wirklich lieben und ihnen gefallen wollen. Und Yahwe, unser Vater im Himmel, ist genau so. Wenn wir also die Dinge betrachten, sagt uns YAHWEH: Wisst ihr, wenn ihr meine Regeln ändern wollt, dann lasst mich euch sagen, was passieren wird. In Deuteronomium 4:19 sagt Er:

Devarim (Deuteronomium) 5. Moshe 4:19
19 Und nehmt euch in Acht [das heisst: Passt auf! Seid sorgfältig mit dem.], dass ihr nicht eure Augen zum Himmel erhebt und, wenn ihr die Sonne, den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels seht, euch getrieben fühlt, sie [dann] anzubeten und ihnen zu dienen.

Sie werden sie bei den Dingen, die Sie tun, berücksichtigen. Das Problem ist, dass YAHWEH (oder Elohim) diese Dinge allen anderen Völkern unter dem Himmel als Gesamterbe gegeben hat. Das ist das Problem. In der Sprache der Schrift ist es aus YAHWEHS Sicht Götzendienst, wenn wir etwas anderes tun als das, was YAHWEH befiehlt. Deshalb ist der Gottesdienst zur Frühlings-Tagundnachtgleiche als Sonnenanbetung zu bezeichnen. Es ist sehr wichtig, dass wir verstehen, dass, wenn wir nicht das tun, was Yahwe sagt, und wenn wir seinem Wort andere Dinge hinzufügen, er das als götzendienerisch betrachtet. Er hält das für eine heidnische Observanz, insbesondere wenn es um die Sonne, den Mond und die Sterne und alle Heerscharen des Himmels geht.

Ein altes jüdisches Sprichwort besagt, dass derjenige, dessen Kalender man einhält, derjenige ist, den man anbetet. Das ist eine wahre Aussage. Wir müssen also wirklich darauf achten, unser Verhalten zu analysieren, um zu hinterfragen, was wir tun, und uns selbst fragen: Achten wir darauf, die Gebote YAHWEHS zu befolgen?, oder machen wir in Wirklichkeit (vielleicht sogar unbewusst) unser eigenes Ding?

Es gibt also vier, oder man könnte sagen fünf Kalender (oder Kalendergruppen), die die Frühlings-Tagundnachtgleiche benötigen, bevor sie das Passahfest und das Weihegarbenopfer feiern.

Nun, der Äquinoktium-Kalender (das ist ziemlich offensichtlich).

Der Mond-Sabbat-Kalender enthält auch eine Tagundnachtgleiche, zumindest alle Versionen, die ich gesehen habe. Es mag einige geben, die das nicht tun, aber typischerweise beziehen sie sich auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche.

Dann hat man den rabbinisch-jüdischen Hillel II. Kalender. Wie wir bereits erwähnt haben, haben sie zielgerichtet und absichtlich einen mathematischen Algorithmus erstellt, um die Reifung der Aviv-Gerste im Land Israel zu simulieren. Aber sie wussten nicht, wie sie es machen sollten, außer dass sie es um den Zeitpunkt der Frühlings-Tagundnachtgleiche herum machen sollten. Das sind also die Pharisäer und die Rabbiner.

Und dann die Sadduzäer, die heute die Karaiten genannt werden. Wir werden uns den Karaitischen Kalender ansehen, aber werden wir das speziell tun, um eine Basis festzulegen, damit wir über bestimmte messianisch-israelitische Kalender sprechen können, denen die Leute in der messianischen Bewegung folgen.

Nun sagt uns das Muster in 1. Korinther, 15:20-23, dass der Messias durch das Weihegarbenopfer symbolisiert wird. In 1. Korinther 15:20 steht:

Korintim Aleph (1. Korinther) 15:20-23
20 Nun aber ist der Messias von den Toten auferstanden und ist der Erstling der Entschlafenen geworden.
21 Denn da der Tod durch den Menschen gekommen ist, ist auch die Auferstehung der Toten durch den Menschen gekommen.
22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch im Messias alle lebendig gemacht werden.
23 Ein jeder aber in seiner Ordnung: zuerst der Messias, der Erstling, und danach die, die dem Messias gehören bei seiner Ankunft.

Was wir hier also sehen, ist, dass dies das Muster ist: zuerst bringen wir die Weihenopfergarbe, und dann macht das den Weg frei für die Ernte. Erst die Weihenopfergarbe Yeshua, dann kommt die Ernte. Das ist ein sehr wichtiges Muster, und es ist wichtig, dass wir das verstehen.

Nun haben die Pharisäer und die Sadduzäer unterschiedliche Doktrinen, sie haben unterschiedliche Dogmen. In Matthäus 16:6 sagte Yeshua zu seinen Jüngern:

Mattityahu (Matthäus) 16:6
6 Gebt acht [d.h. seid vorsichtig] und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer.

Und dann verstanden die Jünger in Vers 12, dass Yeshua ihnen nicht gesagt hatte, sie sollten sich vor dem Sauerteig des Brotes hüten, sondern sie sollten sich vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer hüten.

Der rabbinische Kalender ist also der jüdische Kalender nach Hillel II., den die Rabbiner einhalten. Dann gibt es den Karaitischen Kalender, der der Sadduzäische Kalender ist. Sie haben also die Lehre der Pharisäer und die Lehre der Sadduzäer.

Bei der Lehre der Sadduzäer müssen wir nun verstehen, dass die Karaiten (oder die Sadduzäer) gegen Yeshuas Rolle als Messias geblendet sind. Das heißt, sie glauben nicht an Yeshua. Deshalb wollen sie nicht dem Muster Yeshuas folgen, das im ersten Korintherbrief festgelegt ist. Sie wollen nicht dem Muster folgen, dass erst die Weihegarbe und dann die Ernte kommt. Stattdessen tun sie das Gegenteil: Zuerst wollen sie die Ernte einbringen und dann eine Weihegarbe aus dieser Ernte. Das Gegenteil ist der Fall. Man könnte es eine Anti-Weihengarbe oder eine Anti-Garbe nennen, und das ist sehr symbolisch für ihre Doktrin.

Wir müssen verstehen, dass alles in der Schrift prophetisch ist, besonders in der Thora. Dies ist also eine Prophezeiung ihres Wunsches, die Ernte (oder die Sammlung der Juden) einzubringen, und dann werden sie ihren Antimessias hervorbringen. So machen sie es. Sie werden es nicht so tun, dass erst der Messias kommt, dann die Sammlung. Sie werden es so tun: erst kommt die Sammlung, dann kommt der Antimessias. Das ist ihre Doktrin, und sie beeinflusst die Art und Weise, wie alles andere abläuft. Und deshalb müssen wir uns vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer in Acht nehmen und hüten.

Da die karaitische Lehre besagt, dass zuerst die Ernte eingebracht und dann eine Anti-Garbe gebracht werden soll, bedeutet dies, dass sie die Felder für die Ernte vorbereitet sehen wollen. Das heißt, sie müssen Aviv als erntereif definieren, oder wir könnten sagen, falsch definieren. Deshalb werden wir sehen, dass uns die Konkordanz Strong’s Old Testament 24 sagt: „Aviv Gerste ist zart, jung und grün“.

Aber die Karaiten werden die Aviv-Gerste als hart, trocken und braun fehlinterpretieren. Sie werden eine völlig andere Definition dessen haben, was Aviv- Gerste ist.

Wenn wir uns die Definition von Aviv-Gerste ansehen, kommen wir zu Strong’s Hebrew Concordance, Altes Testament 24.

OT:24 ‚abiyb (aw-beeb‘); von einer ungebrauchten Wurzel (mit der Bedeutung ‚zart sein‘); grün, d.h. eine junge Getreideähre; daher der Name des Monats Abib [oder wie es die Rabbiner nennen] Nisan: KJV – [übersetzt es als] Abib, Ähre, grüne Kornähren (nicht Mais).

Aviv stammt von einer ungebrauchten Wurzel und bedeutet zart, grün oder eine junge Getreideähre, daher der Name des Monats Aviv (Abib oder Nisan).

Beachten Sie nun, dass dies sehr wichtig ist. Wenn wir die Dinge richtig machen und das tun, was die Schrift sagt, suchen wir nach der allerersten Gerstengarbe, die automatisch reif wird. Es ist die allererste. Sie wird zart, grün und jung sein, weil wir die Dinge richtig gemacht haben. Yeshua war zart, er war jung, er wurde in seiner Jugend abgeschnitten. Aber wenn wir die Dinge falsch angehen, wenn wir versuchen, die Ernte zuerst einzubringen, dann müssen wir warten, bis die Ernte reif ist. Daher wird die Gerste hart, trocken und braun sein. Mit anderen Worten, sie wird bereits erntereif sein.

In der Studie Aviv-Gerste  Vereinfacht haben wir gesehen, dass wir die Weihenopfergarbe 15 bis 21 Tage nach dem Erscheinen der ersten Mondsichel des Neumondes darbringen. Damit beginnt das neue Jahr (bekannt als Rosh HaShanah). Wir bringen es am Tag des Jom HaNafat HaOmer, das ist, wenn wir die Weihenopfergarbe bringen.

Die Gerste sollte Aviv sein. Wir definieren das als mittlerer Teig. Der Grund dafür ist, dass der mittlere Teig noch zart, jung und grün ist, aber er ist gehaltvoll. Sie können es ausdörren (oder es im Feuer rösten) und damit Levitikus 2:14 erfüllen. Doch es ist hart genug, dass man es auch zu Mehl mahlen kann (Erfüllung von Levitikus 2:15). Es ist auch als Saatgut lebensfähig, was die Muster in Johannes 12:24 und in Matthäus 27:52 erfüllt. Es ist also wieder ein Symbol für Yeshua. Erst Yeshua wurde als die Weihegarbe gebracht und das macht dann den Weg frei für die spätere Ernte der Gläubigen.

In der Studie Wo  wird  der  Frühling  befohlen? haben wir auch gesehen, dass es in der Schrift keine Vorschrift für den Frühling gibt und auch keine Vorschrift für die Frühlings-Tagundnachtgleiche. In der Tat, der Winter muss nicht vorbei sein. Typischerweise, ja, in einem normalen Jahr unter normalen durchschnittlichen Umständen wird die Gerstenernte im Frühjahr eingebracht. Es gibt aber auch Ausnahmen. Dieses besondere Jahr (2021) war eines davon. Was wir also wissen müssen, ist, dass der Jahresbeginn nur von der Gerste und den Neumonden abhängig ist. Es kann immer noch im Winter geschehen, das heißt, das Wetter kann immer noch kalt sein, wie wir in Johannes 18:18 gesehen haben. Hier steht:

Yochanan (Johannes) 18:18
18 Und die Knechte und Diener, die ein Kohlenfeuer gemacht hatten, standen da; denn es war kalt, und sie wärmten sich; und Petrus stand bei ihnen und wärmte sich.

Mit anderen Worten: Es kann kalt sein. Dies ist auch das Muster, das wir bei Josephus sehen. Historisch gesehen wissen wir, dass das die Art und Weise ist, wie es gemacht wurde. In Josephus, Antiquities of the Jews Buch 3, Kapitel 10, Vers 5, heißt es:

[Es spricht über das Bringen der Weihenopfergarben und wie das getan wird, um den Weg für die Ernte vorzubereiten] und er sagt:

“… sie bringen die Erstlingsfrüchte ihrer Gerste dar, und zwar auf folgende Weise: Sie nehmen eine Handvoll von den Ähren [Okay, das ist eine Garbe. Man sammelt sie mit beiden Händen, man hält sie in der einen Hand, während man mit der anderen Hand die Halme mit der Sichel abschneidet. Eine Garbe ist also nicht so groß, man braucht nicht so viel]: Man nimmt eine Handvoll der Ähren und trocknet sie, [das heißt, sie sind noch grün, weil sie zart, grün und jung sind. Das sind keine ganz harten trockenen Körner, sie sind noch grün, sie haben noch Feuchtigkeit, sie sind noch jung], dann schlägt man sie klein und reinigt die Gerste von der Kleie [d.h. sie trennen die Gerste von der Spreu]. Dann bringen sie den zehnten Teil zum Altar [sie bringen einen Zehntel an den Altar an Elohim] und werfen eine Handvoll davon auf das Feuer, den Rest überlassen sie dem Priester. Und danach können sie öffentlich oder privat ihre Ernte einbringen.”
[Josephus, Antiquities of the Jews, Buch 3, Kapitel 10, Vers 5]

Erst bringt man die Weihengarbe, dann kann man die Ernte einbringen, nicht umgekehrt. Wir werden sehen, wie diese falsche karaitische Doktrin bestimmte messianische Gruppen beeinflusst hat.

Also, noch einmal: Erst die Weihenopfergarbe bringen, dann die Ernte, nicht umgekehrt, nicht auf karaitische Weise.

Hier haben wir nun ein Problem. Wir sprechen über die Karaiten, weil es eine Basis für die messianischen Gruppen legt, die dazu neigen, mit dem Kalender den Karaiten zu folgen. Es gibt ein spezielles Gerstensuchteam namens Devorah’s Date Tree, es wird von Devorah Gordon geleitet. Sie betont, dass sie keine Vertreterin der Karaiten ist, sondern dass sie eine interreligiöse karaitische Gerstensuchgruppe leitet, die aber zufällig der Lehre der Karaiten folgt. Die Doktrin (oder der Sauerteig) der Sadduzäer. Sie antwortet auf eine hypothetische, häufig gestellte Frage (FAQ) (oder vielleicht hat sie jemand gestellt, ich weiß es nicht), aber sie sagt:

FAQ:
„Könnte das neue Jahr schon nächsten Monat beginnen?“ Wie in meinem ersten Absatz angedeutet, ist es hier noch Winter und es hat die ganze letzte Woche gegossen.“
[Devorah’s Date Tree.]

Sie will damit sagen, dass es in Israel noch Winter ist, d. h. es ist noch nicht Frühling, weil die Frühlings-Tagundnachtgleiche noch nicht stattgefunden hat. Dies ist eine funktionale Annahme von Devorah’s Date Tree, dass die Frühlings-Tagundnachtgleiche überschritten sein muss. Die Schrift besagt das nicht, das steht nirgendwo in der Schrift.

Sie hat eine weitere häufig gestellte Frage (eine hypothetische). Sie sagt:

FAQ:
„Wie war das Wetter?“ [Weil die Karaitische Doktrin besagt, dass es warm sein wird bevor man die Feste feiert und die Ernte hat.] Am ersten Tag wurde es gerade etwas wärmer, aber am zweiten Tag unserer Inspektion wurde es wieder kalt.“
[Devorah’s Date Tree.]

Also, was sie hier sagt, ist wieder die funktionale Annahme, dass es warm sein muss. Mit anderen Worten, es muss nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche sein, oder die Gerste kann nicht Aviv sein und das Passahfest kann noch nicht stattfinden. Dies sind also funktionale Annahmen, die nichts mit dem zu tun haben, was YAHWEH Elohim befohlen hat. Es hat mit anderen Faktoren zu tun, die dem Wort YAHWEHS hinzugefügt wurden. Und das ist verboten, das ist nicht erlaubt.

In diesem besonderen Jahr (2021) hatten wir einige extreme Wetterbedingungen. In der Tat gibt es immer noch extreme Wetterlagen. Zuerst hatten wir sechs Wochen lang ungewohnt heißes Wetter, viel davon im Dezember, und dann wurde es wieder kalt. Was mit Gerste passiert, ist, dass die Gerste anfängt, zum Vorschein zu kommen, sie fängt an, reif zu werden. Nun, es gibt viele verschiedene Mikroklimata in Israel, daher reift nicht die ganze Gerstenernte auf einmal. Sie wird über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten reif. Die früheste Gerste hatte angefangen zu wachsen, und wenn sie blüht, erreicht sie mehr oder weniger einen Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Mit anderen Worten: Sie verpflichtet sich zur Aussaat, weil sie bereits geblüht hat. Sie will also vorwärts gehen. Vielleicht haben Sie das auch schon in Ihrem eigenen Garten beobachtet: Manchmal gibt es im Frühjahr warmes Wetter, und die Knospen treiben aus, und dann verschwindet das warme Wetter wieder, und die Knospen ziehen sich effektiv zurück. Aber sobald die Knospe blüht, ist sie verpflichtet. Dann wird die Pflanze also vorwärts machen und versuchen, Samen zu machen.

Nun, das warme Wetter veranlasste die früheste Gerste dazu, zu blühen und zu beginnen und dann kehrte das kalte Wetter zurück, so dass sich der Rest der Gerste zurückzog. Wir haben also in diesem Jahr so etwas wie zwei Gerstenspriessungen gehabt. Es gab also ein frühes Spriessen/Schub (Engl.: flush), das begonnen hat, und dann das zweite Spriessen, der sog. „main flush“, Hauptspriessen. Es ist sehr wichtig, dass man diese Tatsache versteht.

Also, am 6. Februar 2021 fand eine gläubige Schwester namens Becca Biderman (sie und ihr Mann Ken leben in der Gegend von Galiläa) einen frühen „Flush“, oder ein erstes Spriessen, d.h. Spriessen der ersten Blattspitze von Aviv-Gerste. Das war am 6. Februar, eineinhalb Monate vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche. Die Frühlings-Tagundnachtgleiche war am 20. März, sie haben sie am 6. Februar gefunden. Dann, am 11. Februar, kam Devorah’s Date Tree und inspizierte dasselbe Feld gleich nach Becca und sagte, nein, es gibt keine Aviv. Der Grund dafür ist, dass Devorah’s Date Tree nach einer anderen Definition von Aviv sucht, und sie suchen nach einem völlig anderen Zustand des Felds. Devorah’s Date Tree sucht nach erntefähigen Feldern, wie sie es nennen, aber wir hatten keine erntefähigen Felder. Wir hatten eine erste Garbe Gerste (also mehr als nur die erste Garbe). Aber Sie können es gleich hier sehen.

Wenn die Gerste anfängt, goldbraun zu werden, ist das der Zeitpunkt, an dem man sie auf mittleren Teig prüft.

Weiter zum 22. Februar, Becca Biderman und ihre Assistentin Cindy fanden auch Aviv-Gerste in Re’im Israel unten in der Nähe des Gazastreifens. Dies war noch fast einen Monat vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche am 20. März.

Nun, dann kam am 1. und 2. März Devorah’s Date Tree, und hat wieder einmal direkt hinter Becca Biderman inspiziert. Yeshua sagt, dass wenn die Gerste reif ist, setzt der weise Bauer sofort die Sichel an. Denn die Zeit der Ernte ist gekommen. Denn wenn das Korn erst einmal einen Ähre hat, beginnt die Pflanze umzufallen (Engl.: „lodging“), weil sie jetzt schwerer ist. Jede Art von Wind oder Regen oder ähnliches kann die Pflanze zum Umfallen bringen. Sie wird ihren Samen abwerfen und die Pflanze wird absterben.

Was hier also geschah, war, dass etwa 9 bis 11 Tage später Devorah’s Date Tree eintraf und die Gerste, die Becca Biderman zuvor gefunden hatte, bereits umgefallen war. Sie konnten es im Video sehen. Es wäre witzig gewesen, wenn es nicht so ernst gewesen wäre. Aber Devorah’s Date Tree kam sofort und wenn Sie sich ihre Inspektionsvideos anschauen, können Sie das erste Spriessen sehen. Die Halme sind bereits umgefallen, absterbend und braun, und Devorah’s Date Tree inspiziert nur die grünen Köpfe der zweiten Blüte und sagt: Nein, hier gibt es keine Aviv. Denn wir haben noch keine voll erntefähigen Felder. Weil sie eine andere Definition verwenden. Sie wollen die Ernte einbringen und bieten dann eine Anti-Garbe an. Es ist ein anderer Vorgang, das ist nicht das Muster, dem Yeshua folgte.

Ein Fehler der Rabbiner (Pharisäer) besteht darin, dass sie bei ihren Berechnungen schlichtweg die Frühlings-Tagundnachtgleiche verwenden. Aber auch die Karaiten (oder Sadduzäer) gehen bei ihren Berechnungen von einer Frühlings-Tagundnachtgleiche aus. Sie sagen, es ist noch Winter, es ist noch nicht Frühling, es muss Frühling sein, es muss warm sein, oder wir können keine Aviv-Gerste haben. Und das Problem ist, dass diese Annahme auch von bestimmten messianisch-israelitischen Gruppen vertreten wird.

Also, nur um zu wiederholen, mit den Pharisäern, oder dem rabbinischen Hillel II Jüdischen Kalender, (und wir werden dies wieder sehen) können das Passah und das Weihegarbenopfer nicht vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche stattfinden. Das ist per Definition so, weil sie es direkt in ihren Algorithmus eingebacken haben. Es muss also die Frühlings-Tagundnachtgleiche sein, sonst würden sie das Passahfest nicht feiern.

Schauen wir uns nun ein Diagramm vom populärsten messianischen Gerstesucher an. Wir werden ihn nicht namentlich erwähnen, aber ich bitte Sie, gemeinsam mit uns für ihn zu beten. Wir wollen seinen Namen nicht nennen, weil wir möchten, dass er Buße tut, dass er erkennt, dass das, was er tut, falsch ist, dass er seine Sonnenanbetung bereut. Also, hier ist wieder der beliebteste messianische Gerstesucher und lassen Sie uns hier seinen Kalender vergleichen mit dem was tatsächlich los ist.

Die Pharisäer (oder die Rabbiner) sagen uns, dass man vor der Frühlings-Tagundnachtgleiche kein Passahfest feiern kann. Die Rabbiner legten ihr Passah-Datum hier oder an anderer Stelle fest (siehe Tabelle). Aber nun beachten Sie, was dieser Bruder getan hat. Also, hier ist die Frühlings-Tagundnachtgleiche, die man auch als Equilux bezeichnen könnte. Dieser Bruder legt es vier Tage im Voraus, wo er den Equilux auf den 16. und 17. März legt und dann sagt er, dass das Passahfest nicht vorher stattfinden kann. Das Passahfest muss also nach dem Frühlings-Equilux (oder der Frühlings-Tagundnachtgleiche) stattfinden.

Equilux ist gleichviel Licht wie Nacht. Die Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) ist gleichviel Nacht und Licht, es ist dasselbe.

Er spricht immer von Interkalation, ein rabbinischer Begriff. Wir werden an anderer Stelle darauf eingehen. Sie können darüber lesen in Bibelstudium  des  Nazareners Band  2  in der Studie Der  Irrtum  der  Tagundnachtgleiche.

Aber auch hier setzt er ein Mindestdatum für das Passahfest an, und er hat auch ein frühestes Datum für ein neues Jahr. Beachten Sie, dass diese Dinge vorberechnet sind, sie haben mit der Sonne zu tun, und sie haben mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche zu tun. Sie haben nicht nur mit der Gerste zu tun. Aber Sie können diese Begriffe Equilux oder Äquinoktium nirgendwo in der Schrift finden und Sie sehen auch keine Art von minimalem Passahdatum in der Schrift. Daher wissen wir, dass diese Dinge hinzugefügt wurden. Und dann fügt er in der Tat alle möglichen Dinge hinzu.

Also, er hat die Eurasische Ringeltaube, er erwartet, sie zu diesem Zeitpunkt zu sehen. Er erwartet, dass die Feigenbäume vom 7. bis 20. März zu sehen sein werden. Dann erwartet er einen traditionellen Weißstorchzug. Er rechnet mit Trauben vom 10. bis zum 20., dann seien die Mauersegler schon immer hier im Land Israel. Sind einige dieser Dinge in der Heiligen Schrift vorgeschrieben? Sagt uns YAHWEH, dass wir eines dieser Dinge tun sollen? Oder sind das Gebote, die er dem Wort YAHWES einfach hinzugefügt hat?

Okay, also was verehrt und dient er? Betet er den einen wahren Elohim an, und dient ihm als derjenige, der ihm sagt, was er tun und was er nicht tun soll? Oder fügt er Dinge aus eigenem Antrieb hinzu? Ist er schuldig, einen Götzendienst zu bezahlen? Macht er sich der Selbstvergötterung und Selbstanbetung schuldig, indem er seine eigenen Gebote auf das Niveau von YAHWEH Elohim hebt, so wie es die Rabbiner tun? Es ist eine gute Frage, und wir hoffen, dass er sie sich stellen wird.

Bitte beten Sie mit uns für diesen Bruder und lassen Sie mich Ihnen einige der Fehler aufzeigen, die diese Art des Denkens macht. Wir müssen die Geister verstehen und wir müssen verstehen, wie die Geister arbeiten. Was dieser Bruder tut, ist ihm vielleicht selbst nicht bewusst, und wenn Sie ihn fragen würden, würde er absolut abstreiten, dass er die Sonne, den Mond und die Sterne anbetet. Das ist so eine Sache. Sie müssen sich ansehen, was er tut und fragen. Ist das genau dasselbe wie das, was YAHWEH uns aufträgt zu tun? Oder hat er Dinge hinzugefügt? Nun, er hat Dinge hinzugefügt. Wir müssen uns die Geister ansehen. Wenn du mit diesem Wunsch beginnst , dein eigenes Ding zu machen, dann wirst du am Ende das Wort YAHWEHS verdrehen und umformulieren, damit es Dinge sagt, die es nicht wirklich sagt. Und das ist es, was wir hier sehen werden. Wir werden uns in den nächsten Wochen auf ihn konzentrieren, wir werden seinen Namen nicht verwenden, aber bitte helfen Sie uns, für ihn zu beten.

Wir kommen zu Shemot (oder 2. Moshe/Exodus) Kapitel 12. Beginnend in Vers 1 heißt es:

Shemot (Exodus) 2. Moshe 12:1-2
1 Und YAHWEH sprach zu Moshe und Aharon im Land Ägypten und sprach:
2 Dieser Monat soll der Anfang der Monate sein [oder wortwörtlich der Kopf der Monate], er soll der erste Monat des Jahres für euch sein.

Und dieses Wort „Kopf“ (oder Anfang) ist Rosh. Wo ist die Frühlings-Tagundnachtgleiche in diesem Text? Wo ist in dieser Passage von einem Equilux die Rede? Das ist nicht der Fall. Im Kontext spricht YAHWEH in Exodus nur von der Aviv-Gerste.

Shemot (Exodus) 12:1-2
1 Und YAHWEH sprach zu Moshe und Aharon im Land Ägypten und sagte:
2 Dieser Monat soll euer Anfang der Monate sein [Kopf der Monate]; er soll der erste Monat des Jahres für euch sein
(2) הַחֹדֶשׁ הַזֶּה לָכֶם רֹאשׁ חֳדָשִׁים | רִאשׁוֹן הוּא לָכֶם לְחָדְשֵׁי הַשָּׁנָה:

Wo ist hier die Frühlings-Tagundnachtgleiche?

Wir schauen also nach und kommen zu Strong’s Hebrew Concordance Old Testament 7218.

OT:7218 ro’sh (roshe); „von einer ungebrauchten Wurzel, die anscheinend schütteln bedeutet; der Kopf (der am leichtesten zu schütteln ist), [man kann also den Kopf schütteln, denke ich] ob wörtlich oder bildlich (in vielen Anwendungen, ein Ort, eine Zeit, ein Rang usw.).

Also, der Kopf des Monats, der Kopf des Jahres, der Kopf der Linie, der Klassenerste, diese Art von Dingen.

Also, noch einmal: YAHWEH sagt:

Shemot (Exodus) 2. Moshe 12:2
2 Dieser Monat soll euer Anfang sein [wortwörtlich Kopf] der Monate; er soll der erste Monat des Jahres für euch sein.

Und im Kontext, in der Passah-Geschichte in Exodus, war der Verweis auf Strongs Altes Testament 24: Aviv Gerste, die als zarte grüne und junge Gerste definiert ist, das ist der Faktor von dem YAHWEH ausgeht.

Beachten Sie also den Kommentar dieses Bruders zu diesem Vers. Auch hier werden keine Namen genannt, aber er ist der bekannteste messianische Aviv-Gerstensucher. Und er sagt:

„Kopf“ ist hier Strong’s Old Testament 7218 Ro’sh.
Beachten Sie, welche Betonung Strong’s auf seine Bedeutung legt: „von einer ungebrauchten Wurzel, die anscheinend schütteln bedeutet; [er zitiert einfach] den Kopf (als am leichtesten zu schütteln), ob wörtlich oder bildlich (in vielen Anwendungen; von Ort, Zeit, Rang, etc.)“ [Er zitiert nur, aber so weit so gut]

Dann sagt er:

„Bitte prägen Sie sich das ein. Es wird aufgrund seiner Beschreibung als Kopf [Haupt] der Monate bezeichnet.“

Okay, damit können wir uns anfreunden. Und dann sagt er:

[und ich entschuldige mich, mein Kopf tut weh, wenn ich das lesen muss] „Dieser Monat ist der erste Monat, in dem die ersten begrenzten Köpfe [Ähren] des Gerstenkorns leicht geschüttelt werden können, um die Samen vom Kopf zu trennen und sie so zu Mehl gemahlen werden können“.

Was er damit sagen will, ist, dass dies der Zeitpunkt ist, an dem man die Gerste dreschen kann, dies ist der Zeitpunkt, an dem man den Samen von der Spreu trennen kann. Das ist sozusagen das, was er wörtlich sagt. Aber es funktioniert nicht, weil seine Definition falsch ist. Er will damit sagen, dass der Anfang des Monats dann ist, wenn man die Gerste schütteln kann und wenn die Körner aus dem Kopf fallen. Aber genau das wollen wir während der Ernte vermeiden. Wir versuchen, die Gerste zu ernten, bevor die Samen aus dem Kopf fallen.

Wenn Sie nun einen Mähdrescher haben, wie wir es heutzutage haben, wollen Sie, dass die Gerste aus dem Kopf fällt, der Mähdrescher kommt vorbei und schlägt mit dem Paddel auf die Gerste und das Schlagen trennt die Saat von der Spreu. Das ist bei einem Mähdrescher eine gute Sache, aber in alten Zeiten mit einer alten Sichelernte wollte man das nicht. Denn gerade beim Zusammentragen der Stängel werden die Köpfe sehr schnell brüchig. Einige der Köpfe werden zerspringen. Wahrscheinlich werden Sie dort etwas verlieren, und wenn Sie dann die Stängel abhacken, wird noch mehr von diesem Samen aus dem Kopf herausfallen. Sie wollten also ausdrücklich nicht so lange mit der Ernte warten, wie er es hier vorschlägt. Er sagt also, dass Samen, die aus dem Kopf fallen, wünschenswert sind. Das ist genau das, was man zu vermeiden versucht.

Okay, schauen wir uns das an, schneiden wir den ersten Teil ab und schauen wir es uns noch einmal an. Also, er sagt:

„Bitte prägen Sie sich das ein. Es wird aufgrund seiner Beschreibung als Anfang der Monate bezeichnet“.

Dieser Teil ist gut, aber dann sagt er:

„Dieser Monat ist der erste Monat, in dem die ersten begrenzten Köpfe des Gerstenkorns leicht geschüttelt werden können, um die Samen vom Kopf zu trennen und sie so zu Mehl gemahlen werden können.“

Es gibt also jede Menge Probleme mit der Definition dieses Bruders. Dieser Bruder wartet darauf, dass das Getreide effektiv reif für den Drescher ist, bevor er bereit ist, den Monat Aviv auszurufen und es zu ernten. Aber das Problem ist, wenn man die Ernte an erster Stelle setzt (wie wir bereits gesehen haben, so wie es die Karaiten tun), dann muss man das Aviv als Gerste definieren, die bereits trocken, braun und reif ist, und es ist keine Gerste mehr, die zart, grün und jung ist.

Wenn man also der Karaitischen Doktrin folgt, nämlich zuerst die Ernte zu bringen und dann eine Anti-Garbe zu bringen, hat man plötzlich keine Gerste mehr, die zart, grün und jung ist. Jetzt hat man Gerste, die hart, trocken, braun und brüchig ist und aus der Ähre fällt, und sie ist zu reif zum Ernten. Und wenn man sie erntet und dann nach Jerusalem bringt, wird sie auseinanderfallen. Denn wenn die Gerste trocknet, wird sie noch brüchiger.

Es gibt alle Arten von Problemen mit der Theologie dieses Bruders. Aber es gibt noch mehr. Also, sagt er:

„Der erste der reifen Köpfe, die Aviv-Köpfe…“

Er setzt also Reife mit Aviv gleich. Wir haben bereits gesehen, dass Aviv-Gerste definiert wird als Gerste, die zart, grün und jung ist. Siehst du, was er hier macht? Weil er zuerst die Ernte einbringt, definiert er Aviv falsch als reife Köpfe [Ähren]. Er sagt:

„Die ersten der reifen Köpfe, die Aviv-Köpfe, werden während dieses Monats stattfinden und nicht vorher.“

Das ist falsch, das ist umgekehrt. Er sagt:

„Dieses erste reifende Korn [das zart, grün und jung sein soll] wird als die erste der Erstlingsfrüchte der Gerste angesehen, wie wir etwas später besprechen werden.“

Also, was dieser Bruder wirklich sagt, ist, dass, wenn die Gerste so hart und reif und braun ist, dass sie buchstäblich aus dem Kopf fällt, ist das wenn die Gerste zart, grün und jung ist… es macht keinen Sinn.

Denn er folgt der karaitischen Doktrin. Tatsächlich ist es so, dass dieser spezielle Bruder versucht, die karaitischen und sadduzäischen Lehren zu vermischen, anstatt sich an das zu halten, was die Schrift sagt. Er fährt fort:

„Wenn man das Wesen dieser beiden beschreibenden Zeichen versteht, die im Monat Abib auftreten, wird es sehr offensichtlich, dass dieser Monat der erste Monat sein wird, in dem es grosse Mengen von Aviv-Gerste gibt.“

Man braucht nur eine einzige Garbe, aber er will Mengen von Aviv-Gerste haben, als ob er eine Ernte einbringen will.

„Genug für eine Weihenopfergarbe, da sie von einer großen Mehrheit unreifer Felder mit grünen Ähren umgeben ist.“

Nun, das Problem hier ist, dass Gerste nicht immer das tut, was man von ihr erwartet. YAHWEH ist derjenige, der das Wetter beherrscht und YAHWEH ist derjenige, der die Gerste schickt. Und wir werden in zukünftigen Studien über viele andere Anforderungen sprechen, die dieser Bruder der Gerstenernte aufzuerlegen versucht, die in der Schrift nie erwähnt werden. Dieser Bruder hat alle möglichen Dinge, die er versucht, auf die Gerstenernte zu übertragen und sagt, man kann nur diese Art von Feld ernten, in dieser Art von Zustand, mit dieser Art von Menge, und es gibt keine Ausnahmen davon. In Wirklichkeit sagt YAHWEH: „Bringt mir die allererste Garbe und achtet darauf, dass sie noch zart, grün und jung ist.“ Denn was YAHWEH will, ist, dass wir ihm die erste Garbe bringen, um dann den Weg für den Rest der Ernte freizumachen. Denn das ist Yeshuas Muster, das ist Yeshuas Beispiel.

Dies ist also unser beliebtester Messianischer Aviv Gerstensucher. Wenn wir wirklich verstehen, was vor sich geht, und wir schauen uns diesen Bruder an und sehen, was er tut, dann sehen wir, dass er eine Mischung von Geistern hat. Er mischt das Equilux der Pharisäer und bringt die Ernte zuerst (die Lehre der Sadduzäer von den erntefähigen Feldern), und keines dieser Dinge ist das was YAHWEH sagt, dass wir tun sollen. Und keiner von ihnen folgt dem Beispiel Yeshuas. Tatsächlich hat Yeshua gesagt, genau das Gegenteil zu tun. Warum kann dieser gläubige Bruder dem nicht folgen? Das kann ich nicht verstehen. Yeshua sagte zu ihnen:

Mattityahu (Matthäus) 16:6
6 Gebt acht und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer.

Mattityahu (Matthäus) 16:12
12 Und seine Jünger verstanden, dass er ihnen nicht gesagt hatte, sie sollten sich vor dem Sauerteig des Brotes hüten, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.

Beten Sie also bitte für diesen speziellen Bruder. Denn viele Menschen hören ihm zu, und viele Menschen werden durch das, was er sagt, in die Irre geführt. Und dieser Bruder muss verstehen, was YAHWEH in Deuteronomium 4:2 meint, wenn er sagt:

Devarim (Deuteronomium, 5. Moshe) 4:
2 Du sollst dem Wort, das ich dir gebiete, nichts hinzufügen und nichts davon wegnehmen, damit du die Gebote YAHWEH, deines Elohim, die ich dir gebiete, hältst.

Und YAHWEH sagt:

Devarim (Deuteronomium) 12:32
32 Alles, was ich euch gebiete, achtet euch, es zu halten; ihr sollt nichts hinzufügen und nichts wegnehmen.

Und wenn wir zum Volk YAHWEHS gehören, müssen wir das auch tun. Wir müssen also aufpassen, dass wir nicht die Tagundnachtgleiche beobachten. Weil in der Schrift keine Tagundnachtgleiche befohlen wird.

If these works have been a help to you in your walk with Messiah Yeshua, please pray about partnering with His kingdom work. Thank you. Give